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Chinesisch-amerikanische Beziehungen: Kommunikation und Zusammenarbeit als Kern

28-04-2017

 

Von Hong Lei*

China und die USA unterhalten heute enge, hochrangige Austauschbeziehungen und haben über die Jahre einen umfangreichen Dialogmechanismus etabliert. Zwischen beiden Nationen bestehen mittlerweile mehr als 100 zwischenstaatliche Dialogmechanismen, darunter hochrangige Plattformen wie der strategische Dialog beider Länder, Kulturaustauschprogramme und die China-U.S. Joint Commission on Commerce and Trade. Die bestehenden Austauschmechanismen umfassen die Bereiche Politik, Wirtschaft, Sicherheitsfragen, Kultur, Wissenschaft und Technik. Darüber hinaus unterhalten insgesamt 47 chinesische Provinzen und amerikanische Bundesstaaten sowie 215 chinesische und amerikanische Städte Partnerschaften. Doch die Verflechtung zwischen beiden Nationen war nicht immer so eng. Noch bis in die späten 1970er Jahre gab es kaum Austausch auf offiziellen Kanälen zwischen beiden Ländern.

Im Jahr 1979 betrug das bilaterale Handelsvolumen zwischen China und den USA gerade einmal 2,45 Milliarden US-Dollar. Direktinvestitionen zwischen beiden Staaten gab es damals keine. Heute sieht die Realität völlig anders aus: 2016 belief sich das Im- und Exportvolumen von Waren beider Länder auf insgesamt 578,59 Milliarden US-Dollar. China war der drittgrößte Exportmarkt, die größte Importquelle und der größte Handelspartner der USA, während die Vereinigten Staaten ihrerseits mittlerweile zum größten Handelspartner, dem größten Exportmarkt und der viertgrößten Importquelle für China avanciert sind.

2016 erreichten die bilateralen Investitionen 170 Milliarden US-Dollar. Die Direktinvestitionen der chinesischen Unternehmen in den USA beliefen sich auf 45,6 Milliarden US-Dollar und lagen damit doppelt so hoch wie noch im Jahr 2015. Flugzeugbauer Boeing beispielsweise exportierte ein Drittel seiner zivilen Flugzeuge ins Reich der Mitte. Auch 22 Prozent der in den USA produzierten Baumwolle und 56 Prozent der Sojabohnen des Landes wurden nach China verkauft. Und für die drei großen amerikanischen Automobilhersteller General Motors (GM), Ford und Chrysler ist China ein gigantischer Absatzmarkt. Der Anteil ihrer Autos auf dem chinesischen Markt erreicht heute stolze 13 Prozent.

Auch was den persönlichen Austausch betrifft, hat sich seit den 1970er und 1980er Jahren einiges getan. Besuchten im Jahr 1979 noch weniger als 10.000 Menschen das jeweils andere Land, überquerten 2016 beinahe fünf Millionen Menschen aus beiden Ländern den Pazifischen Ozean, darunter 2,6 Millionen chinesische Reisende, die die USA ansteuerten. Und während man Ende der 1970er Jahre kaum Studenten vom chinesischen Festland an amerikanischen Universitäten antraf, studieren heute rund 300.000 von ihnen an amerikanischen Universitäten. Sie machen ein Drittel aller ausländischen Studenten in den Vereinigten Staaten aus und bilden damit die größte Gruppe internationaler Studierender vor Ort.

 

Am 9. Oktober 2016 fand der internationale Marathon von Chicago statt. Chinas Generalkonsul Hong Lei feuerte die Läufer an.

 

In den vergangenen Jahren haben hochrangige Politiker beider Länder bei bilateralen und multilateralen Anlässen durch enge Interaktion immer wieder ihre Ansichten über das Regieren des eigenen Landes und die Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen ausgetauscht und das gegenseitige Vertrauen kontinuierlich verstärkt. Und auch was Wirtschaft und Handel betrifft, sind beide Länder heute enger miteinander verflochten denn je und ergänzen einander in positiver Weise. Der Austausch zwischen beiden Ländern in Bereichen wie Bildung und Tourismus hat nicht nur das gegenseitige Verständnis beider Völker verbessert, sondern auch den kulturellen Austausch und die Zusammenarbeit beider Länder spürbar vertieft. Darüber hinaus pflegen beide Nationen eine effektive Koordination und spielen heute eine wichtige Rolle bei großen internationalen und regionalen Angelegenheiten. Alles in allem übertreffen die gemeinsamen Interessen beider Seiten bei weitem ihre Kontroversen. Ihre Zusammenarbeit fördert nicht nur die globale Stabilität und Prosperität, sondern erfüllt auch die Erwartungen beider Völker sowie der internationalen Gemeinschaft.

Beständigkeit als festigendes Element

Nach dem Amtsantritt der neuen US-Regierung schenken viele chinesische und amerikanische Persönlichkeiten der zukünftigen Entwicklung beider Länder größte Aufmerksamkeit. Ich persönlich bin der Ansicht, dass vier Aspekte auch in Zukunft unverändert bleiben werden, ganz gleich, ob es zu Veränderungen der inländischen oder internationalen Lage kommt oder nicht.

Erstens bleiben meiner Meinung nach die großen gemeinsamen Interessen Chinas und der USA unverändert. Vom Handel bis zur Investition, vom Bildungsaustausch bis zum nichtstaatlichen Austausch, von der Koordination der makroökonomischen Politik bis zur globalen wirtschaftlichen Steuerung und von der Seuchenbekämpfung bis zum Katastrophenschutz – in all diesen Bereichen vergrößern sich die gemeinsamen Interessen beider Länder auf bilateralen und multilateralen Gebieten stetig. China und die USA sind zu einer Gemeinschaft mit gemeinsamen Interessen gewachsen.

Zweitens werden die Chancen, die sich aus der Entwicklung der beiden Länder ergeben, unverändert weiterbestehen. Experten sind sich einig, dass Chinas Wirtschaft ein mittleres bis hohes Wachstum beibehalten wird. Chinas BIP wächst heute jährlich um rund 800 Milliarden US-Dollar, was der gesamten Wirtschaftsleistung Indonesiens entspricht.

Nach unseren Schätzungen werden Chinas Gesamteinfuhren in den nächsten fünf Jahren acht Billionen US-Dollar und seine gesamten Auslandsinvestitionen 750 Milliarden US-Dollar erreichen. Unterdessen wird erwartet, dass die Auslandsbesuche auf 700 Millionen Reisen anschwellen. Dies wird allen Ländern der Welt, einschließlich der USA, noch mehr Entwicklungschancen bescheren.

Auch die Vereinigten Staaten fördern derzeit aktiv die Umsetzung ihrer Entwicklungsstrategien, darunter etwa die Transformation der Fertigungsindustrie, den Bereich technologische Innovation und den Infrastrukturaufbau. Das Wirtschaftswachstum beider Länder hat einen breiten Spielraum für eine noch engere Zusammenarbeit geschaffen.

Drittens bleiben die Erwartungen beider Länder und ihrer Völker in Bezug auf die stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen unverändert. Rick Snyder, Gouverneur des US-Bundesstaats Michigan, reiste sechs Jahre in Folge nach China, was die Zusammenarbeit zwischen Michigan und China in allen Bereichen stark angekurbelt hat. Der US-Bundesstaat unterhält unter anderem eine Partnerschaft mit Guangdong, der größten Wirtschaftskraft unter Chinas Provinzen, und in diesem Rahmen konnten bereits beachtliche Erfolge in der Zusammenarbeit erzielt werden. Gouverneur Snyder erklärte, dass die Notwendigkeit und der Nutzen der Zusammenarbeit mit China dem gesunden Menschenverstand aller Bewohner Michigans entsprächen.

 

Während der G20-Konferenz der Außenminister am 17. Februar 2017 traf Chinas Außenminister Wang Yi in Bonn mit US-Außenminister Rex Tillerson zusammen.

 

Terry Branstad, der derzeitige Gouverneur von Iowa, traf den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping erstmals im Jahr 1985. Damals war Xi noch Parteisekretär des Kreises Zhengding der Provinz Hebei und er reiste nach Iowa, um die dortige Landwirtschaft zu besichtigen Ein erneutes Zusammentreffen im Jahr 2011 bekräftigte die gute Freundschaft zwischen beiden. Gouverneur Branstad reiste bereits viele Male in die Volksrepublik. Er sagt, Iowa und China hätten auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt und Vertrauen eine Reihe von Kooperationen zum gegenseitigen Nutzen und gemeinsamen Gewinnen durchgeführt und eine gute Partnerschaft aufgebaut. Iowa sei bereit für eine umfangreiche und praktische Zusammenarbeit mit China, so der Gouverneur.

Viertens bleibt die Erwartung der internationalen Gemeinschaft, dass China und die USA eine wichtige und konstruktive Rolle bei der Erhaltung von Frieden, Entwicklung und Stabilität in der Welt spielen, unverändert. Gemeinsam stemmen beide Nationen ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung, stellen ein Viertel der Weltbevölkerung und erarbeiten ein Fünftel des weltweiten Handelsvolumens. Vor diesem Hintergrund setzt die internationale Gemeinschaft große Hoffnungen auf die konstruktive Rolle Chinas und der USA bei der Förderung des Wirtschaftswachstums, der Lösung globaler Fragen, regionaler Konflikte und Brennpunktthemen. Eine gesunde und stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Großmächten ist zweifellos von zentraler Bedeutung für Frieden, Sicherheit, Stabilität und Prosperität auf der ganzen Welt.

Die genannten vier unveränderten Elemente stärken das verlässliche Fundament der chinesisch-amerikanischen Beziehungen. Und auch für die Zukunft sollten beide Länder einen Weg der Freundschaft und Kooperation im gegenseitigen Umgang miteinander wählen.

Xi Jinping und Donald Trump haben bereits ein positives Telefongespräch geführt, in dem sie die zentrale Bedeutung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen für beide Länder sowie für die Weltgemeinschaft bekräftigten. US-Präsident Trump machte deutlich, dass die US-Regierung weiterhin die Ein-China-Politik verfolge. Ein Standpunkt, für den Xi seine Anerkennung zum Ausdruck brachte. Die beiden Staats- und Regierungschefs verständigten sich darauf, noch engere Beziehungen zu knüpfen und den gegenseitigen Austausch und die Zusammenarbeit zu stärken. Zudem äußerten sie ihre Vorfreude, auf ein baldiges Zusammentreffen. Der wichtige Konsens, den die beiden Staats- und Regierungschefs erzielen konnten, hat nicht nur die politische Grundlage der chinesisch-amerikanischen Beziehungen erhalten, sondern auch politische Hindernisse für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen aus dem Weg geräumt. Darüber hinaus wurden Bedenken und Zweifel der internationalen Gemeinschaft bezüglich der Zukunft der chinesisch-amerikanischen Beziehungen gelindert und die notwendigen Voraussetzungen für eine bilaterale, regionale und globale Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern in allen Bereichen geschaffen.

Während der 53. Münchner Sicherheitskonferenz im vergangenen Februar traf Chinas Außenminister Wang Yi erstmals mit US-Außenminister Rex Tillerson zusammen. Wang wies dabei darauf hin, dass China und die USA nach den Grundprinzipien des Nicht-Konflikts, der Nicht-Konfrontation, des gegenseitigen Respekts und der Win-win-Kooperation ihren Austausch stärken, das gegenseitige Vertrauen fördern, Kontroversen bewältigen und ihre Zusammenarbeit vertiefen sollten. So könne auch während der Amtszeit der neuen US-Regierung unter Präsident Trump eine Weiterentwicklung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen gewährleistet werden, die beiden Völkern greifbare Vorteile bringen und größere Beiträge für Frieden und Prosperität in der Welt leisten soll. Tillerson erklärte seinerseits, dass nur gegenseitige Freundschaft die Beziehungen zwischen China und den USA definieren könne. Man freue sich darauf, den hochrangigen Austausch mit China fortzusetzen, die allgemeine Zusammenarbeit zu stärken und die Entwicklung der bilateralen Beziehungen weiter voranzutreiben.

 

Der berühmte chinesische Pianist Lang Lang besuchte am 22. Oktober 2015 eine öffentliche Schule in New York. Dabei teilte er seine Erfahrungen über das Lernen des Klavierspielens mit den Schülern.

 

Wie genau können weitere Fortschritte erzielt werden?

Schon jetzt wurden in der Gestaltung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen beeindruckende Erfolge erzielt. Als wichtigste bilaterale Kooperationspartnerschaft der Welt spielen die chinesisch-amerikanischen Beziehungen eine entscheidende Rolle für die Zukunft der gesamten Weltgemeinschaft. Die Entscheidungen, die wir heute treffen, werden sich tief greifend auf das Wohlergehen beider Völker sowie auch auf die Zukunft der Welt auswirken. Unsere dringlichste Aufgabe ist es, die bilateralen Beziehungen zwischen China und den USA möglichst rasch voranzubringen und damit während der Amtszeit von Präsident Trump eine noch größere Entwicklung zu verwirklichen. Wie kann dies gelingen? Hierzu möchte ich einige Vorschläge machen:

Erstens sollten wir die strategischen Absichten beider Länder richtig betrachten. Darüber hinaus gilt es, die gegenseitigen Kerninteressen und wichtigsten Anliegen zu respektieren und Kontroversen auf konstruktive Weise zu behandeln und zu überwinden.

China ist eine friedliebende Nation und beabsichtigt nicht, die USA herauszufordern. Seine Entwicklung zielt nicht darauf ab, andere zu überwältigen. Obwohl Chinas sozialistische Modernisierung beachtliche Erfolge erzielt hat, ist China noch immer ein bevölkerungsreiches Entwicklungsland. Zwar mag China in Sachen Wirtschaftsleistung weltweit den zweiten Platz belegen, aber aufgrund seiner 1,3 Milliarden Menschen beträgt das Pro-Kopf-BIP des Landes noch immer lediglich 8000 US-Dollar und steht damit weltweit auf dem 70. Platz. Mehr als 40 Millionen Menschen leben in China bis heute in Armut, mehr als 70 Millionen sind auf staatliches Existenzminimum angewiesen. Darüber hinaus gibt es in der Volksrepublik über 80 Millionen Behinderte. Chinas Regierung steht vor der schwierigen Aufgabe, jedes Jahr mehr als zehn Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen. All dies zeigt, dass China bei seiner Entwicklung noch einen langen Weg zu beschreiten hat.

Chinas größter Wunsch ist es, alle Kräfte auf die eigene Entwicklung zu konzentrieren und den Lebensunterhalt seiner Bevölkerung gut zu gewährleisten sowie ihre Lebensqualität zu erhöhen. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn China mit dem Rest der Welt, darunter auch den USA, harmonisch zusammenlebt und durch Kooperation Ergebnisse des gemeinsamen Gewinnens erzielt. Man sollte deshalb die Mentalität des Kalten Krieges und des Nullsummenspiels aufgeben, weil sie dem Entwicklungstrend der chinesisch-amerikanischen Beziehungen im 21. Jahrhundert nicht entspricht und sich in der Realität als falsch herausgestellt hat.

Die Taiwan-Frage stellt stets die empfindlichste und wichtigste Frage der chinesisch-amerikanischen Beziehungen dar. Sie betrifft Chinas Souveränität und territoriale Integrität sowie die Gefühle der nationalen Identität des chinesischen Volkes. China hofft deshalb, dass die USA auch weiterhin die Ein-China-Politik verfolgen werden und an den Prinzipien, auf die sich China und die USA in drei gemeinsamen Kommuniqués verständigt haben, festhalten.

Die Zusammenarbeit zwischen China und den USA ist von großer Bedeutung für den globalen Frieden und die weltweite Stabilität. Beide Nationen sollten ihre Zusammenarbeit in Bezug auf regionale und internationale Angelegenheiten erweitern und gemeinsamen Nutzen für beide Völker anstreben.

Aus historischen und kulturellen Gründen bestehen bezüglich mancher Fragen auch Kontroversen zwischen beiden Ländern. Vor diesem Hintergrund gilt es, den Dialog, die Kommunikation und das gegenseitige Vertrauen zu stärken und Kontroversen und sensible Themen angemessen zu behandeln, damit die bilateralen Beziehungen stets in die richtige Richtung vorwärtsschreiten.

 

Sylvester Turner, Bürgermeister der Stadt Houston, erklärte in diesem Jahr den 2. Februar offiziell zum „Yao Ming Day“. Außerdem wurde der chinesische Spitzenathlet Yao Ming, ehemaliges Mitglied der NBA Houston Rockets, zum Ehrenbotschafter der Stadt erklärt als Anerkennung für seine Beiträge für den Sport und den kulturellen Austausch zwischen China und den USA.

 

Potentiale gemeinsam erschließen

Zweitens müssen wir das Innovationsdenken fördern und gemeinsame Kooperationspotenziale erschließen. Es ist nötig, die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Investition, Wissenschaft und Technik sowie Energie und Infrastruktur zu stärken, um auf diese Weise Win-win-Ergebnisse zu erzielen.

Die Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit zwischen China und den USA ist hilfreich für Chinas Integration in die Weltwirtschaft. Chinas Industrie- und Handelsunternehmen haben in der Vergangenheit viel von den USA gelernt. Gleichzeitig ist diese Zusammenarbeit aber auch eine große Hilfe für die USA. Nach einem Bericht des U.S.-China Business Council wurden dank des bilateralen Handels und der gegenseitigen Investitionen im Jahr 2015 in den USA rund 2,6 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Ihre Beiträge zum Wirtschaftswachstum der USA entsprachen 1,2 Prozent des BIP. Darüber hinaus hat der bilaterale Handel auch den durchschnittlichen Preis der chinesischen Exporte in die USA stark gesenkt, so dass Berechnungen zufolge jede amerikanische Familie durchschnittlich 850 US-Dollar pro Jahr sparen konnte.

Nach dem vom U.S.-China Business Council im Jahr 2016 veröffentlichten Bericht „Exporte der USA nach China (2006–2015)“ sind die US-Exporte in die Volksrepublik in den vergangenen zehn Jahren schneller gewachsen als die zu jedem anderen Handelspartner der Vereinigten Staaten. Insbesondere stiegen die Ausfuhren von Waren aus den USA nach China um 115 Prozent, eine Zunahme, die das Wachstum mit jedem ihrer zehn anderen großen Handelspartner übertraf. Auch die US-Exporte von Dienstleistungen nach China stiegen um 300 Prozent, während mit anderen Ländern nur ein Anstieg um rund 91 Prozent verbucht wurde. Chinas Verbrauchermarkt besitzt großes Potential, auch weil Chinas Wirtschaft sich weiter stabil und gut entwickelt und die Kaufkraft der chinesischen Bevölkerung ständig zunimmt. Der Bericht prognostiziert zudem, dass die US-Exporte nach China bis 2050 auf ungefähr 520 Milliarden US-Dollar steigen werden.

Das enorme Potential des Dienstleistungshandels zwischen China und den Vereinigten Staaten sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Die USA, die über den modernsten und fortschrittlichsten Dienstleistungshandel weltweit verfügen, bilden den global wettbewerbsfähigsten Exporteur von kapital- und technologieintensiven Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung. Im Zuge der weiteren Öffnung von Chinas Dienstleistungsbranche steht für mich außer Frage, dass der Dienstleistungshandel der USA mit China weiter stark zulegen wird.

Laut Statistiken des chinesischen Handelsministeriums sind die realen Investitionen der USA in China im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 55,4 Prozent gestiegen. Als Entwicklungsland hat China bemerkenswerte Fortschritte in Bezug auf Geschwindigkeit und Umfang seiner Öffnung gemacht. China ist zu einem der offensten Entwicklungsländer gereift. Darüber hinaus bemüht sich das Land darum, seine Öffnung nach außen stetig zu erweitern und begrüßt im Zuge dessen Investitionen aus allen anderen Ländern, einschließlich der USA. China wird weiterhin seine Investitionsmöglichkeiten für ausländische Unternehmen ausbauen und sein Investitionsumfeld weiter verbessern.

Der im vergangenen Oktober vom U.S.-China Business Council veröffentlichte Bericht „Chinas Geschäftsumfeld“ zeigt, dass fast drei Viertel der befragten US-amerikanischen Unternehmen Chinas wirtschaftliche Aussichten optimistisch bewerten. 90 Prozent der befragten Unternehmen hatten auf dem chinesischen Markt Gewinne erzielt und fast die Hälfte gab an, die Investitionen in China erweitern zu wollen. Ein Vorhaben, das von China ausdrücklich begrüßt wird. Gleichzeitig hofft das Land, dass auch die USA ihre Tür für chinesische Investoren öffnen. Dadurch könnten die gegenseitigen Investitionen und Handelskooperationen in einem noch gerechteren, transparenteren und offeneren Umfeld durchgeführt werden.

Der Wechselkurs der chinesischen Währung RMB zum US-Dollar ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Vor kurzem allerdings erlebte er aufgrund der Aufwertung des US-Dollars gegenüber allen anderen wichtigen Währungen einen Rückgang. Chinas wirtschaftliche Entwicklung unterstützt nicht die Abwertung des RMB, und China hat auch keine Absicht, seine Exporte durch die Abwertung des RMB zu steigern.

Vor kurzem gab es Medienspekulationen über die Möglichkeit eines Handelskrieges zwischen China und den USA. Ich bin der Ansicht, dass ein Handelskrieg weder den Interessen Chinas noch denen der USA entspricht und für beide Länder nur Verluste und Nachteile bedeuten würde. Die Zeitung „Chicago Tribune“ veröffentlichte Anfang dieses Jahres einen Leitartikel, in dem es hieß, dass die in den vergangenen 30 Jahren in der amerikanischen Fertigungsindustrie verloren gegangenen Arbeitsplätze nicht auf den Aufschwung Chinas oder Mexikos, sondern auf die durch die fortschreitende Automatisierung gesteigerte Produktivität der US-Wirtschaft zurückzuführen sind. Die Fabriken in den USA seien immer moderner geworden und erreichten eine immer höhere Produktionsmenge, aber sie benötigten immer weniger Arbeiter, so der Artikel.

 

Am 23. Februar 2017 feierte Boeing Tianjin Composites mit einer Zeremonie das Abrollen seines millionsten Produktes vom firmeneigenen Fließband. Es handelte sich um eine Motorhaube für den 787 Dreamliner.

 

Kultureller Austausch

Drittens sollten wir die Basis der kulturellen Kommunikation und Freundschaft weiter festigen und das gegenseitige Verständnis zwischen beiden Völkern durch einen erweiterten Austausch in den Bereichen Tourismus, Bildung, Kultur und Kunst vertiefen.

Gute zwischenstaatliche Beziehungen entspringen den gütlichen Beziehungen ihrer Völker. Xi Jinping betonte in seiner Rede, die er während seines USA-Besuchs 2015 im Weißen Haus hielt, die Bedeutung der Freundschaft beider Länder. Wir sollten also alles daran setzen, die Beziehungen zwischen dem chinesischen und dem amerikanischen Volk weiter zu fördern und ihr gegenseitiges Verständnis zu vertiefen.

Im vergangenen September besuchte ich zwei Konzerte des berühmten chinesischen Pianisten Lang Lang in Champaign Country im US-Bundesstaat Illinois sowie in Carmel in Indiana. Nach der Vorstellung gab es stehende Ovationen. Dies hinterließ bei mir den tiefen Eindruck, dass die Menschen beider Länder die Schönheit der Kunst gleichermaßen schätzen. Es war die Hoffnung aller Anwesenden, dass es in Zukunft noch mehr bezaubernde Konzertabende dieser Art geben wird.

2016 fand eine Ausstellung über die berühmte Terrakotta-Armee im Chicago Field Museum statt. Sie wurde zu einem wahren Zuschauermagneten, so dass die Gesamtbesucherzahl des Museums im Jahr 2016 auf 2,5 Millionen anstieg, eine halbe Million Besucher mehr als noch im Vorjahr. Die große Faszination für die alte chinesische Kultur hat viele Menschen in die Museumshallen gelockt.

Zusammenarbeit bei Brennpunktthemen stärken

Viertens sollten China und die USA ihre Kommunikation und Koordination in Bezug auf wichtige internationale und regionale Angelegenheiten stärken. Insbesondere sollten beide Länder die Zusammenarbeit hinsichtlich der nuklearen Frage auf der Koreanischen Halbinsel stärken und bezüglich der Lage in Afghanistan und Syrien, des Anti-Terrorkampfes sowie der Vermeidung der Weitergabe von Atomwaffen und des Kampfs gegen grenzüberschreitende Verbrechen noch enger zusammenarbeiten, um das globale Regieren zu fördern und den gemeinsam Frieden und die Stabilität in der Welt aufrechtzuerhalten.

Die Nuklearfrage Nordkoreas ist seit kurzem wieder ins weltweite Rampenlicht gerückt. Viele sind der Meinung, dass China größeren Druck auf Nordkorea ausüben und eine noch größere Rolle bei der Lösung dieser Frage spielen sollte. China hält stets am Prinzip der Entnuklearisierung der Koreanischen Halbinsel fest. Es tritt konsequent für Frieden und Stabilität in der Region ein und bemüht sich intensiv darum, bestehende Probleme durch Dialog und Konsultation zu lösen. Das Eintreten für Entnuklearisierung, die Vermeidung kriegerischer Auseinandersetzungen und die Wahrung der Ordnung bilden eine wichtige entschieden zu haltende Linie in der chinesischen Außenpolitik. Atomwaffen auf der Koreanischen Halbinsel sind weder im Interesse der verschiedenen Parteien noch hilfreich für die Aufrechterhaltung der Sicherheit Nordkoreas. Kriegswirren würden zu undenkbaren Konsequenzen führen.

Wir sollten die Resolutionen 2270 und 2321 des UN-Sicherheitsrates ernsthaft umsetzen und weitere wirksame Maßnahmen ergreifen, um das nukleare Entwicklungsprogramm Nordkoreas einzudämmen. Gleichzeitig sollten wir uns darum bemühen, das Problem durch diplomatische Verhandlungen und Dialoge zu lösen. Dies ist in Chinas Augen der grundlegende Weg zur Lösung der nuklearen Frage auf der Koreanischen Halbinsel. Die Lösung der iranischen Atomfrage ist ein gutes Beispiel, wie eine friedliche Lösung gelingen kann. Bei den Verhandlungen über die iranische Atomfrage hat man von den nützlichen Erfahrungen aus den Sechs-Parteien-Gesprächen profitiert. Nun ist es die dringende Aufgabe, die Sechs-Parteien-Gespräche unverzüglich neu zu starten. Zwischen 2003 und 2009, als die Sechs-Parteien-Gespräche reibungslos verliefen, wurde das nukleare Entwicklungsprogramm Nordkoreas effektiv kontrolliert. Später wurden die Gespräche für acht Jahre ausgesetzt, was zur Folge hatte, dass Nordkorea immer wieder eigene Atomtests durchführte. Der Schlüssel zur Lösung der nuklearen Frage auf der Koreanischen Halbinsel liegt in der Lösung des Widerspruchs zwischen den USA und Nordkorea. Sie sind die unmittelbar betroffenen Parteien. Deshalb sollten sie möglichst schnell politische Entscheidungen treffen und gemeinsame Dialoge führen, um ihre Beziehungen zu verbessern. China ist bereit, hierbei eine positive Rolle zu spielen.

Gegenwärtig sieht sich die Weltwirtschaft noch immer mit einigen Unsicherheitsfaktoren konfrontiert. Das Wirtschaftswachstum gewinnt weiterhin nur schleppend an Fahrt. Von daher ist es umso wichtiger, dass China und die USA ihren makroökonomischen politischen Dialog stärken und eine konstruktive Zusammenarbeit zur Begegnung internationaler Finanzkrisen durchführen, um wichtige Beiträge zur Förderung der weltweiten Wirtschaftserholung und zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstum zu leisten. Die Praxis hat inzwischen bewiesen, dass China und die USA ein reifes Kooperationsmodell in einigen Bereichen des globalen Regierens entwickelt haben. Die Welt erwartet nun, dass die beiden Großmächte eine konstruktive Rolle bei der Förderung des Wirtschaftswachstums, bei der Lösung globaler Fragen, regionaler Konflikte und Brennpunktthemen spielen und so gemeinsam der gesamten Welt Vorteile bringen.

Was die Frage des Südchinesischen Meeres betrifft, so übt China unbestreitbare Souveränität über die Nansha-Inselgruppe und ihre angrenzenden Gewässer aus. Seinen Anspruch auf das Südchinesische Meer kann das Land ausreichend historisch und rechtlich begründen. China hält von daher an seiner territorialen Souveränität fest und schützt seine maritimen Rechte und Interessen im Südchinesischen Meer. Bestehende Streitigkeiten in Bezug auf das Südchinesische Meer will China durch Verhandlungen mit den betroffenen Parteien friedlich beilegen. China ist fest entschlossen, die Freiheit der Schifffahrt, die alle Länder nach dem Völkerrecht genießen, zu wahren, und den Frieden und die Stabilität im Südchinesischen Meer aufrechtzuerhalten.

Dank den gemeinsamen Anstrengungen Chinas und der beteiligten ASEAN-Länder hat sich die Lage im Südchinesischen Meer stabilisiert. China und die ASEAN-Länder haben einen wichtigen Konsens erreicht. Im Sinne einer „dualen Denkweise“ sollten Streitigkeiten von den unmittelbar betroffenen Ländern durch bilaterale Verhandlungen beigelegt werden. China und die ASEAN-Länder sollten den Frieden und die Stabilität im Südchinesischen Meer gemeinsam aufrechterhalten. Für die Länder außerhalb der Region sind die derzeitige gute Situation und die positive Tendenz ein Grund zur Freude und sie sollten selbst eine aktive und konstruktive Rolle bei der Aufrechterhaltung und Förderung des regionalen Friedens und der regionalen Stabilität spielen.

 

Am 3. April 2017 wurde die „Chinese Art of the Qin & Han Dynasties Loan Exhibition”, die bisher größte Ausstellung ihrer Art in den USA, feierlich eröffnet. Unser Bild zeigt Thomas Campbell, den Direktor des Metropolitan Museum of Art, vor den Terrakotta-Kriegern bei einem Interview.

 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben die Erklärung von Kairo und das Potsdamer Abkommen eindeutig festgestellt, dass Japan das chinesische Territorium, das es widerrechtlich in Besitz genommen hat, einschließlich der Nansha-Inseln, an China zurückgeben musste. Mit Hilfe der USA hat die damalige chinesische Regierung im Jahr 1946 die Nansha-Inseln, die von Japan illegal besetzt wurden, zurückgewonnen und die Ausübung ihrer Souveränität wieder hergestellt. Später besetzten dann einige umliegende Länder illegal einige Teile der Nansha-Inseln und der angrenzenden Riffe. Dies führte zum so genannten Streit um das Südchinesische Meer. China hält seit jeher daran fest, alle Streitigkeiten durch Dialog und Konsultation mit den unmittelbar betroffenen Parteien auf der Grundlage historischer Tatsachen sowie des Völkerrechts friedlich beizulegen. Diese Position wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Angesichts der Tatsache, dass die Lösung der Frage des Südchinesischen Meeres auf dem richtigen Weg der Verhandlungen und Konsultationen gelöst wird, sollten die Länder außerhalb der Region die Anstrengungen der Länder vor Ort aktiv unterstützen, um so den Frieden und die Stabilität im Südchinesischen Meer nachhaltig zu wahren.

Der Gateway Arch in St. Louis ist ein Symbol dafür, wie die Amerikaner durch die Überwindung großer Schwierigkeiten in der Vergangenheit neue Wege gebahnt haben. Seit nunmehr einem halben Jahrhundert ist er eine Inspiration für tapfere Menschen. Unter den neuen Umständen sollten die chinesisch-amerikanischen Beziehungen auf der Grundlage vergangener Praktiken einer neuen, größeren Entwicklung Bahn brechen. Wie Chinas Staatspräsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump in ihrem Telefongespräch betont haben, bergen die Entwicklungswege Chinas und der USA das Potential, einander gut zu ergänzen und maßgeblich zu fördern. Beide Seiten können also auch in Zukunft für einander verlässliche und gute Kooperationspartner sein.

*Hong Lei ist Generalkonsul des Generalkonsulats der Volksrepublik China in Chicago.

Reisen

„Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

Gesellschaft

Ausländische Investoren willkommen – Chinas Markt für Seniorenbetreuung vor goldenen Zeiten

Auch China sieht sich mit dem Problem einer alternden Bevölkerung konfrontiert. Eine Herausforderung, die in den vergangenen Jahren dem Sektor der Seniorenbetreuung großen Auftrieb gegeben hat. Bei manchem Investor kommt schon Goldgräberstimmung auf angesichts der prognostizierten Entwicklung. Auch viele ausländische Kapitalgeber zeigen zunehmendes Interesse an der aufstrebenden Branche.

Wandel im Denken – China setzt auf neue Wege aus der Armut

Was bedeutet eigentlich „arm“, vor allem in einem Land in dem die Einkommensschere so weit auseinander klafft wie in China? Und wie kann es tatsächlich gelingen, Armut langfristig und nachhaltig zu überwinden? Wir sind in die Stadt Xingtai gereist, in der sich – direkt vor den Toren Beijings–  einige der ärmsten Landstriche Chinas finden. Eine Suche nach Wegen aus der Armut.

Meng Zhou: Botschafterin zwischen Kulturen und Herzen

Wirtschaftlicher und kultureller Austausch ist immer auch ein Austausch zwischen Menschen. Und hier bedarf es nicht selten des Brückenschlags, um Kulturunterschiede und kulturelle Stolpersteine zu überwinden. Eine, die viele Wege geebnet hat im Austausch zwischen China und Deutschland und zwischen den Partnerstädten Beijing und Köln ist die Chinesin Meng Zhou. Freunde haben sie die „deutsch-chinesische Botschafterin“ getauft.

Tibet

Nachwort

In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

Gesundheit

Die TCM geht in die Welt

Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.

Kräutermedizin heilt Krankheiten – Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin

Im Vergleich zur westlichen Medizin erscheint die traditionelle chinesische Medizin (TCM) um einiges geheimnisvoller. Das chinesische Schriftzeichen für „Medizin“ (药,yao) beinhaltet ein Radikal, das „Kräuter“ bedeutet, denn Heilkräuter sind die grundlegenden Elemente der traditionellen chinesischen Pharmakologie.