CHINAHOY

HOME

HOME

Seidenstraßen-Initiative: Zusammenarbeit mit chinesischen Firmen beschert Kasachstan neue Entwicklungschancen

24-02-2017

 

Von Xie Yahong*

 

Das Siedlungsgebiet Aqtogai liegt im Osten Kasachstans. Es beheimatet einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Schienenverbindung zwischen Asien und Europa. Jedes Jahr rauschen hier tausende Züge mit Getöse vorbei. Aqtogai ist nicht nur eine Drehscheibe für den Zugverkehr, unter ihrer Erde schlummert auch ein wahrer Schatz, dessen Bergung dem Ort in den vergangenen Jahren nun neues Leben eingehaucht hat.

 

Rund 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, tief in den umliegenden Grasländern, findet sich eine Kupfermine. Etwa 1,85 Milliarden Tonnen Kupfererz von Weltklassequalität sollen hier Schätzungen zufolge schlummern. Mit chinesischer Hilfe entsteht hier gerade eine neue Kupfermine. Die Bauarbeiten für das Großprojekt sind in vollem Gange. So soll der natürliche Schatz, der hier lange tief unter der Erde verborgen war, endlich für alle sichtbar gehoben werden.

 

Neue Technik, neue Industrie

 

Verlässt man den Nordwesten Chinas und stößt nach Zentralasien vor, gelangt man in das größte Binnenland der Erde – die Republik Kasachstan, die direkt an die Volksrepublik grenzt. Kasachstan ist ein weitläufiger Staat mit reichen Bodenschatzvorkommen, in dem großes Potential schlummert. Doch aus historischen und anderen Gründen verfügt das Wirtschaftssystem des Landes bisher nur über rudimentäre industrielle Grundlagen. Bisher ist es vielerorts kaum möglich, aus den vorhandenen Produktionsressourcen durch gezielte Weiterverarbeitung einen angemessenen Mehrwert zu generieren. Das ist einer der Gründe, weshalb die kasachische Regierung die Industrialisierung des Landes zu einem ihrer wichtigsten Entwicklungsziele erklärt hat.

 

Großprojekt: Hier im kasachischen Aqtogai entsteht derzeit in Kooperation mit der chinesischen Firma China Nonferrous Metal Industry’s Foreign Engineering and Construction Co.,LTD eine Kupfermine, die voraussichtlich 2000 neue Jobs in der Region schaffen wird. 

 

Im September 2013 stellte Chinas Staatspräsident Xi Jinping während seines Staatsbesuchs in Kasachstan seine Vision des Aufbaus des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße vor. Ein Vorstoß, der auf kasachischer Seite auf ein äußerst positives Echo stieß. Die Staatsoberhäupter beider Länder erreichten rasch einen Konsens darüber, wie sich die Entwicklungsstrategie beider Länder miteinander verbinden lässt. Heute werden bereits die ersten Früchte des gemeinsamen Aufbaus des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße sichtbar. Viele chinesische Unternehmen engagieren sich bereits mit großem Elan in zahlreichen Teilen des Landes.

 

Im Jahr 2014 unterzeichnete die kasachische Seite nach peniblem Auswahlverfahren einen Vertrag mit der China Nonferrous Metal Industry’s Foreign Engineering and Construction Co.,LTD über den Bau einer Kupfermine samt Konzentrator. Das Projekt hat eine Investitionshöhe von 530 Millionen US-Dollar.

 

Bei der Realisierung des Großauftrags hatte die chinesische Firma anfangs mit einer Reihe von Widrigkeiten zu kämpfen, unter anderem mit der knapp kalkulierten Realisierungsphase, widrigen natürlichen Bedingungen sowie schwierigen Räumungsbedingungen. Mittlerweile ist die Installation der Anlage jedoch weitestgehend abgeschlossen. Bereits im März dieses Jahres soll die Fabrik offiziell ihren Betrieb aufnehmen.

 

Begibt man sich als Besucher auf das Gelände, das schon heute die Ausdehnung der fertigen Anlage deutlich werden lässt, fällt einem als erstes das 3000 Meter lange Erzförderband ins Auge, das sich schier unendlich in die Ferne streckt. Daneben ragen Fabrikgebäude und Erzhaufen eindrucksvoll in die Höhe. Immer wieder entweichen wie aus dem Nichts zischende Dampfwolken.

 

Wei Yuguang, der Direktor der Gesamtabteilung für die Verwaltung aller in Aqtogais ansässigen Kupferminen, erklärt uns, das Projektteam habe bereits 113.000 Kubikmeter Zement und 17.000 Tonnen vorgefertigte Stahlträger verbaut sowie 512 Kilometer Kabel verlegt, was die Ausmaße des Mammutprojekts deutlich macht. Das sei ein neuer Rekord für vergleichbare Bauprojekte chinesischer Unternehmen auf ausländischem Boden, sagt Wei. Gleichzeitig habe die kasachische Seite bei der Kontrolle und Aufsicht des Projektes sichergestellt, dass überall westliche Standards verwirklicht wurden. Auch das sei für ein chinesisches Unternehmen eine ganz neue Erfahrung gewesen, so Wei weiter. Nach einer kurzen Umstellungsphase sei es der chinesischen Seite allerdings problemlos gelungen, alle Vorschriften ordnungsgemäß umzusetzen. „Wir haben es hier geschafft, chinesische Geschwindigkeit mit europäischem Standard zu verbinden“, sagt Wei nicht ohne Stolz.

 

Sobald die Bauarbeiten für die Anlage endgültig abgeschlossen sein werden, dürfte die Fabrik die lokale Wirtschaftsentwicklung maßgeblich vorantreiben und den Einheimischen viele Vorteile bringen. Kesimovist ein junger Vermesser, der aus einem kleinen Ort in der Nähe der Anlage stammt. Viele Leute aus seinem Ort hätten hier eine Arbeit gefunden, erzählt er uns. Er selbst habe über einen Bekannten von der Beschäftigungschance hier erfahren. „Ich arbeite hier nun schon über ein Jahr lang. Mit dem Gehalt und auch den anderen Leistungen bin ich soweit recht zufrieden. Bei meiner täglichen Arbeit habe ich oft mit den chinesischen Kollegen vor Ort zu tun. So habe ich auch schon einige Worte Chinesisch gelernt“, sagt er.

 

Gefragt nach den Zukunftsperspektiven für seine Heimatstadt, zeigt sich der Mann, der noch keine 30 Jahre alt ist, sehr zuversichtlich: „Nachdem die neue Fabrik fertiggestellt ist, können hier 30 Millionen Tonnen Kupfererz pro Jahr gefördert werden. Daraus lassen sich 500.000 Tonnen Kupfererz gewinnen. Außerdem entstehen hier vor Ort 2000 Arbeitsplätze. Noch viel wichtiger aber ist, dass nach dem Abschluss der Bauarbeiten hier eine völlig neue Stadt heranwachsen wird, die neue Industrien und Technologien beheimaten wird. Das bringt für die Leute hier und für unsere Heimatorte viele neue Chancen“, sagt er.

 

Auch für China ist die Fertigstellung des Projektes von großer Bedeutung. Chen Zhenghai, der als verantwortlicher Manager mit dem Projekt der Kupfermine im kasachischen Aqtogai betraut ist, erklärt: „Die Menge des jährlichen Kupferverbrauchs Chinas erreicht derzeit sechs Millionen Tonnen und beträgt damit ein Drittel der weltweiten Nachfrage.“ Neben mengenmäßig großen Einfuhren aus dem weit entfernten Lateinamerika importierten chinesische Firmen zudem jedes Jahr rund zwei Millionen Tonnen Abfallprodukte, aus denen Kupferbestandteile zur Weiterverarbeitung gewonnen würden. Ein unschöner Nebeneffekt sei allerdings die beträchtliche Umweltbelastung, die mit diesen Vorgängen einhergehe.

 

„Das Kupfererz aus Aqtogai ist dagegen qualitativ äußerst hochwertig. Außerdem wird es in einer Entfernung von nur einigen hundert Kilometern zur chinesischen Grenze gewonnen. Was die Qualität, die Transportvoraussetzungen sowie die wirtschaftlichen Kosten anbelangt, bringt die Einfuhr aus Aqtogai unschlagbare Vorteile mit sich“, sagt Chen. „Hier wird in Zukunft eine wichtige Importquelle für sauberes Kupfer für die chinesische Kupferhärteindustrie entstehen. Das Projekt in Aqtogai lässt sich also als Paradebeispiel für die Win-Win-Zusammenarbeit zwischen China und Kasachstan anführen.“

 

Mit chinesischer Ausrüstung und Technologie zum Erfolg

 

 

Großbaustelle: Im nordkasachischen Pawlodar, einer traditionellen Industriestadt, entsteht mit chinesischer Unterstützung eine moderne Vulkanisationsanlage. 

 

Die Stadt Pawlodar ist seit jeher ein wichtiger Industriestandort im Norden Kasachstans. Hier, im Norden Kasachstans, ist eine der drei größten Petrochemiefabriken des Landes angesiedelt. Um die Qualität des hier gewonnen Erdöls zu erhöhen und die örtliche Umwelt besser zu schützen, durchläuft die Fabrik gerade einen großangelegten Modernisierungsprozess. Anlagen und Technologie „made in China“ sind dabei zu Synonymen für den erfolgreichen Reformprozess geworden.

 

Ein Raupenkran aus chinesischer Produktion mit einer Hebekraft von 650 Tonnen, dessen Arm stattliche 92 Meter in die Höhe ragt, markiert als auffälliger Hingucker den zukünftigen Standort der neuen Vulkanisationsanlage auf dem Gelände der Pawlodarer Petrochemiefabrik. Mit der Installation dieser Anlage ist ebenfalls die Firma China Nonferrous Metal Industry’s Foreign Engineering and Construction Co.,LTD. betraut. Das Projekt zählt als eine der künftigen Schlüsselkomponenten des örtlichen Fabrikkomplexes. Im Juli 2016 hatten die kasachische und die chinesische Seite hierfür einen umfassenden Vertrag zur Übernahme des Auftrags in Höhe von 170 Millionen US-Dollar unterzeichnet. Bis Ende 2017 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

 

Doch der neue Einfluss des Prädikats „made in China“ wird für die Menschen hier nicht nur anhand dieses Raupenkrans deutlich. Projektmanager Zhang Jianbin erklärt uns, dass mehr als 95 Prozent der innerhalb des Installationsprojektes eingesetzten Maschinen aus chinesischer Produktion stammten. Auch der technologische Ablauf basiere größtenteils auf chinesischen Plänen. Zhang sagt: „Wir arbeiten hier mit ausgereifter Technologie, die einfache Handhabung ermöglicht und eine geringe Ausfallquote aufweist. Die qualitative Effizienz einiger Geräte wie beispielsweise der Schneidemühle, die wir hier einsetzen, kann sich mit weltweit führendem Niveau messen.“

 

„Unser Projekt modernisiert die Vulkanisationsanlage hier vor allem in Bezug auf folgende Aspekte: Durch die neue Anlage können Abgase und Abwässer, die während des Raffinationsprozesses des Erdöls durch die Geräte zum Katalysieren, zur Hydration und zum Erhitzen abgesondert werden, separat behandelt werden. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, werden alle Teile der Fabrikanlagen in Sachen Emissionen den gängigen Standards und Normen der Industrieländer gerecht“, erklärt uns Zhang Chengwu, Vize-Manager des Projektes. Neben diesen Fortschritten in Sachen Umweltschutz ist die neue Anlage auch in der Lage, die schädlichen Gase im ausgestoßenen Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxyd herauszufiltern und in gewöhnlichen Schwefel umzuwandeln. So sollen in Zukunft jährlich rund 60.000 Tonnen Schwefel als lukratives Abfallprodukt entstehen, das der Firma ganz nebenbei eine zusätzliche Einnahmequelle beschert.

 

Gemeinsam anpacken: Auf der Baustelle in Pawlodar verwirklichen kasachische und chinesische Arbeiter gemeinsam das Großprojekt. 

 

Der kasachische Auftraggeber zeigt sich mit der Arbeit der chinesischen Ingenieure und Arbeiter hoch zufrieden. Der leitende Ingenieur und Aufseher des Projektes erklärt gegenüber unserem Journalisten: „Die Zusammenarbeit mit der chinesischen Seite verlief bisher völlig reibungslos. Es ist bereits das dritte Projekt, bei dem wir hier zusammenarbeiten. Ich kann hier für die Geschwindigkeit und Qualität der Arbeit unserer chinesischen Kollegen nur lobende Worte finden. Auch die Gerätschaften, die sie hierher mitgebracht haben, haben allen Prüfungen standgehalten. Dank der Unterstützung aus China werden wir hier in Zukunft wesentlich weniger Umweltprobleme haben.“

 

Für chinesische Firmen, die auf dem Weltmarkt über die Qualität und Effizienz ihrer Arbeit und Produkte mit dem Rest der Welt in Kontakt treten, liegen die besten Jahre sicherlich noch voraus. Karim Massimov, damals noch kasachischer Premierminister, reiste im August vergangenen Jahres auf eine Inspektionsreise in die Region. Dabei stattete er auch dem kasachisch-chinesischen Großkooperationsprojekt in Pawlodar einen persönlichen Besuch ab. Dabei begrüßte er die Zusammenarbeit ausdrücklich und äußerte seine Vorfreude auf die Fertigstellung der Anlage. Der leitende Ingenieur und Aufseher des Projektes verrät uns: „Ich persönliche denke, dass wir auch im kommenden Transformationsprozess unseres Werkes unseren chinesischen Partner als bevorzugten Kooperationspartner in Betracht ziehen werden.“

 

Die Projekte in Aqtogai und Pawlodar sind nur zwei von zahlreichen Erfolgsgeschichten im Bereich der kasachisch-chinesischen Wirtschaftszusammenarbeit der letzten Jahre. Zhang Hanhui, amtierender Botschafter Chinas in Kasachstan, erklärt, beide Seiten seien derzeit dabei, ihre Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Eine erste Bestandsaufnahme der frühen Früchte der kasachisch-chinesischen Kooperationsprojekte im Bereich Produktionskapazität und Investitionen zeige, dass es bisher 51 gemeinsame Projekte gebe. Die Investitionssumme belaufe sich auf insgesamt 26,8 Milliarden US-Dollar. „Dank der intensiven Förderanstrengungen der Staatsoberhäupter beider Länder haben die von China angestoßene Seidenstraßen-Initiative und die Zusammenarbeit im Bereich der Produktionskapazitäten der Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Kasachstan neuen Antrieb verliehen“, sagt Zhang. Hand in Hand wollen beide Länder nun in Zukunft weiter den Weg der gemeinsamen Entwicklung zum Wohle beider Seiten beschreiten.

 

*Der Autor ist Journalist der Zeitung „People’s Daily“.

 

Reisen

„Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

Gesellschaft

Wandel im Denken – China setzt auf neue Wege aus der Armut

Was bedeutet eigentlich „arm“, vor allem in einem Land in dem die Einkommensschere so weit auseinander klafft wie in China? Und wie kann es tatsächlich gelingen, Armut langfristig und nachhaltig zu überwinden? Wir sind in die Stadt Xingtai gereist, in der sich – direkt vor den Toren Beijings–  einige der ärmsten Landstriche Chinas finden. Eine Suche nach Wegen aus der Armut.

Meng Zhou: Botschafterin zwischen Kulturen und Herzen

Wirtschaftlicher und kultureller Austausch ist immer auch ein Austausch zwischen Menschen. Und hier bedarf es nicht selten des Brückenschlags, um Kulturunterschiede und kulturelle Stolpersteine zu überwinden. Eine, die viele Wege geebnet hat im Austausch zwischen China und Deutschland und zwischen den Partnerstädten Beijing und Köln ist die Chinesin Meng Zhou. Freunde haben sie die „deutsch-chinesische Botschafterin“ getauft.

Ehrenamtliches Engagement – Junge Freiwillige in China

Viele junge Menschen im Westen haben bereits Erfahrung mit ehrenamtlicher und gemeinnütziger Arbeit. Auch in China suchen immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene nach einem tieferen Sinn im Leben, wollen helfen und sich als Freiwillige engagieren. Einer von ihnen ist der junge Student Xie Feixun aus Guangzhou, der neben dem Studium mit vier Mitstreitern ein spannendes gemeinnütziges Projekt auf die Beine gestellt hat.

Tibet

Nachwort

In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

Gesundheit

Die TCM geht in die Welt

Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.

Kräutermedizin heilt Krankheiten – Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin

Im Vergleich zur westlichen Medizin erscheint die traditionelle chinesische Medizin (TCM) um einiges geheimnisvoller. Das chinesische Schriftzeichen für „Medizin“ (药,yao) beinhaltet ein Radikal, das „Kräuter“ bedeutet, denn Heilkräuter sind die grundlegenden Elemente der traditionellen chinesischen Pharmakologie.