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Chinas immaterielles Kulturerbe auf Weltreise“: Dreifaches Kulturhighlight der CICG zum Jahresende in Sanlitun

2025-12-30 12:17:00 Source:german.chinatoday.com.cn Author:
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Kurz vor dem Jahresende gab es gleich ein dreifaches Kulturhighlight im Herzen der chinesischen Hauptstadt: Am 23. Dezember wurden der „China Today Intangible Cultural Heritage Pavilion“ im Beijinger Trendviertel Sanlitun veranstaltet. Parallel dazu machte zudem derChina Today Salon“ in Sanlitun Station. Teil des Kulturevents war auch eine Ausstellung für Keramikkunst als Startschuss des Formats „Chinas immaterielles Kulturerbe auf Weltreise“. 

  

Das Dreifachkulturevent war hochkarätig besetzt. Über hundert Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kultur, Kunst und Wissenschaft wohnten der Veranstaltung bei. Zu den Ehrengästen zählten die Präsidentin des Europa-Afrika-Zentrums (China Heute Verlag) der China International Communications Group (CICG) Zhao Lijun sowie der Botschafter Grenadas in China Marschallian Joseph. Unter den Festrednern fanden sich außerdem Feng Zhiming, Mitglied des Ständigen Ausschusses des KPCh-Parteikomitees des Stadtbezirks Chaoyang sowie Leiter der dortigen Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Liu Zhilong, PKKCV-Mitglied für Guangdong (Vertreter Macaos) und Vizedirektor von Silk Road Satellite TV in Macao, Lü Jinquan, Vizevorsitzender der China Ceramic Industry Association sowie der Keramikabteilung der Chinesischen Gesellschaft für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes, Li Wuzhou, Vizepräsident des Europa-Afrika-Zentrums der CICG, und nicht zuletzt Jiang Xinfeng, Vizebürgermeister des Kreises Fuliang der Stadt Jingdezhen (Provinz Jiangxi), die für ihre Keramikkunst weltberühmt ist. 

  

Das Kulturformat zielte darauf ab, eine Plattform für den humanistischen und künstlerischen Austausch zu schaffen – verwurzelt im Herzen der chinesischen Hauptstadt und mit weltweiter Strahlkraft –, um den Charme und die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes und charakteristischer Kulturprodukte aus China zu präsentieren. 

  

Zhao Lijun betonte in ihrer Ansprache, dass sowohl der „China Today Salon“ als auch der „China Today Intangible Cultural Heritage Pavilion“ Markenformate für den Kulturaustausch darstellten, die vom Europa-Afrika-Zentrum der CICG auf Grundlage der über 70-jähirgen Erfahrung im Feld internationale Kommunikation der Zeitschrift „China Today“ mit großem Engagement entwickelt worden seien. Es handele sich um eine strategische Exploration und Aufwertung der internationalen Kommunikation, so die Leiterin des Europa-Afrika-Zentrums der CICG. Der neue Pavillon für immaterielles Kulturerbe in Sanlitun sei nicht nur ein statischer Ausstellungsraum. Man verstehe das Projekt vielmehr als innovative Plattform für die internationale Verbreitung des immateriellen Kulturerbes, so Zhao. Das Projekt vereine gekonnt Ausstellungen, Austauschformate, Bildungsangebote und digitale Erlebnisse miteinander. In Zukunft seien regelmäßig thematische Ausstellungen zum immateriellen Kulturerbe, Vorführungen von Kunsthandwerkstechniken, Kulturdialoge mit dem Ausland und öffentliche Bildungsveranstaltungen geplant. „Unser Ziel ist es, Chinas immaterielles Kulturerbe für alle Gäste aus dem In- und Ausland greifbar und erlebbar zu machen. Die Menschen sollen die Chance erhalten, die Geschichten dahinter zu verstehen. So wollen wir Chinas Kulturerbe mehr Strahlkraft verschaffen und greifbare Imagearbeit leisten“, so die Kulturmittlerin. 

 

   


Zhao Lijun, Präsidentin des Europa-Afrika-Zentrums der China International Communications Group 


Grenadas Botschafter Marschallian Joseph unterstrich in seiner Videobotschaft, dass das auslaufende Jahr das 20. Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Grenada markiere. 2025 hätten beide Länder ihre Zusammenarbeit daher in vielen Bereichen noch einmal ausgebaut. Er sei überzeugt, dass Plattformen wie der Pavillon und der Salon der Welt spannende Einblicke in charakteristische chinesische Kulturformen wie die Seiden- und die Keramikherstellung böten. Als Botschafter sehe er das neue Angebot auch als Chance für grenadische Projekte, sich verstärkt der Öffentlichkeit zu präsentieren. Er wünsche sich, dass die Plattform digitale Präsentationen mit Präsenzveranstaltungen verbinde, um für mehr Völkerverständigung zu sorgen. Das Projekt biete der Welt eine hervorragende Möglichkeit, den Menschen Grenada und China näherzubringen. 

 

   


Grenadas Botschafter Marschallian Joseph zugeschaltet per Videobotschaft 


Feng Zhiming sagte: „Als wichtiges Fenster für die internationalen Beziehungen Beijings und als lebendiger Stadtbezirk mit vielfältiger Kultur ist Chaoyang stets bestrebt, den innovativen Ausdruck des hervorragenden traditionellen chinesischen Kulturerbes und den Dialog zwischen den Zivilisationen voranzutreiben.“ Mit der Eröffnung des neuen Pavillons sowie des angeschlossenen Salons in Sanlitun sei der Bezirk nun um ein hochwertiges kulturelles Wahrzeichen und einen neuen Raum für den internationalen Austausch reicher. „Die Neuerungen bieten eine Plattform, um die einzigartige Anziehungskraft der chinesischen Kultur zu zeigen und den Menschen chinesische Ästhetik näherzubringen“, so der Vertreter des Bezirks. 

 

   


Feng Zhiming, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Chaoyanger Parteikomitees sowie Leiter der dortigen Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit 


Liu Zhilong erklärte: „Obwohl Beijing und Macao Tausende von Kilometern trennen, teilen sie doch das Bestreben, die kulturellen Wurzeln zu bewahren und die Völkerverständigung zu fördern.“ Immaterielles Kulturerbe als kulturelles Gen und gemeinsames nationales Gedächtnis sei nicht nur von immenser Relevanz für die Fortführung von Traditionen, so Liu. Es sei gleichzeitig auch eine wichtige Inspirationsquelle für die Gegenwart und ein Katalysator zur Vertiefung des internationalen Verständnisses. Die Einrichtung des Pavillons biete eine nationale Plattform für die systematische Bewahrung, Präsentation und Weitergabe immaterieller Kulturgüter, so Liu, was von außerordentlicher Bedeutung sei. Man freue sich darauf, ein weltoffenes Fenster zur Außenwelt für Chinas Kultur zu sein, insbesondere eine Brücke zu den portugiesischsprachigen Ländern. Auch in Zukunft wolle man weiterhin die tiefgründigen historischen Werte des immateriellen Erbes und die innovative Dynamik des zeitgenössischen Chinas in Inhalte und Formate umwandeln, die beim ausländischen Publikum großen Anklang finden, insbesondere auch mit Blick auf die portugiesischsprachigen Länder, so Liu. „Ziel ist es, die neuen Plattformen zu einer schönen Kulisse für die Vertiefung der Völkerfreundschaft zu machen.“ 

 

   


Liu Zhilong, PKKCV-Mitglied für Guangdong und Vizedirektor von Silk Road Satellite TV in Macao 


Lü Jinquan beschrieb in seiner Rede Keramik als einen „ewigen Dialog zwischen Lehm und Feuer“ und die „sanfteste Fußnote der chinesischen Zivilisation“. Porzellan sei „klirrend wie ein Musikstein, glatt wie ein Spiegel, dünn wie Papier und weiß wie Jade“ und einst eine der ersten Visitenkarten Chinas gewesen, um sich der Welt zu präsentieren. Die Eröffnung der neuen Keramikausstellung in Sanlitun biete den örtlich wie zeitlich verstreuten Keramikkünsten eine neue geistige Heimat, so Lü, einen Raum, in dem man zurückblicken und wachsen könne, in dem Keramikkunst zu etwas Greifbarem werde. „Wir freuen uns darauf, mit allen anwesenden Gästen sowie allen Kulturliebhabern weltweit gemeinsam die unbegrenzten Möglichkeiten des wechselseitigen Lernens zwischen verschiedenen Zivilisationen zu erkunden“, sagte Lü. 

 

   


Lü Jinquan, Vizevorsitzender der China Ceramic Industry Association sowie der Keramikabteilung der Chinesischen Gesellschaft für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes 


Die Veranstaltung markierte auch den offiziellen Startschuss für die Wanderausstellung „Chinas immaterielles Kulturerbe auf Weltreise“. Erste Auslandsstationen des Projekts, das es sich zum Ziel gemacht hat, durch vielfältige Ausstellungen und Erlebnisaktivitäten Kulturaustausch und Völkerfreundschaft zu fördern, werden Grenada und Zypern sein. Während der Eröffnungszeremonie in Beijing überreichten die Veranstalter zunächst Zertifikate an einige der Künstler, deren Werke als erste bei dem Ausstellungsformat zu sehen sein werden. Anschließend besichtigten die anwesenden Gäste gemeinsam die Keramikausstellung. 

 

   

 

Eröffnungszeremonie des Salons 

 

 


Eröffnungszeremonie des Pavillons 


Nach der Eröffnungszeremonie tauschten sich namhafte Wissenschaftler, Kunsthandwerksmeister, Vertreter der Kunsthandwerksindustrie sowie internationale Künstler eingehend über Themen wie den Schutz und die Weitergabe des immateriellen Kulturerbes der Keramikkunst, zeitgenössische Innovation, Branchenupgrades, die internationale Verbreitung und die Verschmelzung des immateriellen Kulturerbes mit verschiedenen Branchen aus. Die Teilnehmenden stammten aus namenhaften Einrichtungen wie dem Chinesischen Nationalmuseum, der Chinesischen Akademie der Künste, der Chinesischen Nationalakademie der Malerei, der Technischen Universität Wuhan, der Jingdezhen Ceramic University und der Chinesischen Gesellschaft zur Förderung der kulturellen und künstlerischen Entwicklung. 

 

  


Gruppefoto: Über hundert Vertreter aus den Bereichen Kultur, Kunst und Wissenschaft wohnten der Dreifachveranstaltung bei 


 


 Vor Ort beim „China Today Intangible Cultural Heritage Pavilion“ 


 

 

Reger Austausch unter den Veranstaltungsteilnehmern 


Organisiert wurde das kulturelle Dreifachevent vom Europa-Afrika-Zentrum der CICG in Kooperation mit dem Arbeitsausschuss des Straßenviertels Sanlitun​ und dem örtlichen Verwaltungsbüro, unter gemeinsamer Durchführung durch die Hochschule für Internationale Bildung sowie das Museum der Jingdezhen Ceramic University, den „China Today Intangible Cultural Heritage Pavilion“ und das Format „China Today Salons“ (Beijing Sanlitun) sowie den „China Today Intangible Cultural Heritage Pavilion“ (Jingdezhen). 

 

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