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Geleitwort: Das tiefe Wien (Zum Buch: „Land der Kunst und Musik“ – Chinesische Traumsuche in Österreich)

22-11-2013

 

Von Wolfgang Kubin

 

 

Wien ist nicht Österreich und Österreich ist nicht Wien. Dies wissen nur die Wiener und die Österreicher. Und manchmal auch jemand wie ich dank einer Mutter aus Wien. Ich bin halber Wiener und unterhalte im Stadtteil Meidling, wo das einfache Volk lebt, immer noch eine Wohnung in dem Haus, welches die Großmutter für einen Apfel und ein Ei in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erworben hat. Dorthin habe ich viele chinesische Schriftsteller geführt, die heute weltberühmt sind: Bei Dao, Gu Cheng, Yang Lian, Leung Pingkuan, Zhai Yongming etc. Ich wollte ihnen das tiefe Wien zeigen, das Wien der armen Leute und der Ausländer. Dieses tiefe Wien war nicht anders als das tiefe Peking der 80er Jahre: Gute Leute, gutes Essen, ein guter Tropfen. Ob Peking oder Wien, wir waren alle selig.

Auch Zhang Jie hat noch dank Richard Trappl dieses alte Wien kennen gelernt, bevor Österreich der Europäischen Union beitrat und seine verfallenen Paläste und heruntergekommenen Kaffeehäuser in den 90er Jahren zu renovieren begann. Heute promeniert alles durch das schöne Wien, ob Chinese oder nicht. Dass alles glücklich ist, gefällt mir auf meine Weise, denn auch ich habe einmal als halber Preuße bei meinem Studium 1968 das Wien der Cafés, der Heurigen und der Beisln lieben gelernt. Auch ich habe in den Wiesen und Wäldern geschwärmt wie Wang Meng und war dem Walzer nicht anders erlegen als die aus dem Reich der Mitte später Zugereisten. Und die Frauen waren tatsächlich etwas Besonderes, ganz so wie es Liu Simu meisterhaft beschreibt. Da konnte ein Preuße wie ich vor den üppigen Dekolletés nur Reißaus nehmen und mich ganz der chinesischen Scham anvertrauen. Dass Österreich heute ein Land mit einer so kleinen Einwohnerzahl ist, dass jedes chinesische Provinznest sie mit seinen Millionen von Menschen leicht aufwiegt, mag durchaus hier ihren eigentlichen Grund haben. „Tu, felix Austria, nube“ galt 1968 schon lange nicht mehr.

Gute Literatur erzählt immer zwei Geschichten, eine offene und eine verborgene. Die offene hat hier mit ihrem offensichtlichen Gegenstand zu tun. Der lautet Wien, Salzburg, und was es sonst noch für den chinesischen Beobachter von Österreich gibt. Der andere aber lautet China. Wenn ganz anders als österreichische Autoren wie Thomas Bernhard, Robert Menasse oder Elfriede Jelinek die chinesischen Schriftsteller bei ihren Streifzügen durch die Donaumetropole ins Schwärmen geraten, dann meinen sie auch, dass China in Sachen Geschichtsbewusstsein und Bewahrung der Tradition von dem kleinen Alpenland etwas lernen kann. Nicht zufällig findet Xie Mian in Wien seinen Traum wieder, und nicht ohne Absicht erwähnt Feng Jicai, dem es um die Bewahrung der Altstadt von Tianjin geht, den Schutz der Geschichte, wie er ihn in Österreichs Hauptstadt antrifft. Wir dürfen also die Wärme, Herzlichkeit und Offenheit, ja gar den Humor der hier versammelten Essays nicht herunterspielen, nur weil wir um die kritische Sicht des eigenen Landes wissen, welche leider oft übertrieben zum täglichen Handwerkszeug der Schreibenden an der Donau und an der Inn gehört. Wenn Zhang Jie ein Dirndl trägt, dann signalisiert sie damit bereits Mitte der 80er Jahre, dass es für eine Frau noch etwas anderes geben kann als die Einheitskleidung, wie sie damals in China noch üblich war.

Als deutschsprachiger Leser mag man staunen, wie in welch gutem, ja teilweise überragendem Deutsch die „Reiseberichte“ daherkommen. Hier müssen oft wahre Meister am Werke gewesen sein. Immer wieder habe ich so gern wie begeistert seltene und neue Worte zur Kenntnis genommen: „Langzungenweiber“ ist eines der trefflichsten Beispiele. Die Lektüre führte mich in das Wien meiner Kindheit und Jugend zurück, wo ich die herrliche Sprache und die schmackhafte Küche als seelische und kulinarische Heimat schnell einstudierte.

Die Welt achtet zu sehr das vermeintlich Große und das augenscheinlich Mächtige. Dass hier ein ganzes Buch einem einst großen und mächtigen Reich, einem heute aber bescheidenen und stillen Land gewidmet wird, hat schon sein Recht. Wir wissen, wie Chinesen Amerika oder Deutschland sehen, aber selbst ich habe erst hier durch die Lektüre erfahren, wie wichtig für die chinesische Seite ein Land sein kann, welches kleiner als viele chinesische Provinzen ist.

Die hier vom Herausgeber zusammengetragenen Essays richten sich dank Übersetzung nicht mehr an eine Leserschaft in China, sondern an neue Leser im deutschen Sprachraum. Ihre oftmals tief empfundene Sehnsucht nach Schönheit und Menschlichkeit, wie sie immer wieder Zeile für Zeile zum Ausdruck kommt, mag in anderen ebenso beim Lesen ein Feuer entfachen wie in mir. Da mögen einem Wein und Kaffee noch so vertraut vorkommen, der chinesische Humor – nie zugetraut – verleiht dem Bekanntem, allzu Bekanntem eine freundliche Note, die nach erneuter Lektüre verlangt.

Reisen

Kurban

Nach alten arabischen Sagen war der heilige Vater Ibrah Allah fromm ergeben. Einmal träumte er, Allah habe ihm befohlen, seinen leiblichen Sohn zu opfern.

Soziales

Eintritt ins „eurasische Jahrhundert“? – Die Schlüsselrolle der Wirtschaftsregion Seidenstraße

Anfang September dieses Jahres betonte Chinas Staatspräsident Xi Jinping bei seinem Staatsbesuch in Kasachstan in einer Rede die Wichtigkeit der „Wirtschaftsregion Seidenstraße“, eine Region, in der rund drei Milliarden Menschen leben. In Kooperation mit den Staaten der Welt will China diese Region auch in Zukunft verstärkt fördern, um so nicht nur die Prosperität in Asien und Europa zu beflügeln, sondern auch zur weltweiten Sicherung von Frieden, Stabilität und Entwicklung beizutragen.

6. Menschenrechtsforum in Beijing – Noch besseres Umfeld für die Entwicklung der Menschenrechte schaffen

Am 12. September eröffnete das 6. Beijinger Forum für Menschenrechte. Bei dem zweitägigen Forum kamen mehr als 100 Teilnehmer aus 33 Ländern mit zahlreichen hochrangigen chinesischen Forschern und Wissenschaftlern zusammen, um sich über das Thema Menschenrechte auszutauschen. China habe in Sachen Menschenrechte große Fortschritte erzielt und ein Entwicklungsmodell gefunden, das den Verhältnissen des Landes entspreche, erklärte Akmal Kholmatovich Saidov, Direktor des staatlichen Zentrums für Menschenrechte Usbekistans, auf dem Forum.

Funktionierendes Rechtssystem als Garant für Chinas Entwicklung

Seit der 1. Tagung des XII. Nationalen Volkskongresses im März dieses Jahres hat die neue Regierung schon viele Reformmaßnahmen durchgeführt, um etwa die Verwaltung zu dezentralisieren, Machtbefugnisse auf untergeordnete Stellen zu übertragen und die administrativen Genehmigungsverfahren des Landes zu vereinfachen. Die Reformen der chinesischen Regierung seien damit zwar in der „Tiefwasserzone“ angelangt, doch noch immer gelte es große Herausforderungen zu meistern, erklärt Rechtsexperte Jin Shanming in einem Gastbeitrag in „China heute“. Der Forscher sieht den Schlüssel zum Reformerfolg vor allem in einem gut funktionierenden Rechtssystem.

Tibet

Romane und Erzählungen der Gegenwart (2): Jambian Gyamco und sein Roman „Galsang Medo“

„Galsang Medo“ bezeichnet in Tibet eine glückbringende Blume, das Symbol der reinen Liebe zwischen Benba und Nazhen. Zugleich bedeutet es das Lebensglück der tibetischen Nationalität. Es ist ein realistischer Roman, in dem von einer Reihe von Neuheiten in der Geschichte Tibets erzählt wird. Die großen Siege der Volksbefreiungsarmee beim Einmarsch in Tibet, die sprunghafte Entwicklung der befreiten Leibeigenen und die neue Freundschaft zwischen Han und Tibetern werden behandelt.

Gesundheit

Die Bienentherapie: Kleiner Stich mit großer Wirkung?

Schmerzvoll aber wirksam? Die Bienenstichakupunktur gehört sicherlich zu den meist umstrittenen Therapien der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung setzt der Arzt Bienen auf bestimmte Hautpartien, meist des Rückens, in die die Insekten durch Stechen ihr Gift injizieren. Der Beijinger TCM-Arzt Wang Menglin verwendet die Methode. Vor allem Patienten mit Rheuma oder Multipler Sklerose kämen zu ihm, sagt er.

Perle aus Yunnan: Pu-Erh-Tee als Waffe gegen die Pfunde?

Mit steigendem Wohlstand eines Landes schleichen sich auch die üblichen Wohlstandskrankheiten ein, das gilt auch für China. Nicht mehr die Nahrungsversorgung stellt ein Problem dar, sondern die zunehmende Überversorgung mit Lebensmitteln. Könnte Tee dabei zur wirksamen Waffe gegen überflüssige Speckpolster werden?

Calcium zusätzlich, ja oder nein? – Tipps von Ernährungsexperte Gu Zhongyi

In jüngster Zeit haben chinesische Medien immer wieder über die Problematik mangelnder Calciumzufuhr berichtet. Aber ist die Einnahme von calciumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln wirklich sinnvoll? Oder gar zuviel des Guten? Ernährungsexperte Gu Zhongyi gibt Tipps und Ratschläge in einem Gastbeitrag für „China heute“.

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Geleitwort: Das tiefe Wien (Zum Buch: „Land der Kunst und Musik“ – Chinesische Traumsuche in Österreich)

22-11-2013

 

Von Wolfgang Kubin

 

 

Wien ist nicht Österreich und Österreich ist nicht Wien. Dies wissen nur die Wiener und die Österreicher. Und manchmal auch jemand wie ich dank einer Mutter aus Wien. Ich bin halber Wiener und unterhalte im Stadtteil Meidling, wo das einfache Volk lebt, immer noch eine Wohnung in dem Haus, welches die Großmutter für einen Apfel und ein Ei in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erworben hat. Dorthin habe ich viele chinesische Schriftsteller geführt, die heute weltberühmt sind: Bei Dao, Gu Cheng, Yang Lian, Leung Pingkuan, Zhai Yongming etc. Ich wollte ihnen das tiefe Wien zeigen, das Wien der armen Leute und der Ausländer. Dieses tiefe Wien war nicht anders als das tiefe Peking der 80er Jahre: Gute Leute, gutes Essen, ein guter Tropfen. Ob Peking oder Wien, wir waren alle selig.

Auch Zhang Jie hat noch dank Richard Trappl dieses alte Wien kennen gelernt, bevor Österreich der Europäischen Union beitrat und seine verfallenen Paläste und heruntergekommenen Kaffeehäuser in den 90er Jahren zu renovieren begann. Heute promeniert alles durch das schöne Wien, ob Chinese oder nicht. Dass alles glücklich ist, gefällt mir auf meine Weise, denn auch ich habe einmal als halber Preuße bei meinem Studium 1968 das Wien der Cafés, der Heurigen und der Beisln lieben gelernt. Auch ich habe in den Wiesen und Wäldern geschwärmt wie Wang Meng und war dem Walzer nicht anders erlegen als die aus dem Reich der Mitte später Zugereisten. Und die Frauen waren tatsächlich etwas Besonderes, ganz so wie es Liu Simu meisterhaft beschreibt. Da konnte ein Preuße wie ich vor den üppigen Dekolletés nur Reißaus nehmen und mich ganz der chinesischen Scham anvertrauen. Dass Österreich heute ein Land mit einer so kleinen Einwohnerzahl ist, dass jedes chinesische Provinznest sie mit seinen Millionen von Menschen leicht aufwiegt, mag durchaus hier ihren eigentlichen Grund haben. „Tu, felix Austria, nube“ galt 1968 schon lange nicht mehr.

Gute Literatur erzählt immer zwei Geschichten, eine offene und eine verborgene. Die offene hat hier mit ihrem offensichtlichen Gegenstand zu tun. Der lautet Wien, Salzburg, und was es sonst noch für den chinesischen Beobachter von Österreich gibt. Der andere aber lautet China. Wenn ganz anders als österreichische Autoren wie Thomas Bernhard, Robert Menasse oder Elfriede Jelinek die chinesischen Schriftsteller bei ihren Streifzügen durch die Donaumetropole ins Schwärmen geraten, dann meinen sie auch, dass China in Sachen Geschichtsbewusstsein und Bewahrung der Tradition von dem kleinen Alpenland etwas lernen kann. Nicht zufällig findet Xie Mian in Wien seinen Traum wieder, und nicht ohne Absicht erwähnt Feng Jicai, dem es um die Bewahrung der Altstadt von Tianjin geht, den Schutz der Geschichte, wie er ihn in Österreichs Hauptstadt antrifft. Wir dürfen also die Wärme, Herzlichkeit und Offenheit, ja gar den Humor der hier versammelten Essays nicht herunterspielen, nur weil wir um die kritische Sicht des eigenen Landes wissen, welche leider oft übertrieben zum täglichen Handwerkszeug der Schreibenden an der Donau und an der Inn gehört. Wenn Zhang Jie ein Dirndl trägt, dann signalisiert sie damit bereits Mitte der 80er Jahre, dass es für eine Frau noch etwas anderes geben kann als die Einheitskleidung, wie sie damals in China noch üblich war.

Als deutschsprachiger Leser mag man staunen, wie in welch gutem, ja teilweise überragendem Deutsch die „Reiseberichte“ daherkommen. Hier müssen oft wahre Meister am Werke gewesen sein. Immer wieder habe ich so gern wie begeistert seltene und neue Worte zur Kenntnis genommen: „Langzungenweiber“ ist eines der trefflichsten Beispiele. Die Lektüre führte mich in das Wien meiner Kindheit und Jugend zurück, wo ich die herrliche Sprache und die schmackhafte Küche als seelische und kulinarische Heimat schnell einstudierte.

Die Welt achtet zu sehr das vermeintlich Große und das augenscheinlich Mächtige. Dass hier ein ganzes Buch einem einst großen und mächtigen Reich, einem heute aber bescheidenen und stillen Land gewidmet wird, hat schon sein Recht. Wir wissen, wie Chinesen Amerika oder Deutschland sehen, aber selbst ich habe erst hier durch die Lektüre erfahren, wie wichtig für die chinesische Seite ein Land sein kann, welches kleiner als viele chinesische Provinzen ist.

Die hier vom Herausgeber zusammengetragenen Essays richten sich dank Übersetzung nicht mehr an eine Leserschaft in China, sondern an neue Leser im deutschen Sprachraum. Ihre oftmals tief empfundene Sehnsucht nach Schönheit und Menschlichkeit, wie sie immer wieder Zeile für Zeile zum Ausdruck kommt, mag in anderen ebenso beim Lesen ein Feuer entfachen wie in mir. Da mögen einem Wein und Kaffee noch so vertraut vorkommen, der chinesische Humor – nie zugetraut – verleiht dem Bekanntem, allzu Bekanntem eine freundliche Note, die nach erneuter Lektüre verlangt.

Reisen

Kurban

Nach alten arabischen Sagen war der heilige Vater Ibrah Allah fromm ergeben. Einmal träumte er, Allah habe ihm befohlen, seinen leiblichen Sohn zu opfern.

Soziales

Eintritt ins „eurasische Jahrhundert“? – Die Schlüsselrolle der Wirtschaftsregion Seidenstraße

Anfang September dieses Jahres betonte Chinas Staatspräsident Xi Jinping bei seinem Staatsbesuch in Kasachstan in einer Rede die Wichtigkeit der „Wirtschaftsregion Seidenstraße“, eine Region, in der rund drei Milliarden Menschen leben. In Kooperation mit den Staaten der Welt will China diese Region auch in Zukunft verstärkt fördern, um so nicht nur die Prosperität in Asien und Europa zu beflügeln, sondern auch zur weltweiten Sicherung von Frieden, Stabilität und Entwicklung beizutragen.

6. Menschenrechtsforum in Beijing – Noch besseres Umfeld für die Entwicklung der Menschenrechte schaffen

Am 12. September eröffnete das 6. Beijinger Forum für Menschenrechte. Bei dem zweitägigen Forum kamen mehr als 100 Teilnehmer aus 33 Ländern mit zahlreichen hochrangigen chinesischen Forschern und Wissenschaftlern zusammen, um sich über das Thema Menschenrechte auszutauschen. China habe in Sachen Menschenrechte große Fortschritte erzielt und ein Entwicklungsmodell gefunden, das den Verhältnissen des Landes entspreche, erklärte Akmal Kholmatovich Saidov, Direktor des staatlichen Zentrums für Menschenrechte Usbekistans, auf dem Forum.

Funktionierendes Rechtssystem als Garant für Chinas Entwicklung

Seit der 1. Tagung des XII. Nationalen Volkskongresses im März dieses Jahres hat die neue Regierung schon viele Reformmaßnahmen durchgeführt, um etwa die Verwaltung zu dezentralisieren, Machtbefugnisse auf untergeordnete Stellen zu übertragen und die administrativen Genehmigungsverfahren des Landes zu vereinfachen. Die Reformen der chinesischen Regierung seien damit zwar in der „Tiefwasserzone“ angelangt, doch noch immer gelte es große Herausforderungen zu meistern, erklärt Rechtsexperte Jin Shanming in einem Gastbeitrag in „China heute“. Der Forscher sieht den Schlüssel zum Reformerfolg vor allem in einem gut funktionierenden Rechtssystem.

Tibet

Romane und Erzählungen der Gegenwart (2): Jambian Gyamco und sein Roman „Galsang Medo“

„Galsang Medo“ bezeichnet in Tibet eine glückbringende Blume, das Symbol der reinen Liebe zwischen Benba und Nazhen. Zugleich bedeutet es das Lebensglück der tibetischen Nationalität. Es ist ein realistischer Roman, in dem von einer Reihe von Neuheiten in der Geschichte Tibets erzählt wird. Die großen Siege der Volksbefreiungsarmee beim Einmarsch in Tibet, die sprunghafte Entwicklung der befreiten Leibeigenen und die neue Freundschaft zwischen Han und Tibetern werden behandelt.

Gesundheit

Die Bienentherapie: Kleiner Stich mit großer Wirkung?

Schmerzvoll aber wirksam? Die Bienenstichakupunktur gehört sicherlich zu den meist umstrittenen Therapien der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Behandlung setzt der Arzt Bienen auf bestimmte Hautpartien, meist des Rückens, in die die Insekten durch Stechen ihr Gift injizieren. Der Beijinger TCM-Arzt Wang Menglin verwendet die Methode. Vor allem Patienten mit Rheuma oder Multipler Sklerose kämen zu ihm, sagt er.

Perle aus Yunnan: Pu-Erh-Tee als Waffe gegen die Pfunde?

Mit steigendem Wohlstand eines Landes schleichen sich auch die üblichen Wohlstandskrankheiten ein, das gilt auch für China. Nicht mehr die Nahrungsversorgung stellt ein Problem dar, sondern die zunehmende Überversorgung mit Lebensmitteln. Könnte Tee dabei zur wirksamen Waffe gegen überflüssige Speckpolster werden?

Calcium zusätzlich, ja oder nein? – Tipps von Ernährungsexperte Gu Zhongyi

In jüngster Zeit haben chinesische Medien immer wieder über die Problematik mangelnder Calciumzufuhr berichtet. Aber ist die Einnahme von calciumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln wirklich sinnvoll? Oder gar zuviel des Guten? Ernährungsexperte Gu Zhongyi gibt Tipps und Ratschläge in einem Gastbeitrag für „China heute“.