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Automatisierte Dienstleistungen in China: Siegeszug eines neuen Wirtschaftsmodells

2018-08-29 10:39:00 Source:CRI Author:
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Von Niu Luqing*

 

Chinas Wirtschaft steckt mitten in einer Phase des Umbruchs. Das Entwicklungsmodell wandelt sich, die Wirtschaftsstruktur wird optimiert und auch die Wachstumsdynamik hat sich verändert. Insbesondere ist eine günstige Zeit für Innovationen und Existenzgründungen angebrochen. Immer mehr neue Technologien, Industrien und Wirtschaftsmodelle entstehen.

 

Mit der schnellen Entwicklung und der breiten Anwendung neuer Technologien wie mobiles Internet, Internet der Dinge, Big Data und künstliche Intelligenz und auch dank zahlreicher Fördermaßnahmen der chinesischen Regierung gepaart mit Impulsen des Marktes schickt sich ein neues, äußerst vitales Wirtschaftsmodell an, Chinas Wirtschaftswelt, seine Produktions- und Lebensweisen und auch das Konsumverhalten der Menschen gehörig umzukrempeln und gleichzeitig den Komfort im Alltag massiv zu erhöhen. Die Rede ist von einem Modell, das großes Entwicklungspotenzial besitzt und eine entscheidende Rolle für Chinas zukünftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung spielen dürfte: die so genannte automatisierte Wirtschaft.

 

Dienstleistungen ohne Dienstleister

 

Im Dezember 2016 eröffnete Amazon in Seattle seinen ersten kassiererlosen Supermarkt Amazon Go. Im Vergleich zur Entwicklung, die derzeit in China zu beobachten ist, muss man diesen Selbstbedienungseinkaufsmarkt jedoch fast als Nachzügler bezeichnen. Denn was automatisierte Dienstleistungen angeht, gilt China schon länger als Vorreiter.

 

Ein Pluspunkt, der diesen Trend beflügelt, sind sicherlich die Ehrlichkeit und das Moralbewusstsein chinesischer Verbraucher. Beides hat sich in der landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft Chinas über Jahrtausende herausgebildet.

 

Blicken wir nach Jiangkou, ein Dorf in Südchina, das zur Stadt Yulin im Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang-Nationalität gehört. Hier auf dem örtlichen Gemüsemarkt sind alle Stände unbeaufsichtigt. Die Kunden wählen ihr Gemüse einfach selbst aus und zahlen anschließend auch selbst, alles basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Der Marktplatz hat eine lange Geschichte und wird schon seit Hunderten von Jahren genutzt.

 

Jiangkou ist ein gutes Beispiel dafür, wie autonome Geschäftsmodelle funktionieren können. Letztlich wird der Selbstbedienungseinzelhandel nur dann erfolgreich in einer modernen Gesellschaft Wurzeln schlagen, wenn sich alle Menschen bewusst an die traditionelle Moral halten.

 

Doch Jiangkou ist längst nicht das einzige Beispiel. Werfen wir einen Blick in die nordostchinesische Metropole Tianjin. Hier hat in einem Wohnviertel ein Supermarkt ohne Kassenpersonal eröffnet. Seit dem Startschuss im Dezember 2011 wurden alle Transaktionen auf Grundlage der Integrität abgewickelt. 2015 zogen Medien erstmals Bilanz: Bis dahin war es zu keinem einzigen Diebstahl gekommen. Die Umsätze stiegen stetig.

 

Am Selbstbedienungszeitungsstand in der Gemeinde Linli (Stadt Nanning im autonomen Gebiet Guangxi) wurden seit der Eröffnung im April 2013 täglich mehr als 100 Exemplare abgesetzt. In den letzten drei Jahren erreichte die verkaufte Auflage mehr als 100.000 Stück, und es gab nur sehr wenige Fälle von Verlusten.

 

Die immer gebräuchlichere Anwendung von Netzwerktechnologien könnte dem Selbstbedienungseinzelhandel in Zukunft weiteren Auftrieb geben und den Verbrauchern neue Konsumerlebnisse bescheren. Jeder Schritt der Kundschaft, von der Auswahl der Waren bis zur Zahlung an der Kasse, wird digitalisiert, so dass der Einkaufsprozess beschleunigt und vereinfacht wird.

 

Was wie eine Zukunftsvision klingt, ist im Reich der Mitte mancherorts heute schon Wirklichkeit: Chinas Wirtschaft vollzieht nämlich gerade eine Art Selbstrevolution, in deren Zuge die Bereiche Online, Offline, Zahlungsabwicklung und Logistik schrittweise integriert werden. Die Ära der alleinigen Wahl zwischen E-Commerce und rein stationären Geschäften könnte bald beendet sein.

 

In Zhongshan in der südostchinesischen Provinz Guangdong öffnete im August 2016 die erste BingoBox ihre Pforten. Bis heute haben Zehntausende Kunden den Selbstbedienungs-Minimarkt besucht. Das Fazit auch hier: keine Diebstähle oder Beschädigungen bekannt. Für Finanziers sind das gute Nachrichten. Und so schloss BingoBox am 3. Juli 2017 erfolgreich seine Serie-A-Finanzierungsrunde ab und konnte sich über weitere 100 Millionen Yuan (rund 12,6 Millionen Euro) an frischem Kapital freuen. Damit hat auch China sein erstes reproduzierbares autonomes 24-Stunden-Geschäft.

 

Auch in der Millionenstadt Shenzhen, ebenfalls in Guangdong gelegen, eröffnete im März 2017 ein kassiererloser Minimarkt. Ladenbesitzer Zhou Xunxun gehört der Post-90er-Generation an. Er sucht sein Geschäft nur zum Auffüllen der Regale auf, alles andere läuft automatisch. Auch Zhous Laden setzt auf Vertrauen. Ein Konzept, dass bei den Kunden ankommt. Die Besucherzahlen sind seit der Eröffnung stetig gestiegen.

 

Doch nicht nur im Einzelhandel prophezeien Experten automatisierten Dienstleistungen eine rosige Zukunft. Auch in den Bereichen Unterhaltung, Alltagsleben und Wellness tun sich viele Geschäftsmöglichkeiten auf. Zum Bereich Entertainment gehören etwa Mini-KTV-Boxen, Selbstbedienungsbibliotheken, Kinderfahrgeschäfte und Fotodruckkabinen. Im Alltag erfreuen sich außerdem Dienstleistungsangebote wie Bike Sharing, automatische Autowaschanlagen, Selbstbedienungstankstellen, intelligente Postschließfächer, Selbstbedienungsrestaurants und -hotels sowie ausleihbare Powerbanks und Regenschirme großen Zuspruchs. Im Wellnessbereich sind personallose Fitnessräume und gemeinsam genutzte Massagesessel eine beliebte Option. Mit dem Fortschritt von Wissenschaft und Technik und der Erhöhung des allgemeinen Bildungsniveaus der Gesellschaft dürften automatisierte Dienstleistungsangebote in Zukunft im Alltagsleben der Chinesen eine immer wichtigere Rolle spielen. Die bisherigen positiven Erfahrungen sowohl auf Verbraucher- als auch auf Anbieterseite werden dem Sektor sicherlich weiteren Auftrieb geben.

 

Das neue Geschäftsmodell, das auf digitalen Technologien basiert, hat den Verbrauchern neue positive Konsumerlebnisse beschert und es befriedigt damit die wachsenden Bedürfnisse der Menschen nach einem besseren Leben. In einer Umfrage, die von der Zeitung „China Youth Daily“ und dem Portal www.wenjuan.com gemeinsam durchgeführt wurde, gaben 76,2 Prozent der insgesamt rund 2000 Befragten an, gute Erfahrungen mit der automatisierten Wirtschaft gemacht zu haben. 60,4 Prozent der Teilnehmer nannten Aspekte wie Pünktlichkeit, Komfort und Vielfalt als Vorzüge des neuen Geschäftsmodells.

 

Auch die Händler profitierten von dem neuen Ansatz, da er nicht nur Personal- und Betriebskosten einspart, sondern auch die Vertriebs- und Servicekanäle erweitert. Insbesondere bildet sich durch mobile Zahlungen ein geschlossener Servicekreis heraus, so dass die Präferenzen, Gewohnheiten und Potenziale der Verbraucher mithilfe von Big-Data-Technologie analysiert und prognostiziert werden können, was personalisierte Dienstleistungen für den einzelnen Verbraucher ermöglicht. Personallose Dienstleistungen sind also keineswegs blind, sondern ziemlich smart. Sie ermöglichen es, die angebotenen Dienstleistungen durch die Anwendung von Daten präzise auf die Kundschaft auszurichten.

 

Langfristig gesehen bildet die Nachfrage der Verbraucher nach schnelleren, bequemeren, qualitativ hochwertigeren und vielfältigeren Dienstleistungen die größte Antriebskraft für die Entwicklung der Selbstbedienungswirtschaft. Auch der Trend, dass Chinas Verbraucher immer diversifizierter, technologieaffiner und modebewusster werden, dürfte den Wandel der Dienstleistungsbranche weiter beschleunigen.

 

Automatisierte Fabriken als Modell für die Zukunft

 

Im Shanghaier Bezirk Fengxian ist das Unternehmen Longlide Packaging and Printing Co., Ltd angesiedelt. Das Besondere an seiner Werkhalle: es handelt sich um eine vollautomatische Fabrik. In der 15.000 Quadratmeter großen Fabrikanalage finden sich zwei komplette Montagelinien. Neben acht Hochschulabsolventen, die den reibungslosen Betrieb der Software überwachen, handelt es sich bei den übrigen „Mitarbeitern“ um automatisierte Geräte, darunter einarmige Roboter, Palettierroboter und automatisch geführte Fahrzeuge. Schätzungen zufolge wären für die gleiche Produktionsmenge rund 1000 Arbeiter erforderlich, würden in der Fabrik traditionelle Technologien eingesetzt.

 

Unter autonomer Produktion versteht man eine automatisierte, digitalisierte und intelligente Produktion mithilfe von Informations- und Robotertechnologie, wobei die Anzahl der Arbeiter, die zum Betrieb der Produktionslinie benötigt werden, stark reduziert ist. Der gesamte Produktionsprozess, von der Lieferung der Rohstoffe über die Montage bis zur Verpackung, ist automatisiert. Bilder traditioneller Fabrikhallen voller Arbeiter gehören in diesem Szenario der Vergangenheit an.

 

Was vielleicht erstaunt: In dieser unbemannten Fabrik in Shanghai werden nicht etwa hochwertige Produkte der Fertigungsindustrie wie Autos hergestellt, sondern einfache Pappkartons und Papierschachteln mit aufgedrucktem Logo. Wie wir wissen, sind Verpackungs- und Buchdruck keine aufstrebenden Branchen. Doch Longlide Packaging and Printing ist es mit seiner Hightech-Fabrik gelungen, diesen Bereich in eine innovative Branche zu verwandeln.

 

Immer mehr Unternehmen aus dem Bereich Fertigung haben begonnen, autonome Fabriken zu errichten, da der Bedarf an menschlicher Initiative und kreativem Können in der Fertigungsindustrie, insbesondere in der Fließbandproduktion, denkbar gering ist und sich menschliches Arbeiten leicht durch Maschinen ersetzen lässt. Darüber hinaus sind menschliche Arbeiter anfälliger für Fehler und zeigen eine niedrigere Arbeitseffizienz.

 

Mit fortschreitender gesellschaftlicher Entwicklung hegen Arbeitnehmer eine immer stärkere Abneigung gegenüber monotonen und arbeitsintensiven Tätigkeiten. Und aufgrund von Problemen wie einem Mangel an Arbeitskräften und höheren Selbstkosten wird sich die Situation in Zukunft wohl weiter verschärfen. Die Entstehung automatisierter Fabriken hat dazu beigetragen, die Abhängigkeit der Produktion von menschlichen Arbeitskräften zu verringern. Unternehmen können sich vom Mangel an menschlichen Arbeitskräften lösen und Arbeitnehmer auf der anderen Seite werden von gefährlichen und mühevollen Arbeiten befreit. In diesem Sinne überwiegen bei der Entstehung vollautomatisierter Fabriken sowohl auf Seite der Unternehmen als auch der Arbeitnehmer eindeutig die Vorteile.

 

Im Vergleich zu traditionellen Fabriken können automatisierte Fabriken sichtbare Erfolge bei der Verbesserung der Qualität und der Reduktion der Kosten vorweisen. Die Shenzhen Everwin Precision Technology Co., Ltd ist ein Pionier in diesem Bereich. Unter Berücksichtigung von Kosten und Risiken hat das Unternehmen zunächst versucht, seine Polierer für Präzisonsmetallkomponenten durch Roboter zu ersetzen. Vor dem erfolgreichen Einsatz der Roboter musste die Fabrik monatlich 10.000 Yuan für jeden erfahrenen Arbeiter in diesem Bereich ausgeben. Nach der Einführung der Roboter stieg die Effizienz um das 1,5-Fache. Auch die Rate der normgerechten Produkte stieg stark an. Beim derzeitigen Produktionswert des Unternehmens wird es voraussichtlich nur ein Jahr dauern, bis die Firma ihre Investitionen wieder eingespielt hat. Mit anderen Worten: nach nur einem Jahr werden die ursprünglichen Personalkosten des Unternehmens in Profite umgewandelt worden sein, was zweifellos die Wettbewerbsfähigkeit der Firma stark erhöht.

 

Erwähnt werden sollte noch, dass Everwin bisher nur in einem bestimmten Produktionsprozess auf den Einsatz von Roboter setzt. Es handelt sich also um keine vollautomatisierte Fabrik. Trotzdem konnten die Kosten dank dieser partiellen Veränderung merklich gesenkt werden. Man kann sich ausmalen, welch beeindruckende Kosteneinsparungen sich bei einer Vollautomatisierung erreichen ließen.

 

Probleme der automatisierten Wirtschaft

 

Doch es gibt, wie immer, auch Schattenseiten. Denn neben wachsender Bequemlichkeit und steigendem Profit hat die autonome Wirtschaft den Verbrauchern auch einige Probleme gebracht.

 

Wie wir wissen, bildet moderne Technologie den Grundstein dieses neuen Wirtschaftsmodells. Das heißt aber auch: Erreichen die verwendeten Technologien nicht den nötigen Standard oder kommen bei der Herstellung der Produkte normwidrige Materialien zum Einsatz, können die Vorteile dieses neuen Wirtschaftsmodells nicht voll zur Geltung gebracht werden. Funktioniert beispielsweise ein Verkaufsautomat nicht, wartet der Kunde vergebens auf seine Ware. Andere mögliche Probleme wären, dass das Wechselgeld nicht zurückerstattet wird oder es nicht möglich ist, den Bestätigungscode einzugeben.

 

Darüber hinaus beschränkt sich das neue Wirtschaftsmodell bisher nur auf einfache Dienstleistungen. Die neuen Mini-KTV-Boxen, die in China mittlerweile in vielen Einkaufszentren zu finden sind, können aufgrund ihres begrenzten Raums, in dem nur zwei Leute Platz finden, lediglich die traditionellen Gesangsfunktionen von traditionellen Karaoke-Bars ersetzen. Die frühere Interaktion in lebhafter Atmosphäre geht dabei weitestgehend verloren. Und beim Besuch eines automatisierten Nudelrestaurants haben die Kunden oft gemischte Gefühle: Zwar sind die Nudelgerichte schnell verfügbar und vergleichsweise billig, doch der Geschmack der maschinell zubereiteten Gerichte ist wenig originell. Gerade in der Gastronomie gibt es also noch großen Verbesserungsspielraum bei den bestehenden Angeboten.

 

Für einige bestimmte Branchen birgt die Einführung autonomer Geschäftsmodelle zudem Sicherheitsrisiken. Beispielsweise machen es gefährliche und explosive Stoffe wie Benzin oder Diesel schwierig, die Sicherheit personalloser Tankstellen zu gewährleisten. Auch automatisierte Zahlungsmethoden bringen einige Unsicherheiten im Zahlungsverkehr mit sich. Laut Branchenkennern akzeptierten in getesteten Läden nur rund 15 Prozent der chinesischen Kunden passwortfreie Zahlungen. Es wird noch lange Zeit dauern, bis alle Kunden diese neue und schnelle Zahlungsform annehmen.

 

Und auch die Ausarbeitung von Gesetzen, gesetzlichen Vorschriften und Maßnahmen der Regierungsaufsicht hinkt angesichts der rasanten Entwicklung des neuen Wirtschaftsmodells noch weit hinterher. Viele Probleme stehen am Rande oder sogar in der Peripherie des Gesetzes. Und ältere Gesetze und Vorschriften lassen sich nur schwer auf die Entwicklungsbedürfnisse des neuen Wirtschaftsmodells anwenden.

 

In einer Umfrage von „China Youth Daily“ zeigten sich 65,4 Prozent der Befragten besorgt über Informationssicherheit und Datenschutz bei autonomen Geschäftsmodellen. Darüber hinaus fürchten 64 Prozent der Befragten, die Rechte der Verbraucher würden nicht wirksam genug geschützt. 61,3 Prozent äußerten Bedenken über die rechtzeitige Lösung von Verbraucherproblemen. 51,2 Prozent umtreibt die große Sorge, Händler könnten die Chance nutzen, um übermäßig persönliche Daten zu sammeln. 36,4 Prozent der Befragten gaben an, sie fürchteten, keine relevante Produktberatung zu erhalten.

 

Wu Yuqi, geschäftsführender Vizepräsident des China Industrial Internet Institut (Zhejiang), glaubt, dass die Einführung automatisierter Wirtschaftsmodelle einen neuen Lebensstils und eine neue Produktionsweise spiegele. Darüber hinaus sei sie ein Gradmesser für die schnelle Entwicklung von Wissenschaft und Technik. Was allerdings die Sicherheit und Bedienbarkeit angehe, seien weitere Tests erforderlich.

 

Es mag sein, dass die autonome Wirtschaft bei ihrer Entwicklung keine Menschen und kein Bargeld braucht. Regeln und Vorschriften aber sind unerlässlich. Experten sind der Ansicht, dass es für die entsprechenden Organe dringend notwendig ist, relevante Gesetze und gesetzliche Vorschriften auszuarbeiten bzw. bestehende zu verbessern. Außerdem gelte es, die Art, Standards und Zugangsbedingungen dieses neuen Wirtschaftsmodells sowie die Pflichten der Betreiber, die Rechte der Verbraucher und die Kompetenzen der zuständigen Aufsichtsbehörden festzulegen, um rechtliche Lücken zu schließen. Gleichzeitig müssten relevante Unternehmen und Industrieorganisationen entsprechende Regeln formulieren und bestehende Bestimmungen verbessern, um die Selbstkontrolle zu stärken und Selbstentwicklung zu erreichen.

 

Die neuen und die traditionellen Wirtschaftsformen stehen allerdings grundsätzlich in keinem Widerspruch zueinander, ganz einfach weil beide ein gemeinsames Ziel haben, nämlich dem Menschen zu dienen. Die neue Wirtschaft trägt allerdings dazu bei, die Betriebskosten zu reduzieren und den Verbrauchern praktische Vorteile zu bringen. In diesem Sinne hat sie eine große Perspektive.

 

*Niu Luqing arbeitet als Journalist bei der chinesischsprachigen Zeitschrift „New Economy Weekly“, die vom Forschungszentrum für Entwicklung des Staatsrates herausgegeben wird. 

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