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Xi Jinping telefoniert mit Angela Merkel

17-03-2017

 

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Donnerstag (16. März) ein Telefonat mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel geführt.

 

Dabei wies Xi darauf hin, in diesem Jahr werde das 45. Jubiläum der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland begangen. In den vergangenen Jahren hätten sich die bilateralen Beziehungen umfassend und tiefgehend entwickelt. China sei bereit, gemeinsam mit Deutschland die allseitige strategische Partnerschaft voranzutreiben. Die Intensivierung der Kooperation entspreche den Grundinteressen beider Länder und komme gleichzeitig der Vertiefung der Beziehungen zwischen China und der EU zugute, so der Staatspräsident Chinas.

 

Ferner betonte Xi, China werde den G20-Gipfel in Hamburg unterstützen. Gemeinsam mit Deutschland wolle man die Partnerschaft zwischen den G20-Ländern auf Basis der gemeinsamen Bemühung, Kooperation und des gegenseitigen Gewinns fördern. Nach dem Gipfel in Hangzhou solle der Gipfel in Hamburg auch ein klares, starkes und positives Signal für die internationale Wirtschaftskooperation und globale Wirtschaftsregulierung setzen, damit der Handel offener und die Entwicklung inklusiver würde. Zudem fügte Xi hinzu, dass China die europäische Integration unterstütze. China und die EU sollten eine strategische und langfristige Partnerschaft in den Bereichen Frieden, Wachstum, Reformen und Zivilisation pflegen und eine friedliche, offene und inklusive Welt des Wohlstands aufbauen.

 

Deutschland wolle den hochrangigen Austausch mit China intensivieren und die Kooperation in den Bereichen Wirtschaft und Handel, Investition und Entwicklung verstärken. Auch der kulturelle Austausch solle vertieft werden. Dadurch solle die umfassende strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern auf ein höheres Niveau gehoben werden. Ihr Land wolle sich stets für die kontinuierliche Entwicklung der deutsch-chinesischen Beziehungen einsetzen, erwiderte Merkel im Telefonat.

 

 

Quelle: german.cri.cn vom 17.03.2017

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