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Chinas industrielle Transformation: Volle Fahrt in Richtung Zukunft

25-07-2016

 

 

Von Xing Wen

 

Big Data, 3D-Drucker, künstliche Intelligenz – Bezeichnungen für Hightech-Innovationen wie diese gehören längst zum Alltagsvokabular, auch in China. Weltweit schießen aufstrebende Start-ups wie Pilze aus dem Boden und die tiefgreifende Integration von Industrie und Informatisierung, die sich seit einigen Jahren allerorts durch die nationale Wirtschaft zieht, hat unsere Welt ins Zeitalter der vierten industriellen Revolution katapultiert.

 

 

Neuer Paukenschlag aus dem Hause Xiaomi: Am 10. Mai 2016 stellte der chinesische Handy-Gigant sein neuestes Handymodell vor. Das Xiaomi Max trumpft mit einem 6,44-Zoll-Bildschirm sowie dem firmeneigenen Betriebssystem MIUI8 auf. 

 

Aber wie lässt sich dieses epochale Ereignis begreifen und – viel wichtiger noch – aktiv gestalten, damit die technischen Neuerungen der Menschheit möglichst gut dienen und nicht umgekehrt? Hierbei geht es um eine zentrale Zukunftsfrage, die auch im Mittelpunkt des 10th World Economic Forum Annual Meeting of the New Champions (Summer Davos Forum) stand, das vom 26. bis zum 28. Juni in der nordchinesischen Metropole Tianjin stattfand.

 

Wandel bringt Herausforderungen

 

„Historisch gesehen bilden Phasen der wirtschaftlichen Stagnation gerade den entscheidenden Nährboden für lebhafte Innovation“, sagt Feng Fei, Vizeminister des Ministeriums für Industrie und Informatisierung der Volksrepublik am Rande des Zusammentreffens. Aus seiner Sicht ist die vierte industrielle Revolution als ein Prozess des Wandels zu verstehen, verursacht durch die tiefgreifende Integration von Informatisierung und Fertigungsindustrie.

 

Durch diesen Wandel wird die Produktivität in großem Maße gesteigert und auch das künftige Wirtschaftsgefüge neu ausgestaltet. Es findet ein Übergang von der Produktion in großem Umfang hin zu einer maßgeschneiderten Fertigung statt und auch die Lebensdauer von Unternehmen sowie die Zeitspanne, in der sie Marktkontrolle ausüben, verkürzen sich ständig. Dieser Wandel bringt auch viele Chancen für die Transformation und Entwicklung der Weltwirtschaft mit sich. Unter dem Einfluss einer Reihe neuer führender und disruptiver Technologien, Werkzeuge und Materialien werden die traditionellen Industrien auf ein neues Niveau gehoben oder teilweise gar verdrängt. Die Entwicklung ist daher nicht mehr so sehr auf natürliche Ressourcen angewiesen, sondern stützt sich vielmehr auf Humanressourcen und Innovation.

 

„Die Art und Weise der chinesischen Wirtschaftsentwicklung, die in der Vergangenheit vor allem auf die Bevölkerungsdividende und einen großen Produktionsumfang setzte, wird den heutigen Herausforderungen immer weniger gerecht“, sagt Ma Weihua, Vorstandsmitglied des China Entrepreneur Club (CEC). Aber vor dem Hintergrund der vierten industriellen Revolution zeichnet sich bereits eine neue Entwicklungstendenz in der chinesischen Wirtschaft ab. Dabei beschleunigt sich die Integration alter und neuer Triebkräfte. Professor Huang Yiping von der National School of Development der Peking-Universität erklärt, dass sich in dieser Übergangsphase das rasante Wirtschaftswachstum nur sehr schwer auf traditionelle Industrien stützen könne. „Bei der Kostensteigerung sollten konkurrenzfähige Industriezweige deshalb besonders stark gefördert werden“, rät er. Einerseits sollten nicht konkurrenzfähige Industrien nach und nach ausgemustert werden, andererseits gelte es, aufstrebende Industrien energisch zu unterstützen. „Es ist unvermeidlich, dass bei dieser Transformation rückständige Produktionskapazitäten aussortiert und Überkapazitäten aufgelöst werden. Dies sind zwar mühselige Schritte, aber erst durch sie wird es letztlich möglich, den potentiellen Bedarf freizusetzen und eine Reihe neuer Industrien aus der Taufe zu heben“, so der Wirtschaftswissenschaftler.

 

„Unzureichende Innovation und eine uneffektive Umwandlung wissenschaftlich-technischer Ergebnisse in die Produktivität stellen meines Erachtens momentan die Achillesferse der chinesischen Wirtschaft dar“, sagt Ma. Sollte dieses Problem nicht gut gelöst werden, könne das die Niveauhebung und Transformation der chinesischen Wirtschaft stark beeinträchtigen, so der Topmanager. Long Guoqiang, Vizedirektor des Development Research Center des Staatsrates, ist ebenfalls der Auffassung, dass die Erneuerung der traditionellen Industrien unter Zuhilfenahme neuer Technologien den Ausweg bilde, den China bei der jüngsten industriellen Revolution nehmen sollte. Die Entwicklung kapital- und technikintensiver Industrien weise Chinas Unternehmen letztlich den Weg in die Zukunft.

 

Neue Triebkräfte aus neuen Ideen gewinnen

 

Die Strategie der innovationsgetragenen Entwicklung bildet eine starke Säule der Transformation der Wirtschaftsstruktur, womit Innovation zur ersten Triebkraft der Entwicklung wird. Bei der Durchsetzung dieser Strategie geht es sowohl um die Entwicklung neuer Wirtschaftszweige als auch die Erneuerung und Niveauhebung bestehender. Seit einigen Jahren treibt Chinas Regierung die innovationsgetragene Entwicklung sowohl im technischen Bereich als auch in der Wirtschaftspolitik energisch voran und hat auch ihre Finanz- und Steuerpolitik entsprechend ausgerichtet. Außerdem praktiziert sie eine differenzierte Industriepolitik zur Erneuerung der traditionellen Industrien und zur Förderung neuer Industriezweige. Die Ziele und politischen Maßnahmen lassen sich in den Schlüsselwörtern „Existenzgründungen und Innovationen durch breiteste Volksmassen“, „Internet Plus“ und „Made in China 2025“ zusammenfassen. Über die Durchsetzung dieser Ziele und Maßnahmen werden verschiedene Bereiche immer tiefer integriert und es haben sich schon heute zahlreiche neue Industriezweige, Geschäftsmodelle und Wirtschaftsformen herausgebildet.

 

In Fahrt: Ende Juni 2016 nahm der Online-Fahrdienstleister Uber, der mit seiner App gerade weltweit expandiert, werbewirksam sein Geschäft in der südwestchinesischen Metropole Kunming auf. Eine Bewohnerin der Stadt setzt hier gerade zu ihrer ersten Testfahrt mit dem privaten Service an. 

 

Vor diesem Hintergrund gilt es für Unternehmen, ständig technische Innovationen vorzunehmen und sich der Veränderung der Produktions- und Geschäftsführungsmodelle anzupassen, um sich so in dem neuen wirtschaftlichen Umfeld gut behaupten zu können. Konkret gesprochen heißt das für Firmen, über flexible Produktion maßgeschneiderte Produkte anzufertigen, um so den vielfältigen Bedürfnissen der Konsumenten in Zukunft gerecht zu werden. Gleichzeitig ist eine Erneuerung der Modelle der Produktion, des Managements und des Vertriebs vonnöten. Bei der strukturellen Transformation und Niveauhebung der Unternehmen sollten diese die Produktions-, Lieferungs- und Wertschöpfungsketten umgestalten. Das Internet liefert ihnen hierfür eine große Menge an wichtigen Informationen, mit deren Hilfe sie Forschung und Entwicklung, die Anwendung von Fachkenntnissen sowie die Herausbildung neuer technischer Fertigkeiten vorantreiben können. Das World Wide Web bietet Firmen außerdem auch die Chance, weltweite Lösungskonzepte zur Überwindung von Schwierigkeiten heranzuziehen bzw. zu entwickeln.

 

Dem renommierten chinesischen Handyhersteller Xiaomi ist es beispielsweise bereits erfolgreich gelungen, seine Soft- und Hardware mit dem Internet zu integrieren. Lei Jun, Gründer und Vorstandsvorsitzender des IT-Giganten, sagt: „Der Grund, warum sich unsere Firma von einem kleinen Handyhersteller zum drittgrößten chinesischen Onlineanbieter von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten aus eigener Herstellung entwickeln konnte, liegt darin, dass es uns gelungen ist, das Internet mit der Realwirtschaft zu verbinden.“ Xiaomi investiert direkt oder über Aktienbeteiligungen in die Herstellung von Handys, Fernsehern und elektrischen Reiskochern und baut damit Produktionsketten in der Realwirtschaft sowie starke Hardware-Ressourcen auf. Gleichzeitig nutzt die Firma das Internet auch zur Reduzierung der Kettenglieder in der Zirkulation und kann seinen Kunden so ein noch günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Was Nachahmer des unternehmerischen Modells seiner Firma angeht, zeigt sich Lei Jun gelassen. „Denn damit können ja gemeinsame Fortschritte in der Branche des E-Commerce erzielt werden, von denen letztlich alle profitieren werden“, betont der Unternehmer.

 

Bei der Niveauhebung eines traditionellen Industriezweigs werden einerseits oft neue Industriezweige hervorgebracht, andererseits andere in Mitleidenschaft gezogen. Travis Kalanick, Gründer und Vorstandsvorsitzender des erfolgreichen Online-Vermittlungsdienstleisters für Fahrdienstleistungen Uber, sagt, die neue industrielle Revolution habe den Menschen im 21. Jahrhundert die neue Wirtschaftsform der „Share Economy“ (dt.: „Wirtschaft des Teilens“) beschert. Am Geschäftsmodell seiner eigenen Firma sei zu erkennen, dass im Rahmen der „Share Economy“ und durch die gemeinsame Nutzung der Plattform Uber Erwerbstätige und Kunden hoch effektiv verteilt würden und Menschen so noch selbstständiger arbeiten könnten. „Das heißt nichts anderes, als dass jeder in gewissem Grad eine Existenzgründung vornehmen kann, denn die Menschen sind nicht mehr an einen festen Arbeitsplatz gebunden, sondern sehr flexibel“, so der Unternehmer. Ubers Geschäftsmodell könne auch als die Integration von „Internet plus Verkehr“ verstanden werden. Dabei handle es sich um eine Wirtschaft der Existenzgründung. „Chinas Regierung fördert tatkräftig Existenzgründungen und Innovationen, damit die heimische ,Wirtschaft der Existenzgründung‘ in Zukunft weltweit eine führende Rolle spielen kann“, betont der Amerikaner.

 

Während sich die Unternehmen fieberhaft den neuen Modellen der Wirtschaftsentwicklung anpassen, sehen sich traditionelle Branchen mit einer Jahrhunderttransformation konfrontiert. Liu Zhen, Geschäftsführer von Uber China, weist darauf hin, dass mit der Zunahme der Uber-Nutzer in China in nahezu unmerklicher Weise auch Veränderungen in Branchen wie der Automobilproduktion, im Straßenbau, Versicherungswesen und Zahlungsverkehr einhergingen.

 

Die neuen Triebkräfte spielen also auch in China eine wichtige Rolle für die Niveauhebung und Transformation traditioneller Industrien. Laut Vizeminister Feng Fei zeigten zahlreiche Beispiele, dass es immer mehr traditionellen Industrien im Reich der Mitte gelinge, angesichts neuer Herausforderungen eine Transformation und Niveauhebung zu realisieren. Zu nennen sei hier etwa die Verbindung der intelligenten Fertigung mit der Eisen- und Stahlproduktion. Auch maßgeschneiderte Kleidungsanfertigung sei eines der erfolgreichen Beispiele. Tianjin, der Tagungsort des „10th World Economic Forum Annual Meeting of the New Champions“ ist selbst ein Paradebeispiel dafür, wie die Umwandlung der Wirtschaftsstruktur erfolgreich gelingen kann. Die nordchinesische Metropole ist ein traditioneller Industriestandort. Lange Jahre bildeten herkömmliche Industrien ihre wirtschaftliche Basis. Seit einigen Jahren allerdings forciert die Regierung die Transformation der Wirtschaftsstruktur. Neue Industrien wie Biotechnik, Elektroautos oder neue Materialien und Energien haben seither einen rasanten Aufschwung genommen. Auch die Tianjiner Investitionen gehen zunehmend weg von traditionellen Branchen hin zu Hightech-Industrien, finden sich im Übergang vom Ressourcenerwerb hin zum vermehrten Technikerwerb.

 

Die gelungene Transformation sowie die Niveauhebung der traditionellen chinesischen Unternehmen und der Aufstieg heimischer Start-ups bilden allerdings auch eine neue Herausforderung für transnationale Unternehmen in China. Dennoch zeigen diese sich zuversichtlich, was ihre Zukunft auf dem chinesischen Markt angeht. Nach einer gemeinsamen Erhebung der Beratungsfirma Accenture und „FT Intelligence“ der „Financial Times“ aus dem vergangenen September, planten 71 Prozent der 119 befragten transnationalen Unternehmen in China, ihre Investitionen in den kommenden Jahren weiter aufzustocken. Bei seinem Treffen mit Vertretern der großen ausländischen Unternehmen in China sagte Ministerpräsident Li Keqiang, die Beteiligung ausländischer Unternehmen an Reform und Innovation könne China neue Technologien und Erfahrungen im Managementbereich bringen, was zur Transformation der Wirtschaftsstruktur und Niveauhebung der chinesischen Industrien beitragen werde. Gleichzeitig gelte es, den Ansichten und Vorschlägen der Unternehmen Gehör zu schenken und diese aufzunehmen. Auf diese Weise könne die Regierung ihre Mechanismen und Systeme noch effektiver reformieren und den Unternehmen bei der Entwicklung noch bessere Dienstleistungen bieten. „China ist noch immer der Investitionsmarkt mit dem weltweit größten Potential und wird weiter stärkste Anziehungskraft auf Investoren aus aller Welt ausüben“, so der chinesische Ministerpräsident. 

 

Angesichts der Veränderungen durch die industrielle Revolution gelangen immer mehr transnationale Unternehmen zu der Erkenntnis, dass ein präzise auf die Kundschaft ausgerichteter Vertrieb und ausreichender Innovationsgeist den Schlüssel zum Erfolg in China bilden. Gleichzeitig stellt die verstärkte Zusammenarbeit mit einheimischen Unternehmen einen wichtigen Weg zur Vergrößerung der eigenen Marktanteile dar. So gibt es beispielsweise eine Kooperation zwischen Land Rover China und dem chinesischen Autohersteller Chery. Gemeinsam haben sie ein Joint Venture gegründet, um Autos herzustellen, die genau auf den chinesischen Markt zugeschnitten sind. Auch Fahrdienstleister Uber zeigt seine Bereitschaft, mit mittelständischen und kleinen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Aus derartigen Kooperationen ergeben sich letztlich neue wertvolle Triebkräfte für die Umwandlung und Entwicklung der chinesischen Wirtschaft.

 

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