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Mammut-Projekt: Chinesische Firmen vollenden Bahnverbindung zwischen Äthiopien und Dschibuti

27-02-2017

 

Von Lu Rucai

Der 5. Oktober 2016 sollte für Äthiopien und Dschibuti zu einem historischen Tag werden: An diesem Tag nämlich fand am äthiopischen Bahnhof Labu die feierliche Einweihungszeremonie der neuen Eisenbahnverbindung zwischen der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und der Republik Dschibuti, die einen der größten Häfen Ostafrikas beheimatet, statt. Verwirklicht wurde das Großprojekt von zwei chinesischen Firmen, nämlich der China Railway Engineering Corporation (CREC) und der China Railway Construction Corporation (CRCC).

Fu Xun, Generalmanager des Bahnprojektes bei der CREC, kam im Jahr 2012 erstmals nach Äthiopien, um die erste Planungsphase zu betreuen. Später begleitete er den gesamten Bauprozess. „Die neue Eisenbahnstrecke verkürzt die Transportzeit zwischen Addis Abeba und Dschibuti auf zehn Stunden. Vorher musste man volle sieben Tage Fahrtzeit auf der Straße bewältigen“, sagt er. Seit seinem Studienabschluss am Institut für Eisenbahnwesen in Changsha im Jahr 1985 hat Fu in mehr als drei Jahrzehnten an zahlreichen Schienenbaugroßprojekten mitgewirkt. „Doch die Verbindung zwischen Addis Abeba und Dschibuti ist mit Abstand dasjenige Projekt, auf das ich heute am meisten stolz bin“, sagt er.

Insgesamt wurden vier Milliarden US-Dollar in das Mammutprojekt investiert. Die Umsetzung erfolgte mit Hilfe chinesischer Gerätschaften und nach chinesischen Standards. Heute zählt die insgesamt 752,7 Kilometer lange Strecke 45 Bahnhöfe. Die elektrischen Züge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ausgelegt. Es handele sich bei dem Projekt um die erste überseeische Eisenbahn, die völlig in Eigenregie von chinesischen Unternehmen realisiert wurde, sagt Fu. „Die Import-Export Bank of China gewährte die nötigen Kredite für das Projekt, CREC war der Auftragnehmer und für Detailplanung und Kontrolle sowie das Beschaffungswesen und die Ausführung der Bau- und Montagearbeiten zuständig. Die China International Engineering Consulting Corporation fungierte unterdessen als Berater und Supervisor“, so der leitende Manager.

Die neue Verbindung ist bereits die zweite transnationale Eisenbahnlinie, die von chinesischen Unternehmen in Afrika errichtet wurde. Das erste Meilensteinprojekt dieser Art wurde schon in den 1970er Jahren verwirklicht, die so genannte Tansam-Linie, die die Stadt Daressalam in Tansania mit Kapiri Mposhi in Sambia verbindet. Die neue Strecke wird deshalb auch „Tansam-Eisenbahn der neuen Ära“ genannt. Im Gegensatz zur Tansam-Verbindung, deren Bau damals noch die chinesische Regierung finanzierte, handelt es sich bei der neuen Streckenverbindung um ein kommerzielles Projekt.

Als Äthiopien den Beschluss verabschiedet hatte, eine neue Eisenbahnlinie zu bauen, wurden zunächst Experten aus einigen Industrieländern, unter anderem aus der Schweiz und Australien, zur Begutachtung eingeladen. Nach eingehenden Untersuchungen kamen die ausländischen Experten jedoch zu dem Schluss, dass der Bau einer elektrischen Eisenbahn, die vom flachen Wüstengebiet rund um Dschibuti bis auf das äthiopische Höhenplateau mehr als 2000 Meter über den Meeresspiegel reichen soll, technisch nur schwer zu realisieren sei. Außerdem sei die übrige Infrastruktur Äthiopiens zu rückständig, was die Verwirklichung zusätzlich erschwere, so das Fazit.

In dieser Situation nahm die CREC ersten Kontakt mit den Verantwortlichen in Äthiopien auf und entsendete chinesische Techniker, um geologische und hydrologische Daten für die vorgeschlagene Route zu sammeln. Dank ihres reichen Erfahrungsschatzes im Eisenbahnbau gelang es den chinesischen Ingenieuren schließlich, zahlreiche Schwierigkeiten zu überwinden. Letztlich überreichten sie der Äthiopischen Eisenbahngesellschaft einen fundierten Bericht für die Durchführbarkeit des Projekts sowie einen detaillierten Vorentwurf. Schließlich erhielt die CREC den Zuschlag für die Verwirklichung des Vorhabens.

Während der Bauarbeiten haben die chinesischen Ingenieure und Arbeiter erfolgreich zahlreiche Schwierigkeiten überwunden, nicht nur die Knappheit an Waren und Materialien machte ihnen zu schaffen, auch die schlechten medizinischen Bedingungen vor Ort und Schwierigkeiten aufgrund unterschiedlicher Sitten und Bräuche sowie der Sprachbarriere, stellten das Team auf ein harte Probe. Doch nur vier Jahre später, nach 48 Monaten vom ersten Spatenstich im Oktober 2012 bis zur offiziellen Einweihung im Oktober 2016, übergab man dem Auftraggeber die fertige elektrische Eisenbahn auf modernstem technischem Niveau. Der Gleisbau hatte nur 13 Monate in Anspruch genommen, ein neuer Rekord im weltweiten Eisenbahnbau.

 

Festakt: Am 5. Oktober 2016 wurde die neue Eisenbahnverbindung feierlich eingeweiht.

 

Ein Gewinn für die Einheimischen

Viele Äthiopier sind in ihrem Leben noch nie Zug gefahren. Zu ihnen zählt ursprünglich auch die junge Einheimische Iman. Bald allerdings soll sich das ändern: Sobald nämlich die neue Zugverbindung dem Verkehr übergeben ist, wird die junge Frau als Leiterin des Zugpersonals arbeiten. Ein Karrieresprung, auf den ihre Familie sehr stolz ist.

„Mein älterer Bruder ist Ingenieur und wurde 2013 als Mitarbeiter der Vermessungsgruppe des Eisenbahnprojektes eingesetzt“, sagt Iman. „Damals setzte ich mir das Ziel, unbedingt auch Teil des Projektes zu werden“, fügt sie hinzu. Nach ihrem Hochschulabschluss im Jahr 2016 nahm sie an einem von der CREC veranstalteten Kurs zur Crew-Ausbildung teil. Sie bestand alle Tests mit Bravour und erhielt die erhoffte Beschäftigungschance.

„Wir haben knapp 40.000 lokale Arbeiter im Rahmen der Bauphase angeheuert“, sagt Fu Xun. Und nach der offiziellen Eröffnung werde ein Konsortium, das von der CREC und der China Civil Engineering Construction Corporation gemeinsam gegründet wurde, die Verwaltung des Streckenbetriebs für sechs Jahre übernehmen. „Das Projekt wird weitere mehr als 2000 Jobs für lokale Arbeiter schaffen, unter anderem in den Bereichen Fracht- und Personenverkehr und allgemeine Wartung“, sagt Fu.

Es ist besser, einem anderen das Fischefangen beizubringen, als ihm lediglich Fische zu geben, so lautet ein chinesisches Sprichwort. Getreu diesem Motto haben die chinesische Regierung sowie die chinesischen Unternehmen in den vergangenen Jahren mehr als 300 Mitarbeiter der Äthiopischen Eisenbahngesellschaft aktiv dabei unterstützt, sich neue Fachkenntnisse in Bezug auf Bahntechnik, Zugbetrieb und Gleisinstandhaltung anzueignen. Dafür wurden die Mitarbeiter eigens zu Studienaufenthalten an Universitäten und Fachhochschulen in Beijing, Tianjin und Chengdu eingeladen.

 

Jobmotor: Die chinesische Firma CREC veranstaltet spezielle Ausbildungskurse für Crewmitglieder, die auf der neuen Eisenbahnverbindung zwischen der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und der Republik Dschibuti eingesetzt werden. Das Projekt hat zahlreiche neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen.

 

Der Äthiopier Tadesse arbeitet als Zugführer bei der Äthiopischen Eisenbahngesellschaft. Über eine strenge Aufnahmeprüfung wurde er aus Hunderten von Kandidaten ausgewählt, eine Berufsausbildung in China zu absolvieren. Nach dieser einjährigen Ausbildung kehrte der Mann in seine Heimat zurück, um dort sein Praktikum unter Anleitung chinesischer Techniker der CREC fortzusetzen. Mittlerweile hat Tadesse die Ausbildungsphase erfolgreich abgeschlossen und ist bestens qualifiziert, um alleine einen der neuen Triebwagen zu führen. „Ich weiß die Ausbildung, die mir zu Teil geworden ist, sehr zu schätzen und hoffe, dass ich meinen Job im Führerhaus zur Zufriedenheit aller erledigen werde“, sagt er. Tadesse ist einer von 136 äthiopischen Eisenbahnern, die in China ausgebildet wurden und nach ihrer Rückkehr auf der Strecke zwischen Addis Abeba und Dschibuti eingesetzt werden.

Die chinesischen Eisenbahnbauer betrachten die Verbesserung der lokalen Infrastruktur und des öffentlichen Dienstleistungsangebots als einen selbstverständlichen Teil ihrer Arbeit. Äthiopien ist zwar reich an unterirdischen Wasserquellen, allerdings werden diese natürlichen Ressourcen bisher nicht effizient genutzt. In der Trockenzeit hatten die Menschen in abgelegenen Gebieten in der Vergangenheit große Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Sie mussten teils lange Strecken zu Fuß zurücklegen, manchmal gar viele Kilometer, um nach kleinen Wasserstellen Ausschau zu halten, die sich nach regnerischen Tagen gebildet hatten. Um die an der Eisenbahnstrecke lebenden Bewohner mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, setzt die CREC nicht nur mobile Wasserwagen ein. Auch installierten Mitarbeiter des chinesischen Unternehmens eine Rohrleitung außerhalb ihres Lagers, um die Trinkwasserversorgung der Menschen in der Umgebung der Strecke zu verbessern. Wann immer es die natürlichen Bedingungen zuließen, legten sie außerdem Trinkwasserbrunnen an.

Das soziale Engagement ging sogar noch weiter: So unterstützen die am Bauprojekt beteiligten Firmen örtliche Kinder bei ihrem Schulbesuch, investierten in die Restaurierung von Klassenzimmern und finanzierten zudem den Bau und die Bepflanzung von Grünstreifen. Durch das Engagement konnten die chinesischen Unternehmen eine vertrauensvolle Beziehung zu den Einheimischen aufbauen. Laut eigenen Statistiken hat CREC in den letzten vier Jahren während der Bauphase mehr als 400 Kilometer Straße gebaut, 19 Brunnen gebohrt und mehr als 20 Standorte zur Trinkwasserversorgung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurden schulische Sportplätze mit einer Gesamtfläche von zwei Quadratkilometern aufwendig renoviert.

Unter dem Einfluss des Wetterphänomens El Niño wurde Äthiopien im Jahr 2015 von einer schweren Dürre heimgesucht. Mehr als acht Millionen Menschen hungerten. Eine Reihe von Ländern und internationalen Organisationen, darunter auch China, schickten damals umgehend Hilfsgüter nach Äthiopien. Aufgrund der mangelnden Kapazitäten im Bereich des Straßentransports strandeten viele der Hilfsgüter allerdings im Hafen von Dschibuti. Auf das Ersuchen der äthiopischen Regierung hin arbeiteten die chinesischen Unternehmen zügig einen Plan für einen vorübergehenden Güterverkehrbetrieb aus. Sie beschlossen, die Addis Abeba-Dschibuti-Eisenbahnlinie vorzeitig in Betrieb zu nehmen, um den bedürftigen Menschen unbürokratisch zu helfen. Mit Hilfe von Diesellokomotiven, die beim Bau der Eisenbahn zum Einsatz kamen, konnten schließlich mehr als 100.000 Tonnen der dringend benötigten Hilfsgüter in die Katastrophengebiete geliefert werden.

Die Entwicklung der ostafrikanischen Staaten fördern

Die neue Zugverbindung wird von vielen als „zukünftige Lebensader“ der Region bezeichnet. Bisher wurden mehr als 90 Prozent der Im- und Exportwaren des Binnenstaates Äthiopien über den Hafen von Dschibuti abgewickelt. Der einzige Landweg zwischen beiden Ländern, eine marode Straße, bot nur äußerst begrenzte Kapazität. Durch die neue Eisenbahnverbindung hat sich die Fahrzeit nun maßgeblich verkürzt, was die Verkehrsinfrastruktur und die Logistik in Äthiopien erheblich verbessert hat. Die neue Eisenbahnlinie dürfte in Zukunft der wichtigste Kanal für den Export von Waren aus Äthiopien und Ostafrika in andere Teile der Welt werden.

Xu Shaoshi, Sondergesandter des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping und Direktor der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, nahm 2016 persönlich an der Eröffnungszeremonie der neuen Zugverbindung teil. Als die erste transnationale elektrische Eisenbahnverbindung Afrikas markiere die Linie einen Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte Äthiopiens und Dschibutis, sagte er im Rahmen der Zeremonie. „Die neue Verbindung ist ein markantes Projekt in der chinesisch-afrikanischen Fertigungskooperation sowie der Kooperation beim Aufbau der ,drei großen Netze‘ (Eisenbahnnetz, Straßennetz und regionales Luftfahrtnetz) und der allgemeinen Industrialisierung der Region“, sagte Xu. Darüber hinaus stelle sie eine Errungenschaft mit großem Symbolcharakter für die Verwirklichung der Initiative zum Aufbau des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts dar. Die Eisenbahnlinie werde der Entwicklung Äthiopiens und Dschibutis große Triebkraft verleihen.

Auch die Staatsoberhäupter Dschibutis und Äthiopiens, Präsident Ismail Omar Quelleh und Ministerpräsident Hailemariam Desalegn, äußerten im Rahmen der Zeremonie ihre Zuversicht, dass die neue Eisenbahnverbindung die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder stark fördern und einen Wirtschaftskorridor entlang der Route schaffen wird. Die Strecke werde der gesamten Region neue Entwicklungsmöglichkeiten bringen und Ostafrika ein neues Antlitz verleihen, so ihr einstimmiger Tenor.

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