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Historisch-literarische Texte (2)

29-01-2015

 

„Fröhliches Waisenbankett“, oder auch „Buddhistische Geschichte Luozhas“ genannt, ist ein Werk des Lebenden Buddha Bawozula Chenwa (1503 – 1565) in fünf Teilen und 17 Kapiteln. Es behandelt die Entstehung der Welt, das Altertum Indiens, die Entstehung und Entwicklung des Buddhismus, Leben und Taten indischer Könige und der Könige des Tubo-Reiches, die Entstehung verschiedener Sekten, die Vita von Übersetzungsmeistern und Meistern der Sutra-Interpretation, die Geschichte der Garma-Gagyu-Sekte, die Vita von Königen bzw. Herrschern von Yutian, von han-chinesischen Gebieten sowie die Dynastie Xixia und die der Mongolen.

Jedes Kapitel ist in sich geschlossen. Im Kapitel über die Tubo-Könige werden das Entstehen der tibetischen Nationalität und die Taten der Könige geschildert. Obwohl es sich um eine Geschichte der Königsherrschaft handelt, werden darin doch zahlreiche Mythen, Sagen und volkstümliche Geschichten literarisch erzählt; Prosa und Verse wechseln darin ab. Berichtet wird unter anderem von der Erschaffung von Menschen durch den Affen und das Mädchen vom Zauberfelsen, von Nyitri Tsanpos Abstieg auf die Erde und seine Menschwerdung, von der Ermordung Zhigung Tsanpos in einem Wettkampf, vom Erhalt buddhistischer Schriften und Kultgeräte durch Latuotuoriniantsan, von Sontsan Gampos Eheschließung mit Prinzessin Wencheng, vom Bau des Jokhang-Klosters, von Tride Zutsans Eheschließung mit Prinzessin Jincheng und vom Bau des Samye-Klosters unter Trisung Detsan. Alles wird interessant und anspruchsvoll erzählt.

 

 

Reisen

Strauch-Päonien-Veranstaltung in Luoyang

Chinesen lieben die Strauch-Päonie und betrachten sie als „Blume der Nation“. Seit der Tang-Dynastie ist Luoyang berühmt für seine Päonien. Man sagt, die Päonien von Luoyang seien die schönsten auf Erden.

Gesellschaft

Kleines Dorf, großes Unternehmen – Wie das Dorf Yonglian zu Wohlstand kam

Das Dorf Yonglian liegt am Yangtse und untersteht der Stadt Suzhou in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Innerhalb von 40 Jahren hat es der kleine Ort zu einem beträchtlichen Wohlstand gebracht. Die Dorfverwaltung nutzte die Chancen, die sich angesichts der Reform und Öffnung boten, klug, so dass sich der Lebensstandard der lokalen Bevölkerung enorm verbesserte.

Chinas Hinterland: Zieht es wirklich alle in die großen Städte?

China, das Land der Gegensätze – so wird die Volksrepublik in den Augen der westlichen Öffentlichkeit meist wahrgenommen. Da sind auf der einen Seite die boomenden internationalen Metropolen an der Küste und im Osten des Landes, auf der anderen Seite steht das Reich der Abgehängten im Landesinneren und in den westlichen Gebieten, so meist der Tenor. Wie sieht es auf dem Land in China heute wirklich aus? Trostlosigkeit oder Aufbruchstimmung? Wir sind in die ländlich geprägte Provinz Anhui gefahren und haben uns umgesehen.

Mein zweites Leben

„Schon seit meiner Kindheit wecken Züge mein Fernweh“, sagt Wolfgang Kubin. Doch dass der bekannte Sinologe in seiner Wahlheimat China lieber mit der Hochgeschwindigkeitsbahn Gaotie fährt, als mit dem Flugzeug hoch in die Lüfte zu steigen, hat auch andere Gründe. Über diese und sein Gefühl beim Anblick so manches Beijinger Betonklotzes schreibt er in einem Gastbeitrag für China heute.

Tibet

Historisch-literarische Texte (2)

„Fröhliches Waisenbankett“, oder auch „Buddhistische Geschichte Luozhas“ genannt, ist ein Werk des Lebenden Buddha Bawozula Chenwa (1503 – 1565) in fünf Teilen und 17 Kapiteln. Es behandelt die Entstehung der Welt, das Altertum Indiens, die Entstehung und Entwicklung des Buddhismus, Leben und Taten indischer Könige und der Könige des Tubo-Reiches, die Entstehung verschiedener Sekten usw.

Gesundheit

Mehr als nur Essen – Wie Chinesen alltägliche Lebensmittel zur Gesundheitserhaltung nutzen

„Essen ist des Volkes Himmelreich“ lautet ein bekanntes chinesisches Sprichwort. Dabei bedeutet Essen in China nicht nur Ernährung, sondern auch Gesundheitspflege. Wer in China am späten Nachmittag durch das Fernseherprogramm zappt, dem begegnen etliche Formate, die sich rund um das Thema Essen und Gesundheitserhaltung drehen. Die chinesische Ernährungslehre ist eine Wissenschaft für sich und für Ausländer gibt es noch viel unbekanntes Terrain zu entdecken.

Die Bienentherapie: Kleiner Stich mit großer Wirkung?

Schmerzvoll aber wirksam? Die Bienenstichakupunktur gehört sicherlich zu den meist umstrittenen Therapien der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung setzt der Arzt Bienen auf bestimmte Hautpartien, meist des Rückens, in die die Insekten durch Stechen ihr Gift injizieren. Der Beijinger TCM-Arzt Wang Menglin verwendet die Methode. Vor allem Patienten mit Rheuma oder Multipler Sklerose kämen zu ihm, sagt er.

Perle aus Yunnan: Pu-Erh-Tee als Waffe gegen die Pfunde?

Mit steigendem Wohlstand eines Landes schleichen sich auch die üblichen Wohlstandskrankheiten ein, das gilt auch für China. Nicht mehr die Nahrungsversorgung stellt ein Problem dar, sondern die zunehmende Überversorgung mit Lebensmitteln. Könnte Tee dabei zur wirksamen Waffe gegen überflüssige Speckpolster werden?