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Kommentar: Vom Disput über das Südchinesische Meer hin zur Sino-Philippinischer Win-Win Kooperation

26-05-2016

 

Von Luo Jun

 

Das Foto vom 5. April 2016 zeigt den Leuchtturm auf dem Zhubi-Riff der Nansha-Inseln im Südchinesischen Meer im Süden Chinas. (Quelle: Xinhua/ Xing Guangli)

 

BEIJING, 9. Mai (Xinhuanet) -- Wer auch der Gewinner der Wahlen in den Philippinen am Montag sein wird, das Wohlergehen der Menschen zu verbessern wird zweifellos eine hohe Priorität haben, und diese Anstrengung wären unnötig schwerer ohne gesunde Beziehungen zu China.

 

Als die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und der wichtigste Handelspartner des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN), in denen die Philippinen ein wichtiges Mitglied sind, hat China beachtliche Beiträge zur Entwicklung der dynamischen Region geleistet, die hauptsächlich aus Schwellenländern besteht.

 

Mit den neuen Projekten der von China vorgeschlagenen Asiatischen Infrastrukturinvesmentbank (AIIB) und dem Programm der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts, Teil von Chinas „Gürtel und Straße”-Initiative, die langsam Fahrt aufnimmt, bieten sich den Ländern der Region, einschließlich den Philippinen, vielversprechende neue Chancen.

 

Unglücklicherweise fiel das südostasiatische Land in den letzten sechs Jahren unter Präsident Benigno Aquino zunehmend unter den Einfluss von Kriegstreibern aus Washington und Tokio, während nur wenig echter Fortschritt und Vorteile für die Bevölkerung erreicht wurden.

 

Jeweils auf eine „Neuausrichtung auf Asien-Pazifik”, eine Strategie die weithin als Versuch ein aufstrebendes China einzudämmen interpretiert wird, und der Expansion militärischer Macht zielend, haben die Vereinigten Staaten und Japan sich ungelöste Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer als perfekte Ausrede zunutze gemacht, um Spannungen zu schaffen und sich mit ihren Händen einzumischen.

 

Die Rolle der Philippinen in der einst friedlichen Region, in den Augen aggressiver Politiker in Washington und Rechtsextremisten in Tokio, ist offensichtlich nur die einer Schachfigur, da sie nur daran interessiert sind, enthusiastisch nach Militärbasen und Waffenverkäufen an das Land streben.

 

Aquino war naiv zu glauben, er könne Washingtons und Tokios Einfluss verwenden, um im Südchinesischen Meer die Oberhand über China zu gewinnen, da China ein ehrlicher Dialog- und Kooperationspartner in der Region ist. Gleichzeitig werden sich die Einmischer freuen, Groll und Konfrontationen zu sehen, obwohl sie auf Kosten der Filipinos stattfinden.

 

Es war außerdem eine schwere strategische Fehlentscheidung für Aquino, ASEAN mit bilateralen Disputen davon abzulenken, sich auf wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu konzentrieren, da dies unnötige Spaltung hervorbringt und die grundlegende Aufgabe der regionalen Gruppe behindert.

 

Manila könnte seiner Stimme besser durch eine starke und unabhängige ASEAN Gehör verschaffen, doch eine Marionette der USA zu sein und die Gruppe manipulieren zu wollen, wird definitiv nicht hilfreich sein.

 

Mit soliden Plänen wie der „Gürtel und Straße”-Initiative und der AIIB, die auf regionale Kooperation, Entwicklung und Integration abzielen, hat China durch seine Handlungen seine wahren Bestrebungen nach Win-Win-Kooperation und gemeinsamem Wohlstand bewiesen.

 

Es ist sehr ratsam für die neue Administration in Manila, klar zu sehen, wer ihr echter Freund ist und mit Beijing in Dialog und Kooperation zu treten, um ihre Meinungsverschiedenheiten zu behandeln. Dies würde Frieden, Stabilität und Entwicklung in der Region Asien-Pazifik sicherstellen.

 

Quelle: german.xinhuanet.com vom 10.05.2016

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