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Theater (2): „Songtsan Gampo“

25-07-2014

 

„Songtsan Gampo“ ist eine kollektive Schöpfung des Han-Chinesen Huang Zhilong und der Tibeter Cering Dorje und Lhosang Cering. Das Stück behandelt nur einen, allerdings sehr wichtigen Aspekt des Lebens von Songtsan Gampo, nämlich seine Verdienste bei der Schaffung der tibetischen Sprache. Songtsan Gampos Erneuerungsgeist, seine politische Weitsicht und seine Tapferkeit im Kampf gegen die konservativen Kräfte sowie seine Entschlossenheit, die tibetische Kultur zu entwickeln, werden besungen. In einer Reihe fesselnder Szenen werden viele historische Gestalten vorgeführt, darunter der talentierte und kraftvolle Minister Thomni Sambhota mit seinen Assistenten Tomi Dawa und Mengsha, der konservative, listige Minister Shangnam, der scheinbar die von Songtsan Gampo eingeleitete Reform befürwortet, heimlich aber die Entwicklung der tibetischen Sprache und den Aufbau freundschaftlicher Beziehungen zu benachbarten ethnischen Gruppen zunichte zu machen sucht, und der einst verdienstvolle Minister Qoinbu Bangse, der die neue Politik Songtsan Gampos kaum versteht und deshalb auch in Konflikt mit diesem gerät. Durch die Gestaltung komplizierter und zugespitzter Kämpfe wird die Heldenfigur Songtsan Gampo kunstvoll hervorgehoben. Wenn die Geschichte als Spiegel dienen kann, dann spiegelt dieses Theaterstück die unebenen Wege der Vorfahren der Tibeter wider und wirkt deshalb als Lehre für ihre Nachkommen.

 

 

 

Reisen

Internationales Rafting-Festival auf dem Jangtse in Panzhihua

Das Rafting erfreut sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit. 1996 rangierte die US-amerikanische Zeitschrift „National Geography“ das Rafting auf dem Jangtse unter die attraktivsten und herausforderndsten Betätigungen des 21. Jahrhunderts ein.

Gesellschaft

Bill Brown und sein Xiamen - eine amerikanisch-chinesische Liebesgeschichte

Als der Amerikaner Bill Brown in jungen Jahren erstmals nach Taiwan kam, wusste er fast nichts über die Insel und noch weniger über das chinesische Festland. Heute verbindet ihn tiefe Zuneigung mit China, nicht nur, weil er hier die Liebe seines Lebens gefunden hat. Besonders angetan hat es ihm die chinesische Küstenstadt Xiamen, in der Brown mittlerweile seit mehr als 26 Jahren lebt und zu einer lokalen Berühmtheit geworden ist.

Lebensabend im „Goldenen Blatt“: Moderne Altenpflege trifft tibetische Tradition

Auch in Tibet nagt der Zahn der Zeit an den traditionellen Familienstrukturen. Früher war es für Kinder selbstverständlich, ihre Eltern im Alter zu pflegen. Heute fehlt vielen jungen Menschen die Zeit dafür. 20 Kilometer von Lhasa entfernt im Kreis Dagze ist mit Regierungsgeldern und Spenden ein Altenheim mit Modellcharakter entstanden. Reporter Li Guowen hat die Senioren im „Goldenen Blatt“ besucht.

„Senioren im leeren Nest“ – Wenn das Einzelkind aus dem Haus ist

Wer kümmert sich um unsere Alten? Eine zentrale Frage, mit der sich alle Gesellschaften auseinandersetzen müssen. In China gehörte es lange zur konfuzianischen Tradition, dass die Kinder ihre Eltern im Alter zuhause pflegen. Aber in Zeiten der Ein-Kind-Politik und angesichts der zunehmenden Mobilität der Bevölkerung bröckelt dieses Konzept. Viele Senioren verbringen ihren Lebensabend alleine zuhause. Eine Lösung des Problems könnte ein Ausbau der Pflegeangebote der Wohnviertel sein.

Tibet

Theater (2): „Songtsan Gampo“

„Songtsan Gampo“ ist eine kollektive Schöpfung des Han-Chinesen Huang Zhilong und der Tibeter Cering Dorje und Lhosang Cering. Das Stück behandelt nur einen, allerdings sehr wichtigen Aspekt des Lebens von Songtsan Gampo, nämlich seine Verdienste bei der Schaffung der tibetischen Sprache.

Gesundheit

Mehr als nur Essen – Wie Chinesen alltägliche Lebensmittel zur Gesundheitserhaltung nutzen

„Essen ist des Volkes Himmelreich“ lautet ein bekanntes chinesisches Sprichwort. Dabei bedeutet Essen in China nicht nur Ernährung, sondern auch Gesundheitspflege. Wer in China am späten Nachmittag durch das Fernseherprogramm zappt, dem begegnen etliche Formate, die sich rund um das Thema Essen und Gesundheitserhaltung drehen. Die chinesische Ernährungslehre ist eine Wissenschaft für sich und für Ausländer gibt es noch viel unbekanntes Terrain zu entdecken.

Die Bienentherapie: Kleiner Stich mit großer Wirkung?

Schmerzvoll aber wirksam? Die Bienenstichakupunktur gehört sicherlich zu den meist umstrittenen Therapien der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung setzt der Arzt Bienen auf bestimmte Hautpartien, meist des Rückens, in die die Insekten durch Stechen ihr Gift injizieren. Der Beijinger TCM-Arzt Wang Menglin verwendet die Methode. Vor allem Patienten mit Rheuma oder Multipler Sklerose kämen zu ihm, sagt er.

Perle aus Yunnan: Pu-Erh-Tee als Waffe gegen die Pfunde?

Mit steigendem Wohlstand eines Landes schleichen sich auch die üblichen Wohlstandskrankheiten ein, das gilt auch für China. Nicht mehr die Nahrungsversorgung stellt ein Problem dar, sondern die zunehmende Überversorgung mit Lebensmitteln. Könnte Tee dabei zur wirksamen Waffe gegen überflüssige Speckpolster werden?