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Prosa

28-09-2014

 

Im „Spiegel der Dichtung“ wird die Literatur in drei Gattungen, nämlich in Poesie, Prosa und eine Mischung gereimter und ungereimter Texte eingeteilt. Dies sind die klassischen Gattungen der tibetischen Literatur. Zweifelsohne repräsentiert die tibetische Prosa die literarische Eleganz und die geistige Welt auf dem Hochland. Deshalb lenkt sie so große Aufmerksamkeit auf sich und wird eingehend beachtet.

Die gute Tradition der tibetischen Prosa zeigt sich vor allem darin, dass von wahren Geschichten und Personen erzählt wird und echte Gefühle geäußert werden. Für ihre Entwicklung bestehen günstige Bedingungen wegen der besonderen geographischen und einzigartigen stofflichen Situation. Seit jeher lebt die tibetische Nationalität auf dem „Dach der Welt“. Dort bilden kostbare historische Kulturstätten und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, faszinierende Sitten und Gebräuche in Verbindung mit der Natur des Hochlandes eine Schatzkammer voller Stoffe und Motive für Prosaautoren. Die Schriftsteller wählen aufgrund eigener Lebenserfahrungen oder Beobachtungen verschiedener Aspekte Tibets ihre Themen. Man schreibt über das Altertum oder über die Gegenwart, über die Menschen oder die Natur. Alles, was einen anreizt, kann zu Prosa verarbeitet werden. Viele Texte sind wie ein großer Spiegel der Jahrtausende alten tibetischen Kultur, in denen man geistige Befriedigung finden kann. Die Verfasser tibetischer Prosa sind tonangebende Persönlichkeiten in literarischen Kreisen, sie sind Poeten, Romanciers, alte Gelehrte oder auch jüngere Talente. Die tibetische Prosa erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Funktion, denn für Tibet interessieren sich viele Chinesen im Landesinneren wie auch Ausländer. Sie wollen nicht nur etwas über die große Umwälzung der letzten Jahre erfahren, sondern auch über die Kulturgeschichte Tibets. Die tibetische Prosa beinhaltet Momentaufnahmen der Wirklichkeit unter verschiedenen Aspekten, wodurch die über Tibet liegenden Schleier aufgehoben werden und das wahre Antlitz zum Vorschein kommt. Deshalb sind tibetische Prosatexte zweifelsohne gute Ergänzungen zu geographischen oder historischen Lehrbüchern.

 

Reisen

Wassermelonenfest in Daxing, Beijing

Wassermelonen werden in Daxing seit über 500 Jahren angebaut, weil es dort dafür besonders günstige Wachstumsbedingungen gibt. Ihre Qualität war und ist sprichwörtlich, und das weit über Beijing hinaus.

Gesellschaft

Straße der Begegnungen – Wie sich alte und neue Seidenstraße im Leben von Xu-Shi Yin'e verweben

Xu-Shi Yin'e ist in der südostchinesischen Küstenstadt Quanzhou aufgewachsen, einem der wichtigsten historischen Angelpunkte der maritimen Seidenstraße. Aus dem Munde ihrer Großmutter vernahm sie schon in frühen Kindertagen, dass ihre Vorfahren aus einem anderen fernen Land stammten. Welches Geheimnis die Familie jedoch seit Generationen mit sich trug und streng behütete, sollte sie erst Jahre später erfahren.

Heute Starbucks, morgen „Tea to go“? – Quanzhous Teehändler wollen die alte Seidenstraße mit neuen Ideen wiederauferstehen lassen

Eine Teestubenkette à la Starbucks, in der Tee als Lifestyle zelebriert wird, samt Kuchen und Desserts und im hippen Ambiente? Davon träumt Unternehmer Wang Wenli aus Quanzhou. Er leitet die Firma „Eight Horses Tea“ in der südostchinesischen Provinz Fujian, eine der Wiegen des Oolong-Tees. Über die neue Seidenstraße will er die Oolong-Sorte „Iron Goddess“ in die Welt tragen – mit einer cleveren Marketing-Strategie.

Bill Brown und sein Xiamen - eine amerikanisch-chinesische Liebesgeschichte

Als der Amerikaner Bill Brown in jungen Jahren erstmals nach Taiwan kam, wusste er fast nichts über die Insel und noch weniger über das chinesische Festland. Heute verbindet ihn tiefe Zuneigung mit China, nicht nur, weil er hier die Liebe seines Lebens gefunden hat. Besonders angetan hat es ihm die chinesische Küstenstadt Xiamen, in der Brown mittlerweile seit mehr als 26 Jahren lebt und zu einer lokalen Berühmtheit geworden ist.

Tibet

Theater (2): „Songtsan Gampo“

„Songtsan Gampo“ ist eine kollektive Schöpfung des Han-Chinesen Huang Zhilong und der Tibeter Cering Dorje und Lhosang Cering. Das Stück behandelt nur einen, allerdings sehr wichtigen Aspekt des Lebens von Songtsan Gampo, nämlich seine Verdienste bei der Schaffung der tibetischen Sprache.

Gesundheit

Mehr als nur Essen – Wie Chinesen alltägliche Lebensmittel zur Gesundheitserhaltung nutzen

„Essen ist des Volkes Himmelreich“ lautet ein bekanntes chinesisches Sprichwort. Dabei bedeutet Essen in China nicht nur Ernährung, sondern auch Gesundheitspflege. Wer in China am späten Nachmittag durch das Fernseherprogramm zappt, dem begegnen etliche Formate, die sich rund um das Thema Essen und Gesundheitserhaltung drehen. Die chinesische Ernährungslehre ist eine Wissenschaft für sich und für Ausländer gibt es noch viel unbekanntes Terrain zu entdecken.

Die Bienentherapie: Kleiner Stich mit großer Wirkung?

Schmerzvoll aber wirksam? Die Bienenstichakupunktur gehört sicherlich zu den meist umstrittenen Therapien der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung setzt der Arzt Bienen auf bestimmte Hautpartien, meist des Rückens, in die die Insekten durch Stechen ihr Gift injizieren. Der Beijinger TCM-Arzt Wang Menglin verwendet die Methode. Vor allem Patienten mit Rheuma oder Multipler Sklerose kämen zu ihm, sagt er.

Perle aus Yunnan: Pu-Erh-Tee als Waffe gegen die Pfunde?

Mit steigendem Wohlstand eines Landes schleichen sich auch die üblichen Wohlstandskrankheiten ein, das gilt auch für China. Nicht mehr die Nahrungsversorgung stellt ein Problem dar, sondern die zunehmende Überversorgung mit Lebensmitteln. Könnte Tee dabei zur wirksamen Waffe gegen überflüssige Speckpolster werden?