CHINAHOY

HOME

HOME

Volkstümliche Geschichten (3): Tiergeschichten

30-07-2015

 

In der tibetischen Literatur gibt es eine große Anzahl von Tiergeschichten, die besonders bei Kindern beliebt sind, denn die Sprache darin ist knapp und klar und enthält leicht verständliche Wahrheiten. Auf dem Plateau leben viele Tiere mit Eigenschaften, die man auch Menschen nachsagt: Manche sind mächtig, unerschrocken, einige erniedrigen gern andere; etliche sind eingebildet, viele sind sanft und scheu, manche gelten als besonnen und einfallsreich. Es gibt welche, die listig und gierig sind; es gibt aber auch andere, die hilfsbereit sind und im Frieden mit ihren Nachbarn leben. Weil die Tibeter die Charaktere und Lebensgewohnheiten der Tiere genau beobachten, übertragen sie häufig deren Eigenschaften auf ihre Mitmenschen. So entstanden zahlreiche lehrhafte Tiergeschichten. Diese lehren die Hörer oder Leser die Regeln des Umgangs miteinander oder auch Methoden des Kampfes. Überhaupt geben sie den Menschen Aufschlüsse über das Leben. In den Geschichten sind Tiger, Löwen, Wölfe, Füchse, Schafe, Hasen, Hirsche, Adler, Kraniche, Frösche, Schildkröten und Wildrinder die Akteure. Zum Beispiele muss im „Roten Fuchs“ der Bösewicht die eigenen bösen Taten büßen, in der „Rache des Hasen“ besiegt ein Schwacher einen Starken, in „Zwei Frösche“ wird von zweien berichtet, deren Horizont sehr beschränkt ist, weil sie den Himmel nur aus einem Brunnenloch heraus betrachten, in „Affen und Elefanten“ sieht man, dass jeder Stärken und Schwächen hat, bei „Wölfe in die Falle locken“ ist zu lernen, wie das Böse durch Klugheit besiegt wird. Die knappen Schilderungen vermitteln wichtige Weisheiten. Es gibt einen kleinen Hasen, der oft von anderen Tieren erniedrigt wird, weil er so schwach ist. Aber in Tibet verkörpert der Hase auch Weisheit und Klugheit. Er kann ein Lamm aus dem Maul eines Wolfs befreien und zähmt Tiger und Löwen. In Bedrängnis und Gefahr schafft er durch Klugheit Sicherheit. In diesen Geschichten wird die Hinterlist des schlauen Fuchses entlarvt, der hungrige Wolf geht in die selbst gestellte Falle, das schwache Lamm findet mit Hilfe den Weg in die Freiheit und zu einem guten Leben. Streitigkeiten untereinander führen zu Verletzungen, wenn nicht gar zum Tod. In diesen Tiergeschichten wird die Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass alle grausamen Feinde entlarvt und besiegt werden können, wenn die Schwachen und Unterdrückten zusammenstehen und sich ihrer Klugheit bedienen. Sie befreien sich aus schwierigen Situationen und verwirklichen ihre Ideale. Es liegt auf der Hand, dass die Gegensätze und Auseinandersetzungen bei den Tieren auch die Beziehungen zwischen den Menschen zeigen. Das war Absicht der Schöpfer und so hat sie auch das Publikum verstanden.

 

 

 

Reisen

Weintraubenfest in Turpan auf der chinesischen Seidenstraße

Die Weintrauben aus Turpan sind weltbekannt. Sie werden seit mehr als 2000 Jahren angebaut.Die Weintraubenschlucht ist ein berühmter Anbauort, auch „Perlenstadt in der Wüste“ genannt. Seit 1990 wird dieses Fest jährlich veranstaltet.

Gesellschaft

Die Jahreskonferenz 2015 des Eco-Forum Global Guiyang

Das Globale Öko-Forum Guiyang (Eco-Forum Global, EFG), im Jahr 2013 ins Leben gerufen, ist das einzige internationale Gipfelforum Chinas zum Thema Öko-Zivilisation. Seine Jahreskonferenz 2015 mit mehr als tausend Teilnehmern aus aller Welt fand vom 26. bis 28. Juni in Guiyang, der Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Guizhou, statt. Wie ihre Vorgänger in den letzten beiden Jahren erfreute sich auch die diesjährige Konferenz wieder eines vollen Gelingens.

Geistiges Eigentum: Beijing, Shanghai und Guangzhou richten Pilotgerichte ein

Die große Bedeutung des Schutzes des geistigen Eigentums gilt in unserer heutigen Welt als universeller Wert. Die chinesische Regierung hat bereits 2013 angekündigt, die Anwendung und den Schutz geistiger Eigentumsrechte zu verstärken, größeren Ansporn für technische Innovationen zu schaffen und versuchsweise spezielle Gerichte einzurichten. In Beijing, Shanghai und Guangzhou wurden bereits entsprechende Institutionen etabliert und sie haben eine neue Ära im Bereich des Schutzes des geistigen Eigentums eingeläutet.

Chinesische Ärzte bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie

Als im Februar 2014 in Westafrika das Ebolafieber ausbrach, stockte der Weltöffentlichkeit der Atem. Wie andere Länder reagierte auch die chinesische Regierung schnell und schickte rund zehn medizinische Expertenteams ins Krisengebiet, um die Epidemie einzudämmen. Chinas großer Beitrag zur Prävention und Kontrolle von Ebola in Afrika und seine großzügige Hilfe für die afrikanischen Länder wurden in hohem Maße von der lokalen Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft gewürdigt.

Tibet

Volkstümliche Geschichten (3): Tiergeschichten

In der tibetischen Literatur gibt es eine große Anzahl von Tiergeschichten, die besonders bei Kindern beliebt sind, denn die Sprache darin ist knapp und klar und enthält leicht verständliche Wahrheiten.

Gesundheit

Mehr als nur Essen – Wie Chinesen alltägliche Lebensmittel zur Gesundheitserhaltung nutzen

„Essen ist des Volkes Himmelreich“ lautet ein bekanntes chinesisches Sprichwort. Dabei bedeutet Essen in China nicht nur Ernährung, sondern auch Gesundheitspflege. Wer in China am späten Nachmittag durch das Fernseherprogramm zappt, dem begegnen etliche Formate, die sich rund um das Thema Essen und Gesundheitserhaltung drehen. Die chinesische Ernährungslehre ist eine Wissenschaft für sich und für Ausländer gibt es noch viel unbekanntes Terrain zu entdecken.

Die Bienentherapie: Kleiner Stich mit großer Wirkung?

Schmerzvoll aber wirksam? Die Bienenstichakupunktur gehört sicherlich zu den meist umstrittenen Therapien der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung setzt der Arzt Bienen auf bestimmte Hautpartien, meist des Rückens, in die die Insekten durch Stechen ihr Gift injizieren. Der Beijinger TCM-Arzt Wang Menglin verwendet die Methode. Vor allem Patienten mit Rheuma oder Multipler Sklerose kämen zu ihm, sagt er.

Perle aus Yunnan: Pu-Erh-Tee als Waffe gegen die Pfunde?

Mit steigendem Wohlstand eines Landes schleichen sich auch die üblichen Wohlstandskrankheiten ein, das gilt auch für China. Nicht mehr die Nahrungsversorgung stellt ein Problem dar, sondern die zunehmende Überversorgung mit Lebensmitteln. Könnte Tee dabei zur wirksamen Waffe gegen überflüssige Speckpolster werden?