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Der Jangtse-Wirtschaftsgürtel: Motor der Entwicklung neuen Typs

2018-07-26 10:53:00 Source:CRI Author:
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*Von Cheng Changchun

 

Am 26. April dieses Jahres hielt Chinas Staatspräsident Xi Jinping eine Grundsatzrede in der zentralchinesischen Metropole Wuhan. Darin ging er ausführlich auf die Strategie zur Förderung einer hochwertigen Entwicklung des Jangtse-Wirtschaftsgürtels ein. Xi sprach über den Leitgedanken, mögliche Wege zur praktischen Umsetzung und das grundlegende Ziel dieses Vorhabens, das für das Wiederaufleben der chinesischen Nation von strategischer Wichtigkeit ist.

 

In seiner Rede analysierte der Staatspräsident auch die Probleme und Herausforderungen, mit denen sich der Jangtse-Wirtschaftsgürtel auf dem Weg zu einer noch hochwertigeren Entwicklung konfrontiert sieht. Xi betonte, dass es bei der Förderung der örtlichen Entwicklung gelte, stets am neuen Konzept der Entwicklung festzuhalten, die Region gemeinsam zu schützen und eine exzessive Erschließung zu vermeiden, um sich in einer guten, geschützten Umwelt zu entwickeln und niemals die ökologische rote Linie zu überschreiten.


50.000-Tonnen-Kolloss: Am 8. Mai 2018 wird dieser Frachter aus der Republik Marshallinseln 

am Tianyu-Kai des Nanjinger Hafens beladen. 


Probleme und Engpässe

 

Wie für Einzugsgebiete großer Flüsse typisch, wurden auch im Jangtse-Wirtschaftsgürtel Infrastrukturbereiche wie Wasserwege, Straßen, Häfen sowie der Uferbereich gezielt entwickelt. Gefördert wurden zudem die Industrie- und Stadtentwicklung sowie der Umweltschutz, insbesondere in den örtlichen Feuchtgebieten.

 

Das Gedeihen des Jangtse-Wirtschaftsgürtels ist von entscheidender Bedeutung für die gesamte Volksrepublik, hier konzentrieren sich schließlich 40 Prozent der Bevölkerung des Landes. Auch 40 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsproduktes werden hier erwirtschaftet.

 

Der Jangtse-Wirtschaftsgürtel durchquert insgesamt elf Provinzen und verbindet Ost- mit Westchina sowie den Norden und den Süden des Landes. Entlang diesem Gürtel liegen Hunderte großer, mittelgroßer und kleinerer Städte. Bereits Anfang der 1990er Jahre haben diese eigene Entwicklungspläne ausgearbeitet. Obwohl in einigen ausgewählten Gebieten wirtschaftliche Kooperationszonen und Städtegruppen eingerichtet wurden, gab es in der Vergangenheit nur wenige Bemühungen, für eine integrative Entwicklung mit größerer Reichweite zu sorgen, was in gewissem Maße zur Einseitigkeit und Fragmentierung der Industriebranchen geführt hat.

 

In den letzten Jahren gab es im Jangtse-Wirtschaftsgürtel noch deutliche Überkapazitäten in Bereichen wie Schifffahrt, Wasserbau, Bergbau und Stromerzeugung. Industrieparks wurden errichtet und die Entwicklung der Schwer- und Chemieindustrie wurde beschleunigt vorangetrieben. Insbesondere die häufige Verschiffung gefährlicher Chemikalien brachte für das Einzugsgebiet viele versteckte Gefahren mit sich. Solche Probleme wirken sich unmittelbar auf die öffentliche Sicherheit, die wirtschaftliche Entwicklung und die gesellschaftliche Stabilität der Region aus, was es erforderlich macht, das gegenwärtig praktizierte Verwaltungsmodell für das Jangtse-Einzugsgebiet zu reformieren. Bisher wurden zum Beispiel nur weniger als 20 Prozent der Transportkapazitäten des Jangtse erschlossen. Es gibt also noch immer großes ungenutztes Potenzial.

 

Das Jangtse-Delta, das im Osten Chinas liegt, verfügt über ein großes Kontingent an hochqualifizierten Fachkräften, über mehrere renommierte Universitäten sowie angesehene Forschungsinstitute, so dass technologie- und wissensintensive Branchen in diesem Gebiet hoch entwickelt sind. Die nächste Aufgabe für diese Region besteht nun darin, die Entwicklung der Dienstleistungsbranche bevorzugt voranzutreiben. Im Vergleich zum Jangtse-Delta liegen die anderen beiden überregionalen Städtecluster, nämlich am Mittellauf des Jangtse und im Ballungsraum Chengdu-Chongqing, was die Entwicklung des Sekundär- und Tertiärsektors angeht, noch weit zurück. Vor allem im Gebiet am Oberlauf des Jangtse gibt es noch Aufholbedarf in Sachen Industrialisierung und Urbanisierung. Diese regionale Unausgewogenheit stellt ein großes Hindernis für die Verwirklichung der grünen Entwicklung des Jangtse-Wirtschaftsgürtels dar.

 

Nachhaltige Entwicklung ist das Ziel

 

Auf der zentralen Wirtschaftskonferenz 2014 wurde der Aufbau des Jangtse-Wirtschaftsgürtels zur nationalen Strategie erhoben. Seitdem hat die Region den Weg zum Schutz der ökologischen Umwelt und zur koordinierten Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft eingeschlagen. Ziel ist es, eine grüne und nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

 

Große Erfolge konnten hier bereits im Bereich Umweltschutz und -restaurierung erzielt werden. So erreicht die Wasserqualität von 22 wichtigen Abschnitten des Jangtse-Hauptstroms heute Stufe drei oder liegt sogar darüber. Die Konzentration der Feinstäube PM 2,5 und PM 10 ist in acht Provinzen und Städten entlang dem Jangtse gesunken. Außerdem ist es gelungen, die Hauptschadstoffe in sechs Provinzhauptstädten im Jangtse-Gürtel im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwei Prozent zu reduzieren. Der grüne Entwicklungsindex in elf Provinzen bzw. Städten lag 2016 im Durchschnitt bei 80,4 Prozent. Darüber hinaus spielt das Gebiet auch eine führende Rolle in zentralen Bereichen des Umweltschutzes, etwa bei der effizienten Nutzung von Ressourcen und der Umweltregulierung. Unter den Top 10 des jährlichen Rankings derjenigen Provinzen und Städte, die in Bezug auf den Aufbau der ökologischen Zivilisation als besonders vorbildlich gelten, reihen sich sieben aus dem Jangtse-Wirtschaftsgürtel ein.

 

Auch die Fähigkeit der Region zur unabhängigen Innovation verbessert sich ständig. Neben der Planung eines nationalen Zentrums für Innovation in der Fertigungsindustrie wurden auch der Bau des Shanghai Zhangjiang Comprehensive National Science Center, des Hefei Comprehensive National Science Center sowie der nationalen Laboratorien für maritime technische Anlagen und die Überwachung der Luftverschmutzung beschleunigt. Darüber hinaus setzen viele Städte entlang des Jangtse heute auf gezielte politische Maßnahmen zur Förderung der Entwicklung einer intelligenten Industrie. In Shanghai beispielsweise wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte im Bereich intelligente Fertigung umgesetzt. Die Stadt Wuhan bemüht sich derweil darum, zum Zentrum der chinesischen Robotik aufzusteigen, insbesondere im Bereich Industrieroboter will man punkten. In Hefei gilt das „Speech Valley“, das vom Ministerium für Industrie und Informationstechnologie und der Provinzregierung Anhui gemeinsam gegründet wurde, als wichtige Basis zur Entwicklung einer intelligenten Industrie.



 Die grüne Entwicklung im Blick: Das Ministerium für Ökologie und Umwelt führt regelmäßige strenge Kontrollen

 an den Trinkwasserquellen des Jangtse-Wirtschaftsgürtels durch.

 

Durch eine Umwandlung des Entwicklungsmodells konnten Qualität und Effizienz der Entwicklung deutlich angehoben werden. Was die Industriestruktur betrifft, übertraf der Anteil des Tertiärsektors in der Region im Jahr 2015 erstmals den des Sekundärsektors, was eine große Veränderung in der Industriestruktur markiert. 2016 betrug das Verhältnis von primärem, sekundärem und tertiärem Wirtschaftssektors 8,10 : 42,88 : 49,02. Im Vergleich zu 2012 war der Anteil des Primärsektors damit um 1 Prozent und der Anteil des Sekundärsektors um 6,2 Prozent gesunken, während der Tertiärsektors in diesem Zeitraum anteilsmäßig um 7,2 Prozentpunkte zulegte.

 

Die schnelle Entwicklung des aufstrebenden Dienstleistungsgewerbes hat die Entwicklung des Jangtse-Wirtschaftsgürtels merklich beflügelt. Insbesondere Informationstechnologien der neuen Generation wie integrierte Schaltungen, Flachbildschirme, das Internet der Dinge, Cloud Computing, künstliche Intelligenz und Big Data erlebten in Metropolen wie Chongqing, Hefei, Nanjing und Shanghai einen Entwicklungsschub, während das Wuhan Optics Valley bemerkenswerte Erfolge in der Photoelektronik erzielen konnte.

 

Die Urbanisierung neuen Typs wurde ständig vorangetrieben. Als Vorreitergebiet für die Praktizierung der neuen nationalen Urbanisierungsstrategie hält der Jangtse-Wirtschaftsgürtel stets an der grünen Entwicklung fest. Mit einem stetigen Anstieg des Wirtschaftsvolumens, einem schnellen Wachstum des Pro-Kopf-BIP und einer starken Erhöhung der lokalen Finanzkraft wurde die Urbanisierung neuen Typs schnell vorangetrieben. Bis 2016 erreichte das Verstädterungsniveau von Shanghai 87,9 Prozent, in Jiangsu waren es 67,7 Prozent, in Zhejiang 67, in Chongqing 62,6 und in Hubei 58,1 Prozent. Damit lagen alle genannten Orte über dem Landesdurchschnitt von 57,4 Prozent.

 

Auch die institutionellen Mechanismen wurden stetig verbessert. Im Januar 2016 führte man einen interregionalen Konsultations- und Kooperationsmechanimus für das gesamte Einzugsgebiet des Jangtse ein, womit ein grundlegender Rahmen für die Koordinierung zwischen den verschiedenen Provinzen geschaffen wurde.

 

Qualität statt Quantität

 

In Anlehnung an den Geist Xi Jinpings, dem er in seiner Wuhan-Rede Ausdruck verlieh, hält der Jangtse-Wirtschaftsgürtel an der Priorität des ökologischen Schutzes und der grünen Entwicklung fest und setzt alles daran, die Qualität der wirtschaftlichen Entwicklung zu verbessern, ihre Effizienz zu steigern und die Triebkräfte des regionalen Wirtschaftswachstums zu verändern. Ziel ist es, den Jangtse-Wirtschaftsgürtel in eine goldene Wirtschaftszone mit guter Ökologie, günstigen Verkehrsbedingungen, einer koordinierten Wirtschaft und einem einheitlichen Markt sowie hochwertigen wissenschaftlichen Institutionen umzuwandeln.

 

Damit dies gelingt, gilt es erstens, die grüne Entwicklung des Wirtschaftsgürtels und den gemeinsamen Schutz der ökologischen Umwelt der Region durch eine ausgewogene und koordinierte Entwicklung zu fördern. Die Prävention und Bekämpfung der Umweltverschmutzung müssen hierfür gestärkt werden, um die Wasserverschmutzung zu regulieren, die Ökologie der Wasserumwelt wiederherzustellen und die bestehenden Wasserressourcen zu schützen. Hierfür sollten eine Negativliste eingeführt und strengste Vorschriften und Gesetze ausgearbeitet werden, um einen grünen ökologischen Korridor aufzubauen, in dem die Entwicklung der Gebiete am Ober-, Mittel- und Unterlauf des Jangtse koordiniert vorangetrieben und ein harmonisches Verhältnis zwischen Mensch und Natur hergestellt wird.

 

Die regionale Entwicklung muss sich in Zukunft umweltfreundlich, kreislauffähig und kohlenstoffarm gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, die Instrumente des Marktes gut zu nutzen sowie die Ressourcen-, Umwelt- und Preismechanismen zu verbessern. Darüber hinaus sollte großer Wert auf die Modernisierung der traditionellen Industrien gelegt werden. Technologische Innovationen können hierbei als Stütze dienen und das grüne Finanzwesen sollte als Hebel genutzt werden, um die Entwicklung einer ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Industriestruktur sowie Produktions- und Lebensweise zu beschleunigen.

 

Darüber hinaus ist vorgesehen, ein multidimensionales Verkehrssystem aufzubauen und dieses fortwährend zu verbessern, um ein sicheres, bequemes, umweltfreundliches und kohlenstoffarmes Verkehrsnetz in der Jangtse-Region zu schaffen. Auch sollte das Konzept der ökologischen Zivilisation in den Aufbau der Städtegruppen entlang dem Jangtse-Wirtschaftsgürtel integriert werden, um eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Region am Mittellauf sowie eine ökologische Barriere am Oberlauf des Jangtse zu errichten.

 

Zweitens sollte für eine ausgewogene und koordinierte Entwicklung gesorgt werden, die es ermöglicht, wissenschaftliche und technologische Ressourcen rationaler zu verteilen. Es gilt, einen Kooperationsmechanismus zu etablieren, um die Effizienz der koordinierten Innovation zu erhöhen. Das globale Zentrum für technologische Innovation in Shanghai sollte eine führende Rolle beim Aufbau einer überregionalen Allianz für Innovationskooperation spielen. Insbesondere Schlüsseltechnologien wie intelligente Fertigung, neue Energien, neue Materialien, das Internet der Dinge, Big Data sowie die Luft- und Raumfahrt sollten hier im Fokus stehen, um Plattformen zur Förderung der praktischen Anwendung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zu errichten. Gleichzeitig sollten Faktoren wie das Innovationskapital, der Markt und das Fachkräftekontingent gefördert werden mit dem Ziel, tragende Institutionen für grüne technologische Innovationen zu gründen und diese auszubauen. Sie können in Zukunft als solide Stützen für die industrielle Transformation und die Modernisierung dienen.

 

Im Geist der Rede von Xi Jinping gilt es, erstklassige Innovationszentren für die Fertigungsindustrie sowie Denkfabriken für Wissenschaft und Technik an wichtigen Knotenpunkten zu etablieren. Man sollte in zehn Provinzhauptstädten und regierungsunmittelbaren Städten entlang dem Jangtse schrittweise Innovationszentren für die Fertigungsindustrie errichten, um so ein umfassendes Innovationsnetz, das das gesamte Einzugsgebiet des Jangtse umfassen soll, herauszubilden. Nur so ließen sich die Bedürfnisse der Region nach Innovationsmotoren letztlich gut befriedigen.



Hoher Besuch: Am 26. April 2018 machte sich Chinas Staatspräsident Xi Jinping persönlich ein Bild vom Stand

 des ökologischen Umfeldes und der Entwicklung der Gebiete an beiden Ufern des Jangtse.

 

Drittens gilt es, ein koordiniertes, ausgewogenes und modernes Wirtschaftssystems in der Region zu errichten. Damit dies gelingt, bedarf es aber eines einheitlichen großen Marktes, der nun beschleunigt aufgebaut werden soll. Hierfür ist es nötig, administrative Barrieren zwischen einzelnen Regionen abzubauen und deren Interkonnektivität zu verbessern, um ein Transportsystem zu errichten, das die Häfen entlang dem Jangtse verbindet. So lässt sich ein dreidimensionaler Verkehrskorridor errichten, wodurch die Funktionen des goldenen Wasserwegs verbessert werden können. Die industrielle Transformation und die Fluktuation von Produktionsfaktoren sollten ebenfalls beschleunigt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, die strategische Zusammenarbeit beim Bau von Industrieparks und industriellen Clustern zu fördern, damit die jeweiligen Vorteile besser zur Geltung kommen und eine Win-win-Situation in der Wirtschaftsregion entsteht.

 

Vorangetrieben werden soll außerdem die Reform der Angebotsseite, wobei es einerseits gilt, die Reform und Innovation bestehender und die Entwicklung neuer Wachstumsmotoren zu beschleunigen, und andererseits rückständige und überschüssige Kapazitäten auszusondern. Große Anstrengungen werden derweil unternommen, einen modernen Industriekorridor auf hohem Niveau zu formen. In Zukunft soll das Abfallmanagement zentralisiert und die Abfälle in den Industrieparks sollen noch besser recycelt werden, um die Transformation und Modernisierung der Industrien entlang dem Jangtse weiter zu fördern. Zusätzlich ist vorgesehen, das Angebot an produktionsnahen Dienstleistungen im Jangtse-Einzugsgebiet auszuweiten und in der Fertigungsindustrie einen Wandel von Produktionsorientierung hin zu Dienstleistungsorientierung zu erreichen. Auf Grundlage von Städtegruppen auf Weltniveau soll ein Industriecluster von Weltrang errichtet werden, in dem die jeweiligen Vorteile der Städtegruppen gut ausgenutzt werden und eine koordinierte und hochwertige Entwicklung realisiert wird.

 

Viertens soll durch die ausgewogene und koordinierte Entwicklung der Region die Schaffung eines neuen Modells der Reform und Öffnung für den Jangtse-Wirtschaftsgürtel gefördert werden. Hierbei gilt es, den Aufbau von Freihandelszonen zu beschleunigen. Da sich die elf Provinzen und regierungsunmittelbaren Städte entlang dem Jangtse mit den Freihandelszonen in Shanghai und Chongqing sowie den Provinzen Zhejiang, Hubei und Sichuan überschneiden, bieten sich gute Chancen, ein internationales, marktorientiertes und gesetzesgemäßes Geschäftsumfeld zu schaffen, damit die Öffnung der Sektoren der öffentlichen Dienstleistungen und Produktionsdienstleistungen sowie des Finanzwesens geordnet gefördert wird und die Funktionen der Freihandelszonen erweitert werden können. Darüber hinaus gilt es, die Errichtung von Freihandelshäfen zu fördern, um die Öffnung der regionalen Wirtschaft zu steigern.

 

Bei der Umsetzung der oben erwähnten Maßnahmen ist es zudem wichtig, sie an die Durchführung der nationalen Seidenstraßeninitiative zu koppeln. Austausch- und Transferzentren für Umwelttechnologie sowie Offshore-Basen und Innovationsplattformen für hochqualifizierte Auslandsfachkräfte müssen etabliert werden, um grenzüberschreitende Innovationskooperationen im Bereich grüne Technologien durchzuführen und neue Stärken in der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit herauszubilden.

 

Darüber hinaus sollte die Integration der Hightech-Informationstechnologien mit dem Logistiksystem durch das Zusammenspiel von Häfen und Schiffstransport vorangetrieben werden. Ferner sollten einige Trockenhäfen errichtet und die Reform des Zollabfertigungssystems gefördert werden, um ein homogenes und leicht zugängliches Entwicklungsumfeld zu schaffen und den Aufbau eines neuen Korridors zur Öffnung des Verkehrs zu Lande und zu Wasser zu beschleunigen.

 

*Professor Cheng Changchun ist ehemaliger Parteisekretär der Universität Nantong, Direktor des Instituts zur Erforschung des Jangtse-Wirtschaftsgürtels sowie Chefexperte des dazugehörigen Think Tanks der Provinz Jiangsu.

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