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„Chinese Bridge“-Sieger Ammar Albaadani: „Eine Brücke bauen zwischen Jemen und China“

27-02-2017

 

Von Li Ying

Der 39-jährige Ammar Albaadani stammt aus einer einfachen Arbeiterfamilie in Ibb. Eigentlich trennen tausende Kilometer seinen kleinen Heimatort im Süden Jemens vom fernen China. Doch bereits in Kindheitstagen sollte Albaadani erstmals mit China und den Chinesen in Kontakt kommen. Bis heute sind diese Erinnerungen an jene Zeit frisch wie am ersten Tag. „Damals war ein Ärzteteam aus dem Reich der Mitte über viele Jahre in meiner Heimat stationiert“, erzählt Albaadani. Als er dreizehn Jahre war, erkrankte sein Vater unvermittelt an einer Gesichtslähmung. Mit Hilfe von Akupunktur konnten die Mediziner aus China ihn schließlich heilen. Ein einschneidendes Erlebnis für die Familie, das sich dem Jungen tief ins Gedächtnis grub. Albaadani zollte dem chinesischen Arzt für seine Heilkunst große Bewunderung. Eines Tages wollte er selbst einmal nach China reisen, in das Herkunftsland der Akupunktur, das stand für den Jungen fortan fest. „Seither träumte ich davon, einmal in China zu studieren, wenn ich groß bin“, erzählt der heute 39-Jährige. In seinem Herzen habe er eine „Seidenstraße“ gebaut, die von seiner Heimatstadt Ibb bis ins ferne China reichte, sagt er.

 

2009 nahm Albaadani am internationalen Wettbewerb für chinesische Sprache „Chinese Bridge“ teil und räumte die Krone ab. Es war das erste Mal, dass ein Araber bei diesem Wettbewerb ganz oben auf dem Podest landete.

 

Vom China-Fan zum China-Kenner

Sein Traum sollte schon bald in Erfüllung gehen. Als talentiertem und fleißigem Schüler war Albaadani aufgrund seiner hervorragenden Leistungen 1996 als einem von nur elf anderen Oberstufenabsolventen des Landes ein staatliches Stipendium für ein Studium in China vergönnt. Zunächst besuchte Albaadani Chinesischkurse an der Shandong-Universität in Ji’nan, der Hauptstadt der Provinz Shandong im Osten Chinas. Zwei Jahre später trat er sein Bachelor- und dann das anschließende Master-Studium im Fach Neurochirurgie an der Tianjin Medical University an. 2008 schrieb er sich an der renommierten Zhejiang-Universität im südostchinesischen Hangzhou ein, um den akademischen Doktortitel zu erlangen. Die Semesterferien nutzte Albaadani, um das ganze Land zu bereisen. Und je mehr er erlebte, desto tiefer wurzelte seine Liebe und Verbundenheit zum Reich der Mitte. Eine Liebe, die auch sprachliche Wurzeln hatte.

„Die chinesische Sprache erscheint mir wie ein wunderschönes Mädchen, die mich einerseits fasziniert, mir aber andererseits die Sinne vernebelt und mich verwirrt zurücklässt“, sagt der junge Jeminite. „Ich bin zutiefst verliebt in die chinesische Sprache und habe eine gewisse Angst davor, dass ich nicht in der Lage bin, ihre Liebe für mich zu gewinnen“, sagt Albaadani und lacht.

Getrieben von seiner großen Leidenschaft entwickelte der Student aus Jemen seine ganz eigene Methode, um die chinesische Sprache so schnell es geht zu meistern – er beschäftigte sich mit der traditionellen chinesischen Variante der Stand-up-Comedy, dem so genannten „Xiangsheng“. Dank dieser Herangehensweise hat er innerhalb von nur sechs Monaten die siebte Niveau-Stufe der HSK-Prüfung (Hanyu Shuiping Kaoshi), der offiziellen staatlichen Sprachprüfung für Chinesisch als Fremdsprache, gemeistert. Ein Erfolg, für den andere ausländische Studenten in der Regel mindestens zwei Jahre benötigen. Um sich mit der chinesischen Kultur und Denkweise vertraut zu machen, besuchte Albaadani während seiner Studienzeit in Tianjin in seiner Freizeit oft Teehäuser, wo in China traditionell die Darbietungskunst des Xiangsheng aufgeführt wird, eine Art komischer Dialog, gesprochen meist von zwei Darstellern. Tianjin gilt als Ursprungsort dieser volkstümlichen Vortragskunst, die deshalb auch überwiegend im nordchinesischen Tianjiner Dialekt gesprochen wird, der stark dem Hochchinesischen ähnelt. Als Albaadani später nach Hangzhou übersiedelte, nahm er sich den renommierten Volkskünstler Ye Mingzhu zum Lehrmeister. Unter dessen Anleitung avancierte der Jeminite zu einer kleinen lokalen Berühmtheit im Bereich der Xiangsheng-Kunst und verzückte bei zahlreichen Auftritten die Einheimischen mit seinen witzigen Dialogen.

Albaadanis große Mühe und Begeisterung im Erlernen der chinesischen Sprache sollte belohnt werden. 2009 nahm er am internationalen Wettbewerb für chinesische Sprache, dem „Chinese Bridge“-Wettbewerb, teil und räumte die Krone ab. Es war das erste Mal, dass ein Araber bei diesem Wettbewerb ganz oben auf dem Podest landete. Beim TV-Finale sagte Albaadani damals: „Ich habe viele Teile Chinas bereist und all meine Erlebnisse aus Nord und Süd setzen sich in meinem Innern heute wie eine Reihe von Träumen an einer Perlenschnur zusammen. Ich bezeichne sie als meinen persönlichen ,Seidenstraßentraum‘. Ich selbst möchte zu einem Ziegelstein werden, der einen Beitrag für den Ausbau der Freundschaftsbrücke zwischen China und den arabischen Ländern leistet.“ Nach seinem Sieg erhielt Albaadani eine ganze Reihe von TV-Angeboten. Er trat danach mehrfach als TV-Moderator auf und gab auch seine Xiangsheng-Dialoge zum Besten. Sein fließendes Chinesisch wurde damit zu einem Katalysator für seine berufliche Karriere in China.

 

Ammar Albaadani promovierte an der Zhejiang-Universität in Hangzhou im Fach Neurochirurgie. Heute bietet er in seiner Freizeit Einwohnern seiner neuen chinesischen Heimatstadt Yiwu ehrenamtlich medizinische Beratung an.

 

Entscheidung für Yiwu

Nach seiner Promotion im Jahr 2013 beschloss Albaadani, nicht in eine der großen Metropolen wie Beijing oder Shanghai zu ziehen, sondern sich in Yiwu, einer kleinen Stadt in der Provinz Zhejiang, niederzulassen. Yiwu gilt als eines der wichtigsten Zentren für den Handel mit Kleinwaren. Von den Vereinten Nationen, der Weltbank und Morgan Stanley wird die Stadt als der weltweit größte Großhandelsmarkt für Kleinwaren bezeichnet. Jedes Jahr lockt der Ort unzählige Händler und Kunden aus aller Welt an. Mehr als 15.000 Geschäftsleute aus mehr als 100 Ländern und Regionen haben sich mittlerweile in Yiwu niedergelassen. Menschen unterschiedlicher Kulturen, Lebensstile und Denkweisen führen hier ein harmonisches Miteinander und arbeiten gemeinsam an der Verwirklichung ihrer Träume. Als einer der vielen ausländischen Geschäftsleute vor Ort verfolgt auch Albaadani seinen ganz eigenen Traum und unternimmt gleichzeitig große Anstrengungen, die Kultur der Seidenstraße zu verbreiten.

„Für mich ist Yiwu ein kleines Paradies, in dem ich viele Freunde habe und Tag für Tag das gute chinesische Essen genießen kann“, sagt er. „Die lokalen Sitten und Gebräuche und das kosmopolitische Flair der Stadt üben auf mich eine große Anziehungskraft aus. Die Weltoffenheit und der hohe Grad an Integration waren ein weiterer wichtiger Grund für meinen Entschluss, mich in Yiwu niederzulassen.“

Als Albaadani nach Yiwu kam, half er zunächst einem Freund in dessen Firma aus. Ein Jahr später gründete er dann sein eigenes Außenhandelsunternehmen. Bei der Existenzgründung stieß er anfangs auf zahlreiche Schwierigkeiten. Vor allem die Suche nach verlässlichen Lieferanten und die Beschaffung der Waren gestalteten sich anspruchsvoll. Dank der Hilfe seiner Yiwuer Bekannten und Freunde aus aller Welt aber konnte Albaadani schließlich alle Hürden erfolgreich nehmen. Um sich bei seinen Freunden zu bedanken und ihnen einen tieferen Einblick in die chinesische Kultur und Sprache zu ermöglichen, veröffentlichte Albaadani hin und wieder praktische Dialoge und kleine Anekdoten zu chinesischen Redewendungen auf seinem privaten WeChat-Account.

„Die Geschäfte meiner Firma laufen mittlerweile gut“, sagt der Jemenite. Und auch sein privates Glück habe er in Yiwu gefunden. „Ich habe mittlerweile zwei Söhne. Mein Ältester, Adde, kam in Hangzhou zur Welt, unser jüngster Sohn Deeya wurde hier in Yiwu geboren. Ich habe mich mit meiner Frau sehr gut eingelebt und wir führen ein glückliches Leben.“

20 Jahre sind mittlerweile verstrichen, seit Albaadani im Alter von 18 Jahren seinen ersten Fuß auf chinesischen Boden setzte. „Ich habe mittlerweile mehr Zeit meines Lebens hier in China verbracht, als im Jemen. Ich hoffe, dass meine Kinder ihr ganzes Leben hier in China verbringen können. China fühlt sich für uns einfach wie unser Zuhause an“, sagt der zweifache Familienvater über die Zukunft.

 

Heute fungiert Albaadani unter anderem als CEO des Silk Road Culture Club. Zusammen mit den knapp 100 Mitgliedern aus 25 Ländern und Regionen setzt er sich für den Kulturaustausch und die Wiederbelebung des Geistes der alten Seidenstraße ein. Unser Bild zeigt einige Mitglieder des Clubs.

 

Seidenstraßentraum

Tausendsassa Albaadani ist jeden Tag bestens beschäftigt. Neben der Tätigkeit für seine eigene Firma engagiert sich der 39-Jährige als CEO des Silk Road Culture Club, der der Plattform Yiwu Global Merchants’ Home untersteht. Auch fungiert er als stellvertretender Vorsitzender der jemenitischen Handelskammer, ist Gastprofessor am Yiwu Industrial & Commercial College sowie Mitglied der Yiwu Ballad Singers Association.

Seinen Traum verliert der 39-Jährige dabei nie aus den Augen. Er wolle neue Beiträge leisten, um die Freundschaft zwischen China und seinem Heimatland weiter zu vertiefen und den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch beider Länder zu fördern. „Mein Traum ist es, bei der Umsetzung der Initiative zum Aufbau des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts als Gesandter aufzutreten“, sagt er. „Der Seidenstraßentraum ist bereits seit langer Zeit tief in meinem Herzen verwurzelt. Jemen spielte aufgrund seiner geographischen Schlüsselstellung eine entscheidende Rolle auf der alten Seidenstraße, die Ost und West miteinander verband. Und auch beim Aufbau der neuen Seidenstraße soll mein Heimatland eine wichtige Rolle spielen.“

Bei seiner Teilnahme am „Chinese Bridge“-Wettbewerb 2009 hielt Albaadani einen Vortrag zum Thema „Mein Seidenstraßentraum“. Heute scheint dieser Traum bereits langsam in Erfüllung zu gehen. Die von China aufgestellte Seidenstraßen-Initiative bietet der wirtschaftlichen Entwicklung Jemens sowie der bilateralen Zusammenarbeit zwischen China und Jemen schon jetzt viele neue Perspektiven und Chancen.

Um den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Yiwu und den arabischen Ländern weiter zu fördern, lud Albaadani in den letzten Jahren immer wieder Menschen aus der arabischen Welt nach Yiwu zur Teilnahme an verschiedenen Messen ein. Die Händler brachten dabei nicht nur chinesische Waren, sondern auch ein Stück chinesischer Kultur in ihre Heimatländer zurück. Darüber hinaus nahm Albaadani als Vertreter der ausländischen Geschäftsleute aktiv an verschiedenen Veranstaltungen der lokalen Regierung, der lokalen Handelsbehörde und des lokalen Büros für die Angelegenheiten der Auslandschinesen teil. Dabei unterbreitete er viele konstruktive Vorschläge für die zukünftige Entwicklung Yiwus.

2015 wurde schließlich die Plattform Yiwu Global Merchants’ Home gegründet, die den Ausländern in Yiwu ein Forum für den kulturellen Austausch bieten soll. Albaadani wurde zum CEO des Silk Road Culture Club dieser Organisation gewählt. Zusammen mit den knapp 100 Mitgliedern aus 25 Ländern und Regionen der Organisation, die nicht nur aus den arabischen Staaten, sondern auch aus Ländern wie Großbritannien, den USA, Italien und Indien stammen, bemüht sich Albaadani darum, die kulturelle Integration und die Wiederbelebung des Geistes der Seidenstraße zu fördern. Zu diesem Zweck hat er bereits verschiedene Wohltätigkeitsveranstaltungen organisiert. Die Mitglieder besuchen beispielsweise Waisenkinder in Wohlfahrtshäusern, spenden Blut, setzten sich für die Verkehrssicherheit und die Nutzung umweltfreundlicher Fortbewegungsmittel ein. Anlässlich des 60. Jahrestages der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Jemen veranstaltete der Klub im vergangenen Jahr eine große Festzeremonie, an der zahlreiche Vertreter beider Länder teilnahmen.

Und auch in Yiwus Kunst-Kreisen ist Albaadani aktiv. Als erstes und einziges ausländisches Mitglied nimmt er regelmäßig an den gemeinnützigen Aufführungen der Yiwu Ballad Singers Association teil. Jeden Monat reist er dafür mit dem Ensemble aufs Land, um für die Menschen dort Xiangsheng-Darbietungen aufzuführen. „Ich hoffe, dass sich in Zukunft noch mehr Ausländer für diese traditionelle chinesische Performance-Kunst begeistern können und diese Kunstform aktiv erlernen“, sagt er.

Zum Schluss betont er: „Ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein, ist für mich nur die eine Seite der Medaille. Mir persönlich liegt sehr viel daran, meinen Beitrag für die Verbreitung der Seidenstraßenkultur zu leisten. Hier trage ich als Ausländer in China meiner Ansicht nach große Verantwortung.“ Schon heute hat Ammar Albaadani bei der Verwirklichung dieses Traumes Großes erreicht.

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