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William A. Callahan: „Chinesische Träume – 20 Zukunftsvisionen“

29-08-2013

 

 

 

Von Yuan Kuo*

 

„Chinesische Träume – 20 Zukunftsvisionen“ ist das erste außerhalb der Volksrepublik veröffentlichte Buch, das sich mit dem Konzept des chinesischen Traums auseinandersetzt. Autor des im englischen Original 240-Seiten starken Werkes, das in der US-Sparte von Oxford University Press erschien, ist William A. Callahan, der als Professor für internationale Politik an der Universität Manchester forscht und lehrt. In seinem Werk formuliert Callahan einige interessante Standpunkte zum chinesischen Traum.

 

„Die Chinesen erwarten das „Land ihrer Träume“, schreibt der Autor etwa. Laut Callahan habe sich Chinas Entwicklungsmodell als Erfolgsmodell erwiesen, das habe sich spätestens seit dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 gezeigt. Im Bewusstsein der Weltbevölkerung übertreffe der „chinesische Traum“ mittlerweile gar den „American Dream“, so der Autor.

 

Auch nach dem Führungswechsel Ende 2012 halte die neue chinesische Regierung an der langfristigen Entwicklungsstrategie des Landes fest, so Callahan. Chinas neu gewählter Staatspräsident Xi Jinping sagte auf der Abschlusssitzung der ersten Tagung des 12. Nationalen Volkskongresses am 17. März: „Der ,chinesische Traum’ ist derzeit in aller Munde. Ich glaube, der größte Traum, den die Chinesen heute in der modernen Zeit hegen, ist das Wiederaufleben der chinesischen Nation.“

 

Seit dieser Rede hat die chinesische Bevölkerung ihrem Verständnis des chinesischen Traumes und ihren Erwartungen an diesen Ausdruck verliehen. An der Diskussion beteiligten sich Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen, darunter Vertreter der Neuen Linken, Neoliberalisten sowie andere kritische Intellektuelle aus der Bevölkerung. Die Chinesen, die große Erwartungen an das Land ihrer Träume hegten, würden ihre Visionen und individuellen Geschichten nun mit der Welt teilen, schreibt der Autor.

 

Reform und Öffnung hätten Chinas Traum von Entwicklung wahr werden lassen, schreibt Callahan. Die Volksrepublik sei nun in eine Ära eingetreten, in der alle Chinesen von der Entwicklung ihres Heimatlandes beflügelt sein dürften. Während die westliche Welt in Folge der Anschläge des 11. Septembers, des anschließenden Irak-Krieges und der globalen Finanzkrise in eine allgemeine Krise geschlittert sei, blickten die Chinesen in optimistischer Erwartung dem kommenden „chinesischen Jahrhundert“ entgegen.

 

Dank der von Deng Xiaoping eingeführten Politik der Reform und Öffnung sei es der Volksrepublik in den vergangenen drei Jahrzehnten gelungen, ein kontinuierlich hohes wirtschaftliches Entwicklungstempo aufrechtzuerhalten und so rund 300 Millionen Chinesen aus extremer Armut zu befreien. Heute ist China die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, seit 2010 verfügt das Land über den schnellsten Supercomputer des Globusses und brillante Studenten. Zudem ist China in die Ära der Weltraumerkundung vorgestoßen. All diese Errungenschaften zeigten, dass China zu einer neuen starken Einflussgröße in der Weltarena aufgestiegen sei.

 

Doch nach der Freude über die wirtschaftlichen Erfolge, fragten nun viele chinesische Politiker aber auch Meinungsführer: „Was kommt als nächstes?“ Wie kann China seine wachsende ökonomische Stärke auch in politischen und kulturellen Einfluss in Asien oder gar weltweit ummünzen?

 

Jede gesellschaftliche Gruppe habe ihre ganz eigene Version des chinesischen Traumes, wie Callahan unterstreicht. Der chinesische Traum umfasse letztlich verschiedenartige Visionen, Möglichkeiten und Zukunftsszenarien. Variationen bestünden etwa zwischen der Regierung und der allgemeinen Bevölkerung, zwischen Plänen und Träumen sowie zwischen der nationalen und der internationalen Gesellschaft. Der Autor wählt 20 Chinesen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen als Repräsentanten aus, darunter Staatsmänner wie Xi Jinping und Hu Jintao, der Philosoph Zhao Tingyang, die Ökonomen Lin Yifu und Hu Angang, der Kulturwissenschaftler Chen Guanzhong, Filmregisseur Jia Zhangke sowie die berühmte chinesische Bloggerin Xu Jinglei. Allesamt gehören sie Eliten an, die die chinesische Gesellschaft maßgeblich prägen. Ihre Ansichten zum chinesischen Traum spiegeln für Callahan letztlich die Probleme und Optionen wider, vor denen die Volksrepublik heute stehe.

 

In Zukunft werden die Völker der USA und Chinas gemeinsam einen so genannten „Chinamerican Dream“ verfolgen, ist sich Callahan sicher. In seinem Buch erklärt der Autor, dass beide Länder, sowohl die Volksrepublik als auch die Vereinigten Staaten, sich derzeit  jeweils als überlegen wahrnähmen und auch tatsächlich vieles zu bieten hätten, was sich lohne, in andere Länder exportiert zu werden. Die Bedeutung des chinesischen Traumes werde in der aktuellen Diskussion stets mit der des Amerikanischen Traumes verglichen. Ganz generell gesprochen sei der „American Dream“ ein Traum der individuellen Freiheit, so Callahan, der chinesische Traum dagegen der Traum des Wiederauflebens der gesamten chinesischen Nation.

 

Die Beziehung zwischen den USA und China sei nicht mehr einfach die zwischen einem Produzenten und seinem Konsumenten, so Callahan. Stattdessen hätten die Bevölkerungen beider Länder mittlerweile über vielfältige Kanäle des Austausches eine transnationale Verbindung geschaffen. Callahan geht in seinem Werk der Beziehung zwischen dem Amerikanischen Traum und dem chinesischen Traum auf den Grund, womit der Autor selbst einen neue Herangehensweise an die chinesisch-amerikanischen Beziehungen liefert. Anhand des chinesischen Blockbusters „Go Lala Go!“ (oder „Du Lala’s Promotion Diary – „Das Beförderungstagebuch der Du Lala“) kommt Callahan zu dem Schluss, dass in Zukunft wohl der so genannte „chinesisch-amerikanischer Traum“ von den Menschen beider Nationen angenommen werde, das gelte vor allem für die neue Generation junger Büroangestellter in den Städten.

 

*Yuan Kuo arbeitet am Forschungszentrum für internationale Kommunikation der China International Publishing Group in Beijing.

 

Informationen zum Buch:

Originaltitel: „China Dreams – 20 Visions of the Future“ (bisher nur in englischer Sprache erschienen)

Autor: William A. Callahan

Preis: 29,95 US-Dollar

240 Seiten, gebundene Ausgabe

Verlag: Oxford University Press, 2013

ISBN-13: 978-0199896400

 

          

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„Chinesische Träume – 20 Zukunftsvisionen“ ist das erste außerhalb der Volksrepublik veröffentlichte Buch, das sich mit dem Konzept des chinesischen Traums auseinandersetzt. Autor des im englischen Original 240-Seiten starken Werkes, das in der US-Sparte von Oxford University Press erschien, ist William A. Callahan, der als Professor für internationale Politik an der Universität Manchester forscht und lehrt. In seinem Werk formuliert Callahan einige interessante Standpunkte zum chinesischen Traum.

 

„Die Chinesen erwarten das „Land ihrer Träume“, schreibt der Autor etwa. Laut Callahan habe sich Chinas Entwicklungsmodell als Erfolgsmodell erwiesen, das habe sich spätestens seit dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 gezeigt. Im Bewusstsein der Weltbevölkerung übertreffe der „chinesische Traum“ mittlerweile gar den „American Dream“, so der Autor.

 

Auch nach dem Führungswechsel Ende 2012 halte die neue chinesische Regierung an der langfristigen Entwicklungsstrategie des Landes fest, so Callahan. Chinas neu gewählter Staatspräsident Xi Jinping sagte auf der Abschlusssitzung der ersten Tagung des 12. Nationalen Volkskongresses am 17. März: „Der ,chinesische Traum’ ist derzeit in aller Munde. Ich glaube, der größte Traum, den die Chinesen heute in der modernen Zeit hegen, ist das Wiederaufleben der chinesischen Nation.“

 

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Autor: William A. Callahan

Preis: 29,95 US-Dollar

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