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Industrielle Zusammenarbeit: Seidenstraßen-Initiative erweitert Kooperationsräume

24-04-2017

 

Von Jiao Feng

Rund neun Jahre sind vergangen, seit die Weltwirtschaft im Jahr 2008 von der internationalen Finanzkrise erfasst wurde. Die Erholung von diesem globalen ökonomischen Erdbeben geht noch immer schleppend voran. Auch im internationalen Handel herrscht weiterhin eine Wachstumsflaute. Doch die Beschleunigung der wirtschaftlichen Globalisierung sowie der regionalen Wirtschaftsintegration dürfte in Zukunft eine tief greifende Regulierung des Wirtschaftsmodells des globalen Handels und der Investitionen bewirken. Insbesondere für diejenigen Länder, die sich in einer kritischen Phase der wirtschaftlichen Transformation befinden, wird von entscheidender Bedeutung sein, das Potential der regionalen Entwicklung sowie internationaler Kooperationen gut zu nutzen. Und genau in diese Kerbe schlägt Chinas Initiative zum Aufbau des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts.

In den Ländern entlang der neuen Seidenstraße leben rund 4,4 Milliarden Menschen, 63 Prozent der gesamten Weltbevölkerung also. Ihre Wirtschaftsleistung beläuft sich auf 21 Billionen US-Dollar, was einem Drittel des globalen BIP entspricht. Von daher wird erwartet, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ländern entlang den Seidenstraßenrouten die Weltwirtschaft sowie die globale Politik und Kultur tiefgehend beeinflussen und allen Ländern der Welt neue Entwicklungschancen bringen wird.

 

Gemeinsam mehr bewegen: Die Freihandelszone des Hafens Gwadar im Chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor ist ein Vorzeigeprojekt der internationalen Kooperation im Bereich der Produktionskapazität.

 

Beachtliches Kooperationspotenzial

Im Februar dieses Jahres veröffentlichte das Institut für Industriewirtschaft der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften den Jahresbericht über Chinas industrielle Wettbewerbsfähigkeit 2016. Laut dem Papier ist Südostasien eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen weltweit. Die Länder dieser Region konnten in den letzten Jahren ihre industrielle Wettbewerbsfähigkeit stetig steigern. Von Singapur einmal abgesehen, besteht der Wettbewerbsvorteil der Länder der Region vor allem in Erzeugnissen des Low-End-Bereichs wie Agrarprodukten und Bodenschätzen. Obwohl die Handelsbeziehungen zwischen China und Südostasien immer enger werden, fehlt es der kooperativen Entwicklung und dem industriellen Transfers noch immer an der nötigen Tiefe. Was die natürlichen Ressourcen, die Industriestruktur und das Entwicklungsniveau betrifft, so gibt es nach wie vor ein großes Potential für die Förderung der Handelszusammenarbeit durch Kooperationen im Bereich des Aufbaus von Produktionskapazitäten.

Verglichen mit allen 58 Ländern entlang den Routen ist Chinas Industrialisierungsniveau bereits relativ fortgeschritten. Nur 14 Länder weisen heute ein höheres Industrialisierungsniveau auf als die Volksrepublik, in 44 Ländern liegt es niedriger. In verschiedenen Phasen der Industrialisierung bilden sich gewöhnlich verschiedene wettbewerbsfähige Industrien heraus und zwar auf drei Stufen, nämlich zunächst arbeitsintensive Industriezweige, anschließend kapitalintensive Industrien und zuletzt technologieintensive und hochwertige Industrien. Die industrielle Modernisierung der bereits am weitesten industrialisierten Länder fördert ganz automatisch auch die industrielle Modernisierung der Länder auf der ersten und zweiten Stufe, so dass ein Modell der gegenseitig komplementären Kapazitätszusammenarbeit herausgebildet werden kann.

Die Einschränkungen der Ausfuhren Chinas und die Besonderheiten bei den Einfuhren aus den Ländern entlang der neuen Seidenstraße spiegeln das große Potenzial für die Kapazitätszusammenarbeit zwischen China und anderen Ländern der Region. Laut Zhang Qizi, Chefautor des Jahresberichtes und Forscher des Instituts für Industriewirtschaft an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, besitzen die Volksrepublik und die übrigen Länder entlang der neuen Seidenstraße eine relativ starke Komplementarität im Bereich der Low-End-Industrie. In der High-End-Industrie sei die Komplementarität dagegen relativ schwach, so der Experte. „Daraus ergibt sich eine neue Aufgabe für die Zusammenarbeit zwischen China und den Ländern entlang den Seidenstraßenrouten. Wir müssen die Komplementarität der High-End-Industrien stärken und das Kooperations- und Entwicklungsniveau in dieser Hinsicht aktiv erhöhen“, rät Zhang.

Der Wirtschaftswissenschaftler betont, dass die Erweiterung des Handelsumfangs zwischen China und den Ländern entlang der neuen Seidenstraße nicht das Ergreifen der Marktanteile anderer Länder und Regionen bedeute, sondern vielmehr die allgemeine Erweiterung des Marktes und das Erzielen von Win-win-Ergebnissen durch gemeinsame Kooperation.

Wichtiger Träger der internationalen Kapazitätszusammenarbeit

Beim Aufbau „eines Gürtels und einer Straße“ steht die internationale Kapazitätskooperation an vorderster Stelle. Überseeische Wirtschafts- und Handelskooperationszonen sind hierbei bereits zu wichtigen Plattformen für chinesische Unternehmen geworden, um in wettbewerbsfähigen Branchen wie der Automobil- und Motorrad-Industrie oder dem Maschinenbau sowie in den Bereichen Elektronik, Chemie, Textilien und Bekleidung Kooperationen durchzuführen. Derartige Plattformen ermuntern heute viele weitere chinesische Unternehmen, in den Aufbau von Fabriken in den Gastgeberländern zu investieren. Diese profitierten wiederum nicht nur, was die Schaffung von Arbeitsplätzen, höhere Steuereinnahmen und die Anhäufung von Devisen durch Exporte angeht, sondern auch von einer massiven Förderung des lokalen Industrialisierungsprozesses und der Modernisierung einschlägiger Industriebranchen.

Laut Plan soll die künftige Entwicklung der neuen Seidenstraße insgesamt neun Wirtschaftskorridore und mehr als 20 große Industrieparks unter anderem in Kasachstan, Malaysia, Indonesien und Singapur umfassen.

Eines der Vorzeigeprojekte ist die Freihandelszone des Hafens Gwadar im Chinesisch-pakistanischen-Wirtschaftskorridor. Dort liegt auch die Auslandsniederlassung der chinesischen Shopping Mall Linyi, deren Grundsteinlegung im Mai 2016 gefeiert wurde. Investitionen in einer Gesamthöhe von mehr als 250 Millionen Yuan, umgerechnet rund 34 Millionen Euro, sind in das Projekt geflossen. In einer ersten Projektphase entsteht derzeit eine Lager- und Ausstellungsfläche für Vorzeigeprodukte aus China, darunter Bau- und Ausbaumaterialien, Baumaschinen, Metallwaren, Artikel des Arbeitsschutzes sowie andere Gebrauchsartikel für den Baustellenbedarf. Die bebaute Fläche soll 20.000 Quadratmeter umfassen. In einer zweiten Phase des Projektes, die vier bis sieben Jahre in Anspruch nehmen wird, soll ein Logistikpark entstehen. In Zukunft soll die Niederlassung als wichtiges Ausstellungs- und Handelszentrum für chinesische Waren fungieren. Darüber hinaus wird sie als Logistikzentrum für chinesische Produkte dienen, die nach Südasien, in den Nahen Osten und nach Zentralasien exportiert werden sollen, und auch als Produktions- und Verarbeitungsbasis der Linyi Shopping Mall sowie als wichtige Basis für die direkte Belieferung der Märkte in Pakistan und dem Nahen Osten. Die Freihandelszone des Hafens Gwadar soll sich zum „Shenzhen Pakistans“ entwickeln, so die Vision der Beteiligten.

 

Ägyptische Arbeiter der Hisense Group montieren TV-Geräte in der Nordwest-Wirtschaftszone der Suez-Bucht, die östlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo liegt.

 

Laut Zahlen des chinesischen Handelsministeriums haben chinesische Unternehmen bis Ende 2016 bereits 77 wirtschaftliche Kooperationszonen in 36 Ländern gegründet. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 24,19 Milliarden US-Dollar. 56 dieser Zonen sind in 20 verschiedenen Ländern entlang der neuen Seidenstraße angesiedelt. Allein in sie flossen Investitionen in Höhe von insgesamt 18,55 Milliarden US-Dollar. Die 1082 chinesischen Unternehmen in diesen 56 Zonen erwirtschafteten bis Ende 2016 einen Bruttoproduktionswert von 50,69 Milliarden US-Dollar, zahlten 1,07 Milliarden US-Dollar an Steuern in den Gastländern und schufen 177.000 lokale Arbeitsplätze.

Für die Zukunft ist noch der gezielte Aufbau von 30 bis 50 Knotenstädten an vier Wirtschaftskorridoren, darunter der Wirtschaftskorridor der Südxinjiang-Pakistan und der Transzentralasiatische Wirtschaftskorridor, geplant, die sich durch entwicklungsmäßige und funktionale Vorteile auszeichnen und sich so besonders gut als Standorte für den Bau von Industrieparks für Landwirtschaft, Industrie und Tourismus eignen.

Förderung der industriellen Modernisierung

Experte Zhang Qizi erklärt unterdessen, dass vor allem Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen die industrielle Modernisierung vorantreiben müssten, um in die Reihe der Länder mit hohem Einkommen vorzurücken. Die wirtschaftliche Entwicklung durch industrielle Modernisierung zu fördern, dies sei eine Herausforderung, vor der alle Länder entlang der neuen Seidenstraße stünden, auch China.

Derzeit sehen sich die meisten Länder entlang der neuen Seidenstraße mit dem Risiko konfrontiert, im Low-End-Bereich der globalen Wertschöpfungskette festzustecken. Obwohl die Schwellenländer ihre Beteiligung an der internationalen Wertschöpfungskette ständig erhöhen und dadurch ein gutes Wirtschaftswachstum verwirklichen konnten, befinden sie sich, was die Nutzung von primären Produktionsfaktoren wie Ressourcen und Arbeitskräften angeht, noch immer in der Entwicklungsphase und tragen das ständige Risiko einer Verschlechterung ihrer Handelsbilanz. Länder mit ressourcenorientiertem Außenhandel weisen im Allgemeinen eine einheitliche Wirtschaftsstruktur auf und sind stark auf externe Nachfrage angewiesen. Von daher sehen sie sich zwangsläufig mit höheren Risiken des internationalen Markts konfrontiert. Die stagnierenden internationalen Märkte, das langsame Wachstum der Weltwirtschaft und die schwankenden Energiepreise üben in diesen Staaten starken Einfluss auf die heimische Wirtschaft aus. Auch die Entstehung neuer Energien signalisiert das Ende eines goldenen Zeitalters für diese Länder.

Arbeitsintensive Volkswirtschaften sind stark auf ausländische Technologien und ausländisches Kapital angewiesen, so dass es für sie schwierig ist, den Low-End-Bereich der Arbeitsteilung hinter sich zu lassen. Die Wettbewerbsvorteile anderer Entwicklungsländer in Bezug auf billige Arbeitskräfte reduzieren ihre Gewinne aus dem internationalen Handel stark. Darüber hinaus haben der hohe Energieverbrauch und hohe Schadstoffemissionen negative Auswirkungen auf Ressourcen und Umwelt. Als Folge werden heimische Ressourcen erschöpft und die heimische Umwelt zerstört. Auch Länder mit einer hohen Arbeitsintensität, die vor allem ausgelagerte Aufgaben im Bereich Dienstleistungen übernehmen, sind mit Risiken wie einer stockenden heimischen Industrieentwicklung, niedrigen Handelsgewinnen und der Sackgasse des Low-End-Outsourcings konfrontiert. Für landwirtschaftlich geprägte Länder führt ihre relativ kurze, inländische Wertschöpfungskette zwangsläufig zu Problemen wie einem niedrigen Exportmehrwert und niedriger industrieller Beschäftigungsfähigkeit. Darüber hinaus sind sie besonders anfällig für Gefahren wie Naturkatastrophen, Preisschwankungen und strukturelle Veränderungen der Marktnachfrage.

Die Zusammenarbeit Chinas mit anderen Ländern im Rahmen der Initiative „ein Gürtel und eine Straße“ sollte sich von daher weder auf die Middle- und Low-End-Industrie beschränken, noch sollte sie sich mit ihrem derzeitigen Niveau und Umfang begnügen. China sollte einerseits seine traditionellen Vorteile zur Geltung bringen, andererseits durch bilaterale und multilaterale Kooperationen neue Vorzüge herausbilden, um die Entwicklung der High-End-Industrie spürbar zu fördern, Schwachstellen zu beheben, neue Spielräume für das Handelswachstum zu erschließen sowie das Niveau und die Qualität des Handels an sich zu erhöhen.

Im Jahr 2015 veröffentlichte Chinas Staatliche Kommission für Entwicklung und Reform gemeinsam mit dem Außenministerium sowie dem Handelsministerium ein Dokument mit dem Titel „Perspektiven und Aktionen zur Förderung des gemeinsamen Aufbaus des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts“. Darin heißt es, nach dem Prinzip des gegenseitigen Nutzens und der Zusammenarbeit zum gemeinsamen Gewinnen werde die tief greifende Kooperation zwischen den Ländern entlang der neuen Seidenstraße in neu entstehenden Industriebereichen wie Informationstechnologie, Biologie, neue Energien und neue Materialien gefördert, um einen Kooperationsmechanismus im Bereich Existenzgründung und Investitionen zu schaffen.

Wirtschaftsexperte Zhang betont: „China sollte neben der vollen Entfaltung seiner eigenen Vorteile auf eine offene Innovationspolitik setzen und seine internationale Überlegenheit in einigen Bereichen gut nutzen.“ Durch die Beteiligung von Drittländern am wirtschaftlichen Aufbau der Länder entlang den Seidenstraßenrouten könnten gemeinsam neue Märkte erschlossen und neue Technologien entwickelt werden, um die industrielle Modernisierung und die Entwicklung der High-End-Industrie in den Ländern entlang der neuen Seidenstraße nachhaltig voranzutreiben.

 

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