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UN-Generalsekretär António Guterres: „China hat große Beiträge für die globale Armutsüberwindung geleistet“

2019-03-21 10:32:00 Source: Author:
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Von Xu Lin*

 

„Chinas Entwicklung hat hunderte Millionen Menschen aus der Armut befreit, und das Land hat sich zum Ziel gesetzt, die extreme Armut im eigenen Land bis zum Jahr 2020 vollständig zu beseitigen. Dies ist Chinas größter Beitrag zur weltweiten Armutsüberwindung“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am 3. September 2018 am Rande des Beijinger Gipfel des China-Afrika-Kooperationsforums. „China ist das Land, das in den vergangenen zehn Jahren den größten Beitrag zur weltweiten Armutsüberwindung geleistet hat“, fügte er hinzu.

 

Die Vereinten Nationen bemühen sich seit langem, die weltweite Armut zu überwinden, indem sie dafür sorgen, dass in der Staatenfamilie niemand zurückgelassen wird. Im September 2015 verabschiedeten die UN-Mitgliedstaaten vor diesem Hintergrund ihre Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die 17 wichtige Ziele umfasst. Das wichtigste darunter ist die Beseitigung der weltweiten Armut in all ihren Formen.

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Armutsüberwindung am 17. Oktober 2017 hielt UN-Generalsekretär Guterres eine vielbeachtete Video-Ansprache, in der er die Länder der Welt dazu aufrief, auf Grundlage der Agenda 2030 gemeinsam daran zu arbeiten, eine „gesunde Erde zu schaffen und eine friedliche und inklusive Weltgemeinschaft aufzubauen, in der das Leben und die Würde aller Menschen gewährleistet werden“.

 

China habe im Bereich der Armutsüberwindung ein wichtiges Zeichen gesetzt, daran bestehe für ihn kein Zweifel, so der hochrangige UN-Vertreter. „Chinas wichtigster Beitrag zur allgemeinen Armutsüberwindung liegt ohne Frage in seinen Erfolgen im eigenen Land“, betonte er.

 

Ein weiterer wichtiger Beitrag Chinas zur weltweiten Armutsüberwindung liege darin, dass die Volksrepublik gegenüber Entwicklungsländern wie den afrikanischen Staaten auf eine Politik der Win-win-Kooperation und der gemeinsamen Entwicklung setze, so Guterres. „Der Beijinger Gipfel des China-Afrika-Kooperationsforums wird dazu beitragen, die Entwicklung anderer Länder zu unterstützen und die Armut weltweit zu beseitigen“, sagte er am Rande des Forums. Diese beiden wichtigen Beiträge Chinas zur weltweiten Armutsüberwindung zeigten, dass China sein Versprechen gehalten und große Anstrengungen unternommen habe, um die in der Agenda 2030 abgesteckten Ziele zu erreichen.

 

Zu Chinas Plan zur Beseitigung der extremen Armut im eigenen Land bis 2020 sagte der Portugiese, er sei davon überzeugt, dass China sein Ziel zur Armutsüberwindung zur festgelegten Zeit erreichen könne. Das sei schließlich das feierliche Versprechen des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, der chinesischen Regierung und der chinesischen Gesellschaft. „Das beispiellose Wirtschaftswachstum und die Erfolge bei der Armutsüberwindung in den vergangenen 40 Jahren nach der Reform und Öffnung bezeugen zweifellos die Entschlossenheit und die starke Führung der chinesischen Regierung.“

 

Guterres erklärte im Interview zudem, dass wirtschaftliche Prosperität die Grundlage für ein besseres Leben der Menschen bilde. „Ohne eine weltweite, auf Gerechtigkeit basierende wirtschaftliche Prosperität kann das Armutsproblem auf nationaler und individueller Ebene nicht gelöst werden“, sagte der UN-Generalsekretär. Von daher könnten das von China initiierte Konzept zum Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit und das Konzept einer gerechten Globalisierung mit dem Ziel gemeinsamen Wohlstandes und gemeinsamer Entwicklung als Garant für die Armutsüberwindung in China und der Welt dienen.

 

In Bezug auf Chinas zukünftige Maßnahmen zur Armutsüberwindung sagte Guterres: „Ich bin sicher, dass China auch nach dem Jahr 2020 weiterhin systematische Pläne umsetzen wird, um auch die Armut, die über der Grenze der extremen Armut liegt, zu überwinden, damit eine Gesellschaft geschaffen wird, in der nicht mehr die Entwicklung als vorrangiges Ziel angesehen wird, sondern große Anstrengungen unternommen werden, um soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen, damit alle in gleicher Weise von den Vorteilen der modernen Gesellschaft profitieren.“

 

Im Frühjahr 2018 reiste António Guterres nach China, um an der Jahreskonferenz des Bo’ao-Asienforums teilzunehmen. Dort sagte er: „Seit langem verfolge ich die Entwicklung der Politik, Wirtschaft und der internationalen Beziehungen Chinas mit großem Interesse. China spielt wirklich eine sehr wichtige Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 und in der Süd-Süd-Zusammenarbeit. Die Seidenstraßeninitiative ist ein Vorbild für diese Zusammenarbeit.“ Auf dem Forum wiederholte der UN-Vertreter, dass die Seidenstraßeninitiative die Menschen und Märkte in Asien, Europa und Afrika miteinander verbinde und dazu beitrage, eine gerechtere, friedlichere und wohlhabendere Welt zu schaffen.

 

Guterres lobte erneut, dass China im Rahmen der Süd-Süd-Zusammenarbeit und der Seidenstraßeninitiative seine Erfahrungen bei der Armutsüberwindung mit anderen Ländern teilt. „Chinas Investitionen in andere Länder haben deren Entwicklung stark unterstützt. Durch diese Investitionen wurde es beispielsweise vielen Afrikanern ermöglicht, sich an ihren eigenen Entwicklungsprozessen und -programmen stärker zu beteiligen und von der Zusammenarbeit mit China maximal zu profitieren.“ Chinas Zusammenarbeit mit anderen Ländern habe wichtige Beiträge für die Erreichung globaler Ziele im Bereich Armutsüberwindung und anderer Entwicklungsziele geleistet, sagte der Portugiese. „Gleichzeitig wird diese internationale Zusammenarbeit Synergien schaffen, so dass die Prosperität und die Entwicklung der globalen Wirtschaft gefördert und der Weltbevölkerung größerer Nutzen gebracht wird“, so Guterres.

 

Nach dem Interview schrieb Guterres zudem folgende persönliche Widmung in ein Exemplar des Buches „The Way Forward – Stories of Poverty Reduction in China“: „Dieses Buch bezeugt die schönste Geschichte der Welt: Die großen Erfolge, die China bei der Armutsüberwindung erzielt hat, haben die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung stark gefördert.“

 

Das Werk, herausgegeben vom Verlag für fremdsprachige Literatur der China International Publishing Group (CIPG), wurde vom China International Poverty Reduction Center und dem China Internet News Center gemeinsam zusammengestellt. Darin werden 22 exemplarische Erfolgsstorys der Armutsüberwindung beschrieben. Die Autoren, die mit Chinas Armutsüberwindung gut vertraut sind, stammen aus Staaten wie den USA, Großbritannien, Kanada und Italien.

 

In dem Buch werden nicht nur bewegende Geschichten über die Anstrengungen zur Armutsüberwindung in besonders betroffenen Gebieten wie Tibet, Xinjiang, Sichuan und Guizhou erzählt, sondern auch positive Beispiele zur Unterstützung der Armutsüberwindung etwa durch Kooperationen wie der zwischen der Provinz Fujian und dem autonomen Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität, durch die Unterstützung von Unternehmen für arme Kreise sowie durch internationale Kooperationsprojekte wie Darlehen der Weltbank vorgestellt.

 

Dem Buch ist es gelungen, die Erkenntnisse und Konzepte Chinas bei der weltweiten Armutsüberwindung aus internationaler Perspektive darzustellen und die weltweite Bedeutung von Xi Jinpings Gedanken zur Armutsüberwindung näher zu beleuchten.     

 

*Xu Lin ist Journalist des mehrsprachigen Nachrichtenportals china.org.cn.

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