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Epilog (zum Buch „Daojijing“ 《道记经》: Die Spuren des „Daodejing“ in den Gesichtern unserer Zeit)

2018-02-05 09:06:00 Source:China heute Author:Li Xuetao
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Von Li Xuetao

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Ende August 2008 hielt ich für einen Sommerferienkurs, dessen Teilnehmer aus Österreich stammten, einen Vortrag in deutscher Sprache über konfuzianisches Denken. Um mir näheren Zugang zu diesem Thema zu verschaffen, baute ich jenen Vortrag auf einem Vergleich dessen auf, was die berühmten deutschen Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) und Karl Jaspers (1883-1969) über Konfuzius zu sagen wussten. Im Anschluss an den Vortrag stellte ein hochgewachsener Seminarteilnehmer mit dem Erscheinungsbild und Auftreten eines Künstlers sehr viele Fragen, die sich hauptsächlich auf den Gesichtspunkt bezogen, in welcher Weise zeitgenössische Personen mit westlicher Identität das konfuzianische und daoistische Denken begreifen. In der Erinnerung haften blieben mir zuvorderst das ein wenig zaghaft und distinguiert zurückhaltend wirkende Benehmen jenes Mannes sowie die verhältnismäßig schwer wirkende österreichische Klangfärbung seiner deutschen Sprechweise.

Eine Woche später fand ich in meiner Post einen sehr ausführlichen Brief, durch den ich seinen Namen erfuhr: Bernhard Gwiggner, Dozent in der Abteilung für Bildhauerei an der Universität Mozarteum zu Salzburg. In diesem Schreiben erläuterte er mir die Hintergründe seiner wissenschaftlichen und künstlerischen Konzeption und stellte seine Erfahrungen im Rahmen eines sich über vier Jahre erstreckenden Kunstprojekts heraus, dem er den Titel „Daojijing“ gegeben hatte. Besondere Erwähnung widmete er François Jullien (1951- ), aus dessen Wirken er wertvolle Einsichten und ein tieferes Verständnis über das Verhältnis zwischen östlicher und westlicher Kunst gewonnen hatte. Abschließend brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, dass ich ihm meine in deutscher Sprache zugänglichen Beiträge über Sinologie und westliches Denken schicken möge. Später schickte er mir ein Verzeichnis seines eigenen künstlerischen Schaffens, in dessen Anhang sich auch einige Bilder jenes „Daojijing“ befanden, die mich sehr beeindruckten und sich in meiner Erinnerung fest einprägten.

 

 

 

Im Sommer jenes Jahres war Gwiggner nach China gekommen und hatte abgesehen vom Studienaufenthalt in Beijing auch Xi´an sowie einige andere Orte besucht. Später schrieb er einen deutschsprachigen Beitrag für die Zeitschrift „Jinri Zhongguo“ (China heute), für die meine Ehefrau arbeitet. Seit damals informiert er mich immer im Voraus über die Zeiten seiner Aufenthalte in Beijing. Da ich selbst jedoch ebenfalls häufig zwischen Deutschland und China unterwegs bin, ergab sich nicht oft die Gelegenheit zu einem Zusammentreffen – die Verbindung zwischen uns aber ist seit damals nie wieder abgerissen.

Im Oktober 2010 ließ Gwiggner mich durch einen Brief wissen, dass seine „Daojijing“-Arbeiten am 22. jenes Monats im Rahmen einer gemeinschaftlichen Ausstellung österreichischer Künstler namens „Chuan Menr“ im Beijinger Atelier „798“ zu sehen sein würden – er hoffe, dass ich bei der Eröffnungszeremonie anwesend sein könne. Selbstverständlich sagte ich ohne zu zögern zu und begab mich am besagten Tag in erwartungsvoller Stimmung zu der genannten Adresse. Offen gesagt, stand das Atelier „798“ hinter der Hand im Ruf, eine Adresse zu sein, in der sich sehenswerte Präsentationen mit weniger wertvollen Vorstellungen mischen und wo eher minderwertige Dinge zu sehen sind (so genannter „Kitsch“). Nachdem ich fast den halben Tag aufs Geratewohl herumspaziert war und schon fast alle Hoffnung auf erbaulichere Eindrücke aufgegeben hatte, stand ich ebenso plötzlich wie unvermutet vor der bis zum Bersten mit Besuchern gefüllten „ Amelie Art Gallery“.

Nach einigen belanglosen Unterhaltungen gelangte ich schließlich zu Gwiggners Präsentation zum „Daodejing“, die eine Reihe künstlerischer Werke mit chinesischen Originaltexten und deutschen Übersetzungen umfasste. Obwohl ich von einigen dieser Kunstwerke zuvor schon Bilder gesehen hatte, überwältigte mich die große Anzahl derart kolossaler Skizzen zutiefst.

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Gwiggner berichtete mir, dass er das „Daodejing“ [Schreibweise häufig auch: Tao te King] zufällig für sich entdeckte, als er im Jahre 2001 seine erste Reise nach China vorbereitete und dass ihn die Weisheiten des Laozi [Schreibweise häufig auch: Lao-tse; Laotse] zutiefst beeindruckt hatten. Anschließend hatte er über einen Zeitraum von vier Jahren hinweg Tag für Tag Abschnitte aus den klassischen chinesischen Werken der Weisheit kopiert und diese Abschriften um eigene kreative Hinzufügungen bereichert. Neben die chinesischen Originaltexte setzte er zunächst die klassischen deutschen Übersetzungen des Viktor von Strauss (1809-1899) und des Richard Wilhelm (1873-1930). Da Kunstwerke zuvorderst durch die äußere Aufmachung Wirkung erzielen und Aufmerksamkeit erregen, wählte er geeignete Porträts aus Tageszeitungen aus, die er zur Grundlage seiner Gestaltungen machte und mit Zitaten des Laozi umkleidete, um mit den Worten des berühmten chinesischen Philosophen in unmittelbarer Weise die Reaktionen unterschiedlichster Personen anzusprechen und zu aktivieren. Nach vier Jahren hatte er so alle einundachtzig Kapitel des „Daodejing“ bearbeitet und dazu insgesamt 701 Kunstwerke geschaffen. Um deren Authentizität zu dokumentieren, notierte er mit kurzen Vermerken die Namen der dargestellten Personen und signierte jedes einzelne Kunstwerk mit seinem eigenen Nachnamen.


 

Laozis Lehrsätze haben unser Denken und Leben seit über 2000 Jahren in unterschiedlichster Art und Weise durchdrungen und bereichert. Immerzu haben chinesische und ausländische Künstler mit viel Aufwand und Energie über die Fragestellung nachgedacht, mit welchen zeitgenössischen Kunstformen die Weisheiten des Laozi am besten zum Ausdruck zu bringen seien. Was heutzutage als uralte Illustration der Weisheiten des Laozi betrachtet wird, dürfte zum Zeitpunkt der damaligen Entstehung als durchaus neuartig und originell aufgefasst worden sein. Indem Gwiggner auf den Titelseiten von Zeitschriften prangende Bilder zeitgenössischer Persönlichkeiten mit belehrenden Ausführungen und Lehrsätzen des berühmten Philosophen kombiniert, löst er Laozi aus seiner festgefügten Position als Denker einer weltfernen Region Ostasiens zur Zeit der Frühlings- und Herbstperiode sowie der Streitenden Reiche heraus und verschafft ihm mittels seiner Kunstform einen erneuerten Zugang zum Blickfeld der westlichen Öffentlichkeit.

Für Texte klassischer Werke besteht immerzu ein unbegrenzt großer Spielraum für Interpretationen und Auslegungen – und dies gilt erst recht für ein knapp und klar formuliertes Werk wie das „Daodejing“, dessen in einfache Worte gekleideter tiefer Sinn in gebündelter Weise mit insgesamt nur 5000 chinesischen Schriftzeichen zum Ausdruck gebracht wird. Nicht nur deutsche Übersetzer, sondern auch chinesische Gelehrte unterschiedlicher Epochen und Dynastien haben im Ablauf der Zeiten zu einem sehr unterschiedlichen Verständnis von Passagen des „Daodejing“ gefunden – und natürlich versteht es sich auch von selbst, dass verschiedene Interpreten ihnen vorgelegte identische Texte aufgrund ihres unterschiedlichen historischen Hintergrunds, ihrer anders gearteten Wissens- und Bildungsstruktur, ihrer grundsätzlich andersartigen kulturellen Erziehung und ihren aus alledem erwachsenden mannigfaltigen Blickwinkeln heraus inhaltlich in unterschiedlicher Weise interpretieren. Ich denke, dass auch darin letztlich die Faszination besteht, welche chinesische Klassiker noch immer auf westliche Wissenschaftler ausüben. Ob klassische Texte als ebensolche oder aber Texte, die sie interpretieren: letztlich handelt es sich bei beiden um offene Elemente. Wenngleich klassische Schriften unweigerlich einen bestimmten geschichtlichen Bezug besitzen, so sind doch den Möglichkeiten ihrer Interpretation an sich keinerlei Grenzen gesetzt. Zwar mögen auch die jeweiligen Rezipienten aus unterschiedlichen Epochen in ihrem Interpretationsspektrum gewissen Beschränkungen unterliegen und in bestimmtem Grad in ihrem zeitlichen Kontext verwurzelt bleiben, aber vor dem großen Hintergrund der allgemeinen Überlieferung von Kultur erscheint die gesamte Entwicklung der Menschheitsgeschichte in keinerlei Weise determiniert. Folglich erscheinen auch die Möglichkeiten zur Interpretation und Wahrnehmung von Texten unweigerlich grenzenlos. Diese Offenheit klassischer Schriften kristallisiert sich letzten Endes genau aus der Integration dieses Widerspruchs heraus, nämlich der Begrenztheit und doch gleichzeitigen Unbegrenztheit der Interpreten. Und so hat sich schließlich auch der traditionelle Forschungsstandpunkt, dass man eine „einzig wahre“ Bedeutung klassischer Texte herausfinden könne, grundsätzlich gewandelt. Die Prämisse, es existiere von vornherein nur eine einzige richtige Interpretationsweise bzw. ein einzig wahres Ergebnis einer Interpretation, gilt somit als widerlegt. Und genau hier findet sich meines Erachtens die Legitimation dafür, dass auch Gegenwartskunst durchaus als eine mögliche Interpretationsweise für klassische chinesische Schriften herangezogen werden kann.

 

 

 

In jedem einzelnen seiner Werke präsentiert Gwiggner drei Textpassagen (ein Originalzitat aus dem „Daodejing“ und zwei deutsche Übersetzungsvariationen) zusammen mit einer ausgewählten Porträtzeichnung. Versenkt man sich in diese Kombinationen aus Text und Bild, so stellt sich wahrhaftig das Empfinden ein, dass Laozi mit den porträtierten Personen der westlichen Moderne in einen Dialog trete. Ich persönlich erachte den Dialog als sehr wichtiges Mittel zur Interpretation und Entfaltung der gegenwärtigen Werthaftigkeit klassischer Texte. Innerhalb des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens Chinas unterliegen die klassischen Werke derzeit tatsächlich einer aktiven und innovativen Neuorientierung. Die Kunstschaffenden streben hierbei jedoch nicht nur eine gegenwartsbezogene Weiterentwicklung des traditionellen chinesischen Kulturerbes an, sondern richten ihre Anstrengungen auch auf eine Übertragung der klassischen Inhalte in das Bewusstsein der modernen Zeit. Derartige Dialoge haben den Vorteil, zahlreiche Denkansätze einbeziehen zu können, die nicht nur Grenzen zwischen Antike und Moderne oder zwischen China und dem Ausland, sondern auch solche zwischen Raum und Zeit überschreiten. Mittels ihres in eigener Gegenwart verankerten Schaffens betten die westlichen Künstler die traditionelle chinesische Kultur in den Kontext der Gegenwart. Nicht zuletzt sei dazu angemerkt, dass Anstrengungen von Künstlern wie Gwiggner es chinesischem Gedankengut der Antike ermöglichen, die zeitlich-räumlichen Grenzen des historischen Entstehungskontextes zu durchbrechen und auf diese Weise noch kostbarer zu werden. Die einzigartigen Kreationen solcher Künstler lassen uns die gegenwartsbezogene Bedeutung der klassischen Werke auf ganz neue Weisen erkennen und geraten somit zu einer eindrucksvollen Inspirationsquelle.

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Doch nicht nur die Porträtbilder, sondern auch die drei Textpassagen, die Bernhard Gwiggner ihnen zugesellt, erzielen optisch eine ganz eigene Wirkung. Gemessen an den Kriterien für traditionelle chinesische Malerei wirken diese Passagen beim ersten Hinsehen wie typische Gemäldeinschriften. Während Gwiggner die beiden deutschen Übersetzungsvariationen in Formal- bzw. Kursivschrift zu Papier brachte, „malte“ der Österreicher die chinesischen Schriftzeichen nach dem Vorbild chinesischer Blockschrift. Ergänzt durch die Namen der Porträtierten und die Signatur des Künstlers formt sich ein einheitliches Ganzes. So gelingt Gwiggner mit seiner harmonisch arrangierten und mittels fließender Pinselführung fixierten „Inschrift“ eine perfekte Verschmelzung von Tradition und Moderne, von ostasiatischen und westlichen Elementen.


 

Gwiggner erfreut sich einer ausgezeichneten zeichnerischen Grundbegabung, erhielt eine exzellente bildhauerische Ausbildung und verknüpft beides in seinen Arbeiten in Form einer Hinwendung zum Stil der Moderne. Jedes einzelne seiner Werke versprüht eine ungeheure Dynamik und wird in seiner Gesamtheit zu einem intensiven optischen Erlebnis für den Betrachter. Manche Porträts erscheinen nur grob angedeutet oder gar schemenhaft, wirken bedingt durch die freie Pinselführung jedoch äußerst lebensnah und entfalten erstaunliche visuelle Kraft. In jenen vier Jahren intensiver Beschäftigung mit dem „Daodejing“ hat Gwiggner nicht nur die wahre Essenz von Laozis Worten zu eruieren gesucht, sondern er hat diese Worte zum Sujet seines eigenen künstlerischen Schaffens stilisiert. Bei seiner Arbeit zeichnet der Österreicher schnörkellose Nuancen aufs Papier und schafft Konturen, in denen er Realismus und Abstraktion zusammenführt. Dies alles reflektiert sein ganz persönliches Verständnis von Laozis Hinwendung zum Reinen und Echten. In seinem „Daojijing“ visualisiert der Künstler jeden Absatz des Ursprungstextes auf eine völlig neuartige Weise. Mittels Zeichnungen, Worten und Einbeziehung neuer Charaktere verleiht er sowohl seinem subjektiven Empfinden als auch seiner völlig individuellen Interpretation von Laozis Weisheiten Ausdruck.

Die meisten westlichen Betrachter sehen in den von Gwiggner zu Papier gebrachten chinesischen Schriftzeichen wahrscheinlich nicht viel mehr als abstrakte Symbole, denn eher als die Frage nach ihrer Bedeutung wecken diese mit geschwungener Pinselführung in fließenden Linien hingemalten „Schriftzeichen“ bei ihnen visuelles Empfinden. Die überwältigende Mehrheit der Betrachter wird lediglich die Wörter einer der beiden Sprachen entziffern und begreifen können, entweder die chinesischen oder die deutschen. Durch die Einbeziehung einer ergänzenden Sprache in Kombination mit zusätzlichen Porträtzeichnungen stellt Gwiggner in seinen Bildern den Anspruch seiner Kunst heraus. Genau dieses effektvolle Maß an Verfremdung setzt nämlich die ursprüngliche Bedeutung / Deutung des „Daodejing“ in ein völlig neues Licht.

 

 

 

Wenngleich Gwiggner ein umsichtiger und gewissenhafter Künstler ist, belassen seine Verknüpfungen von Lehrsätzen des „Daodejing“ mit modernen Porträtzeichnungen den Betrachter mit einem kritischen Bewusstsein zu deren Fragwürdigkeit, wenn nicht gar mit einer gewissen spöttisch-satirischen Distanz. Diese Form der Annäherung kommt allerdings keineswegs plump daher, sondern ist von einer komödiantisch-verspielten Haltung umhaucht. Formen und Strukturen der physischen Gestalt der Porträtierten vermitteln nicht nur einen Einblick in die Geisteshaltung unserer Zeit, sondern gewähren im Zusammenspiel mit den Auszügen des „Daodejing“ im gleichen Atemzug auch tiefe Einblicke in ihr geistiges Bewusstsein und ihre Psyche. Auf diese Weise gelingt es Gwiggner, einen Widerhall zwischen historischen Zeitläuften, zwischen ostasiatischer und westlicher Welt erklingen zu lassen. Sein „Daojijing“ bringt vor den Augen des Betrachters ungewöhnliche und äußerst faszinierende visuelle Eindrücke zur Entfaltung, Eindrücke voller mentaler Kraft. Oft beschäftigt mich nun der Gedanke, dass moderne Kunst womöglich zu den am besten geeigneten Wegbereitern gehört, um ostasiatische Lebensweisheiten für den Westen zu übersetzen und zugänglich zu machen.

Da bleibt allerdings eine Frage, die ich (auch mir selbst) nicht zu beantworten weiß: Ist es nun Gwiggner, der mittels seines künstlerischen Schaffens den fernöstlichen Philosophen Laozi mit Deutungen ausstattet, oder sind es umgekehrt die Weisheiten des Laozi, die dem österreichischen Künstler Mittel an die Hand geben, sich selbst auszudrücken? Es ist gewiss nicht einfach, darauf eine schlüssige Antwort zu finden. Zur Zeit der Südlichen Song-Dynastie kommentierte der chinesische Zen-Meister Dahui Zonggao (1089-1163) die früheren Anmerkungen des Gelehrten Guo Xiang (252-312) zum Werk „Zhuangzi“ mit folgenden Worten: „Wu Zhu sagt: ,Einst sah ich, wie sich Guo Xiang in Zhuangzi vertiefte. Der Wissende hingegen sagt: ,Eigentlich war es Zhuangzi, der sich in Guo Xiang vertiefte.“ Gwiggner hat niemals Sinologie studiert. Obwohl er beim Auflegen der Schriftzeichen große Fertigkeit beweist, sind ihm bei der kreativen Umsetzung einige kleine Schreibfehler unterlaufen. Meiner persönlichen Auffassung zufolge ist jedoch gerade diese minimale Unregelmäßigkeit ein unverbrüchlicher Teil seines künstlerischen Schaffensprozesses, in dem sich seine Wahrnehmung der chinesischen Kultur – vor allem der chinesischen Schriftzeichen – spiegelt. Nicht zuletzt sind es nämlich jene kleinen Unstimmigkeiten und verzeihbaren Missverständnisse, die unsere gemeinsame Welt menschlich machen und sie deshalb bereichern.

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