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China und die USA: Neuartige Beziehungen zwischen Großmächten fördern die gemeinsame Entwicklung

Die Beziehungen zwischen China und den USA gehören zu den kompliziertesten bilateralen Beziehungen weltweit und haben großen Einfluss auf die Ausgestaltung der zukünftigen Weltordnung. Zwar gab es 2016 heftigen Streit über einige Brennpunktthemen, allen voran die Frage des Südchinesischen Meeres, doch letztlich gelang es beiden Ländern, diese Streitigkeiten gütlich zu behandeln. Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl 2016 dürfte allerdings einige Ungewissheiten für das Jahr 2017 bringen.

China und Asien: Suche nach gemeinsamer Entwicklung in der Asien-Pazifik-Region

Trotz der komplizierten und oft unbeständigen Lage in einigen Nachbarländern konnte China seinen Einfluss im asiatisch-pazifischen Raum auch 2016 weiter ausbauen. Einige Probleme wie der Streit im Südchinesischen Meer und die so genannte „Asia Pacific Rebalancing“ (Wiederherstellung des Gleichgewichts im asiatisch-pazifischen Raum) bildeten wichtige Ereignisse bzw. Faktoren für Chinas Diplomatie zu seinen umliegenden Ländern. 2017 könnten vor allem Donald Trump und seine Asienpolitik zu einem unbestimmten Faktor werden.

Chinas diplomatische Erfolge 2016 – eine Bilanz

2016 war ein Jahr mit großen, komplizierten und tief greifenden Veränderungen in der Weltlage. Die enge globale Verflechtung geopolitischer Faktoren hat weiter zugenommen und der Globus sieht sich mit regionalen Konflikten und weltweiten Herausforderungen konfrontiert. China hat angesichts dessen in seiner Außenpolitik viele Initiativen und Lösungskonzepte von weitreichender Bedeutung für die globale Politik, Wirtschaft und Sicherheit aufgestellt und seine Rolle als aktiver Mitgestalter der internationalen Beziehungen weiter ausgebaut.

Kommentar: Chinas umfassende strenge Führung der Partei bringt der Welt neue Denkanstöße

Seit dem XVIII. Parteitag intensiviert die KP Chinas die Korruptionsbekämpfung und auch das Umfeld des politischen Lebens wurde erheblich verbessert. Maßnahmen, die die Welt aufhorchen lassen. Denn schließlich bieten sie auch anderen Ländern neue Denkanstöße und Lösungsansätze für die politische Verwaltung und die Beschränkung und Kontrolle der Macht.

  • Kommentar: Geschichte und Völkerrecht müssen in der Frage des Südchinesischen Meeres respektiert werden
  • Ein Gürtel, eine Straße – Die Wiedergeburt der Seidenstraße
  • Glückwunsch zum 95. Jahrestag der Gründung der KP Chinas
  • Warum ist die Kommunistische Partei Chinas erfolgreich?
  • China, ein konstruktiver Reformer der internationalen Ordnung
  • Hintergrund: Chinesen fischen seit sieben Jahrhunderten rund um die Nansha-Inseln
  • Flüchten ausländische Unternehmen aus China? – Ein Faktencheck am Beispiel Siemens

    Seit 2015 kursieren in westlichen Medien immer wieder Meldungen darüber, dass ausländische Unternehmen und Investoren China fluchtartig den Rücken kehrten und ihre Produktionsstandorte zunehmend in andere südostasiatische Länder bzw. andere Regionen der Welt verlagerten. Im Zusammenhang damit wird die Qualität des chinesischen Geschäftsumfeldes in den Fokus gerückt. Ist China wirklich nicht mehr attraktiv für ausländische Firmen? Ein Faktencheck anhand des China-Engagements der deutschen Siemens AG.

    Wandel im Denken – China setzt auf neue Wege aus der Armut

    Was bedeutet eigentlich „arm“, vor allem in einem Land in dem die Einkommensschere so weit auseinander klafft wie in China? Und wie kann es tatsächlich gelingen, Armut langfristig und nachhaltig zu überwinden? Wir sind in die Stadt Xingtai gereist, in der sich – direkt vor den Toren Beijings–  einige der ärmsten Landstriche Chinas finden. Eine Suche nach Wegen aus der Armut.

    Meng Zhou: Botschafterin zwischen Kulturen und Herzen

    Wirtschaftlicher und kultureller Austausch ist immer auch ein Austausch zwischen Menschen. Und hier bedarf es nicht selten des Brückenschlags, um Kulturunterschiede und kulturelle Stolpersteine zu überwinden. Eine, die viele Wege geebnet hat im Austausch zwischen China und Deutschland und zwischen den Partnerstädten Beijing und Köln ist die Chinesin Meng Zhou. Freunde haben sie die „deutsch-chinesische Botschafterin“ getauft.

    „Nulla dies sine linea“
    Vorwort zu Wolfgang Kubins Schriftenverzeichnis

    Für die Chinesen gibt es wohl keinen bekannteren Sinologen als Wolfgang Kubin. Wie hat es Kubin geschafft, sich von einem bloßen „Anderen“ zu einer Persönlichkeit zu entwickeln, die in China einen ganz eigenen Status einnimmt? In seinem Gastbeitrag geht Li Xuetao, Professor an der Beijing Foreign Studies University, dieser Frage auf den Grund und gibt einen Überblick über das umfassende Werk des deutschen Sinologen.

    Von Nacktheirat und Krokodilsärmchen – Wie neue Begriffe Chinas Umbruch spiegeln

    Wer wissen möchte, was sich in einer Kultur so tut, wie sich eine Gesellschaft verändert und entwickelt, für den lohnt sich der Blick in die Landessprache. Denn sobald neue Phänomene auftauchen und sich neue Trends und Entwicklungen durchsetzen, schlägt sich das fast immer auch sprachlich nieder. Was ist gemeint, wenn in China von „Nacktheirat“, „Krokodilsärmchen“ oder „Menschenfleischjagd“ die Rede ist? Wir verraten es!

    Gegenwärtige Tendenzen in der literaturwissenschaftlichen Germanistik-Forschung in China

    Die wachsenden guten bilateralen Beziehungen zwischen China und Deutschland und die historisch weit zurückreichende kulturelle Neugier haben in den letzten Jahren für einen Boom der Germanistik in China gesorgt. Mehr als 100 Universitäten bzw. Hochschulen in der Volksrepublik bieten heute Germanistik als Hauptfach an. Auch die Zahl der Germanistik-Publikationen in chinesischer Sprache ist in den letzten Jahren weiter gestiegen. Li Changke, Professor für Germanistik an der Universität Peking, gibt in einem Gastbeitrag einen Überblick über wichtige Neuerscheinungen der letzten Jahre.

    „Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

    Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

    Die TCM geht in die Welt

    Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

    TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

    Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.

    Kräutermedizin heilt Krankheiten – Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin

    Im Vergleich zur westlichen Medizin erscheint die traditionelle chinesische Medizin (TCM) um einiges geheimnisvoller. Das chinesische Schriftzeichen für „Medizin“ (药,yao) beinhaltet ein Radikal, das „Kräuter“ bedeutet, denn Heilkräuter sind die grundlegenden Elemente der traditionellen chinesischen Pharmakologie.

    Nachwort

    In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

    Das Verhältnis von guter Regierungsführung und Demokratie – Ein Kommentar zu Zhang Weiweis „chinesischem Modell“

    Sollte die Unterscheidung zwischen „Obrigkeitsstaat“ und „Demokratie“ als Maßstab zur Beurteilung von Staaten dienen? Der chinesische Wissenschaftler Zhang Weiwei plädiert stattdessen für eine Unterscheidung von Staaten mit „guter“ oder „schlechter Regierungsführung“. Zheng Ruolin diskutiert in ihrem Gastbeitrag für „China heute“ Zhangs „chinesisches Modell“, das jüngst in China genauso wie im Ausland eine Kontroverse angestoßen hat.

    Aus maritimer Sicht: Die chinesisch-deutsche Vergangenheit Qingdaos

    Es sei für ihn sehr wichtig, dass man auch in China sein Werk kennenlerne, betonte er in unserem Gespräch. Vielleicht könne es ja auch chinesischen Lesern viel Neues und Interessantes über die Geschichte der chinesisch-deutschen Beziehungen vermitteln. Das wäre in seinen Augen eine ganz wesentliche Bereicherung und erfüllende Abrundung seines Lebenswerkes. Ich wünsche es ihm von ganzem Herzen.

    „Schmetterlingsliebe” aus deutscher Sicht – Eine Rezension zu Helmut Matts Roman

    Die Legende von Liang Shanbo und Zhu Yingtai zählt zu den vier berühmtesten Liebestragödien des chinesischen Altertums und ist seit mehr als 1700 Jahren im Volk überliefert. In seinem Roman „Schmetterlingsliebe: Die Legende von Liang Shanbo und Zhu Yingtai“ erzählt der deutsche Schriftsteller Helmut Matt die dramatische Liebesgeschichte der beiden Helden im neuen Gewand und arbeitet dabei gekonnt einen aktuellen, deutschen Bezug heraus.

    Bilderserien

    Schneewelt auf dem Cangshan-Berg

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