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Spracherkennungsfirma iFLYTEK auf Höhenflug: Wie eigene Innovationen Chinas Unternehmen beflügeln

2019-03-29 15:04:00 Source:CRI Author:
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Von Chen Jun 

  

2017 veröffentlichte die international renommierte Fachzeitschrift „MIT Technology Review“ ihre Rangliste der 50 innovativsten Unternehmen weltweit. Das chinesische KI-Unternehmen iFLYTEK wurde darin zu Chinas Hightech-Unternehmen Nummer eins gekürt und nahm im globalen Vergleich Platz sechs ein. 2018 heimste das Start-up dank seiner Durchbrüche und Pionierleistungen im Bereich Schlüsseltechnologien gleich in zwölf internationalen Wettbewerben Meistertitel ein. In diesem Jahr feiert die Firma ihr 20-jähriges Bestehen.  

  

Liu Qingfeng, Vorstandsvorsitzender von iFLYTEK und Abgeordneter des Nationalen Volkskongresses, sagt im Rückblick auf die Entwicklung seines Unternehmens: „Wir haben im Bereich der künstlichen Intelligenz wichtige Etappenerfolge erzielt. Zu verdanken haben wir dies der Ausdauer und Beharrlichkeit unserer Innovationspioniere und ihrer große Leidenschaft für die KI.“ 

 

 

  

Will mit seinen KI-Produkten die Welt ein Stück besser machen:

Liu Qingfeng, Vorstandsvorsitzender von iFLYTEK

und Abgeordneter des Nationalen Volkskongresses

 

 

 

Von Null zur Weltspitze 

  

Während seines Studiums an der University of Science und Technology of China 1992 wurde Liu Qingfeng von seinem Dozenten zur Forschung im Bereich phonetische Kommunikation zwischen Mensch und Maschine eingeteilt. Im Forschungslabor eröffnete sich dem jungen Wissenschaftler eine völlig neue Welt. „Als mir erstmals bewusst wurde, dass Maschinen genauso wie Menschen sprechen können, war ich gleich Feuer und Flamme“, erinnert sich Liu an seine Zeit als Nachwuchswissenschaftler.  

 

 

  

Im Sciene and Technology Park des Shanghai New International Exposition Center

präsentierte Durchstarter iFLYTEK die ganze Palette seiner Hightech-Produkte,

darunter Innovationen aus den Bereichen KI und Internet der Dinge.

Unser Bild entstand am 17. März 2019.

 

Lius Traum wurde es, ein automatisches Dolmetschprogramm für transpazifische Telefonante zwischen China und den USA zu entwickeln, ein Tool für freie Kommunikation also, das in der Lage war, chinesischsprachige Äußerungen automatisch ins Englische zu verdolmetschen und umgekehrt. Dank seiner erfolgreichen Forschungen über phonetische Translationstechnik wurde Liu im Jahr 1995 zum Leiter des Forscherteams der Universität gekürt, das sich auf die Erforschung der sprachlichen Synthese im Rahmen des „863 Programms“ (Nationales Programm für die Erforschung und Entwicklung von Hochtechnologie) spezialisiert hatte. Unter Anleitung seines Mentors Wu Zongji, einer der renommiertesten Sprachwissenschaftler Chinas, gelang dem Team schon innerhalb von nur drei Monaten eine Reihe wichtiger Durchbrüche. Im selben Jahr belegte die Forschergruppe bei einem Wettbewerb im Rahmen des „863 Programms“ den ersten Platz. 

 

 

 

  

 

Große Bühne: Am 24. Oktober 2018 bei der Eröffnung der ersten Sound Expo

und dem iFLYTEK 1024 Global Developer Festival 2018

in Hefei, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Anhui

 

1998 gelang es dem von Liu geführten Wissenschaftlerteam erstmals, einen Computer zum „Sprechen“ zu bringen. Die wissenschaftliche Abhandlung darüber wurde auf dem ersten internationalen Kongress zur Bearbeitung mündlicher Äußerungen der chinesischen Sprache ausgezeichnet. Für Liu ein weiterer Glanzpunkt in seiner noch jungen Karriere.  

  

In den ausgehenden 1990er Jahren boten sich Chinas Hochschulabsolventen dank der Reform und Öffnung immer mehr Wahlmöglichkeiten für den Berufseinstieg. Für Talent Liu wäre ein Auslandsstudium oder die Annahme einer Stelle in einem Top-500-Unternehmen ohne Frage eine gute Wahl gewesen. Dazu sagt er heute ganz offen: „Ich liebäugelte damals tatsächlich mit dem Gedanken, ins Ausland zu gehen, sei es zum Aufbaustudium oder für einen Job. Doch meine Universität bot wissenschaftlichen Nachwuchskräften wie mir eine Plattform zur Verwirklichung von Träumen. Ich war damals  Aspirant, der ohne Prüfung direkt zum Aufbaustudium zugelassen worden war, hinzu kam, dass ich die Chance bekam, ein eigenes Team von gut einem Dutzend jungen Forschern zu leiten. Das war eine Innovation in den Mechanismen und Methoden der Universität. Im Ausland wäre das nicht möglich gewesen.“ Ausschlaggebend für Lius Entscheidung in China zu bleiben, seien letztlich die Worte seines Mentors Wu gewesen. „Er sagte zu mir, wir Chinesen müssen die phonetische Technik unserer Sprache selbst beherrschen und fest in der Hand behalten“, erinnert er sich. Diese Worte bestärkten Liu, seine Forschungen im Inland fortzusetzen.  

  

1999 sah sich Lius Team mit der Situation konfrontiert, dass die phonetische Technik für Chinesisch und auch dazugehörige Produkte noch immer in fester Hand einiger ausländischer Konzerne lagen. Mit unbändigem wissenschaftlichem Ehrgeiz beschloss Liu, gemeinsam mit seinen Kommilitonen die Hightech-Firma iFLYTEK zu gründen. Aus seiner Sicht konnte sich phonetische Technik nur durch industrielle Anwendung weiterentwickeln und nur so ließen sich seiner Meinung nach die Bedingungen für deren Erforschung und Weiterentwicklung verbessern. 

  

„Damals haben wir unsere Geldmittel hauptsächlich für technische Forschung eingesetzt. Vor der ersten Finanzierung hatten wir nur 200.000 Yuan auf dem Firmenkonto, doch die monatlichen Ausgaben beliefen sich auf über 300.000 Yuan. Finanziell konnten wir uns kaum über Wasser halten. Einige Mitbegründer spielten sogar mit dem Gedanken, das Handtuch zu werfen“, erzählt das Ausnahmetalent.  

  

Im entscheidenden Moment rief Liu eine Konferenz ein, die als „Bantang-Konferenz“ in die Geschichte des Unternehmens eingehen sollte. In diesem Meeting machte Teamleiter Liu seinen Standpunkt deutlich: „Die am stärksten brennende Fackel löst entweder als erste einen Flächenbrand aus oder sie ist die erste, die erlischt.“ Es war eine Metapher, die in den Köpfen der anderen Teilnehmer hängen blieb. Am Schluss war man sich einig: iFLYTEK sollte als erste Fackel das Forschungsgebiet und den Markt beleuchten. „Voraussetzung dafür war aber, dass unsere Passion für die phonetische Technik nicht erlosch. Denn technische Forschung ist an sich ermüdend und wenig abwechslungsreich. Ohne intrinsischen Antrieb kann man dabei kaum durchhalten“, sagt der heutige Konzernchef.  

  

Ende 2000 setzte sich das junge Start-up das Ziel, zuerst zum weltweit größten Anbieter von phonetischer Technik für Chinesisch zu werden, sich dann als Marktführer für multilinguale phonetische Technik zu etablieren und schließlich China vertretend am globalen Wettbewerb teilzunehmen. „An diesem um die Jahrhundertwende gesteckten Ziel hat sich bis heute nichts verändert“, sagt Liu.  

  

Doch wider Erwarten fuhr die Firma nach der Formulierung des ehrgeizigen Ziels erst einmal fünf Jahre in Folge Verluste ein. Erst im Jahr 2004 wurde eine ausgeglichene Bilanz erzielt. Trotz des holprigen Starts blickte Liu weiterhin optimistisch in die Zukunft. Im Jahr 2006 nahm die Firma erstmals an der fachspezifischen „Blizzard Competition“ teil und ging als Überraschungssieger hervor. In den darauf folgenden 13 Jahren sollte iFLYTEK diesen Thron nicht wieder räumen. Im Jahr 2008 gelang in Shenzhen der Börsengang. iFLYTEK war damit das erste von Hochschulstudenten noch während des Studiums gegründete chinesische Unternehmen, das an der Börse notiert wurde. 

  

„Heute hat sich unsere Firma 70 Prozent des Marktes im Bereich der phonetischen Synthese der chinesischen Sprache erobert und erbringt zudem die besten technischen Leistungen für die Synthese der englischen Sprache“, sagt Liu. 

  

KI nutzen, um den Menschen eine bessere Welt zu bescheren – dies ist das Motto der jungen Hightech-Firma. Mit diesem Ideal vor Augen hat sich das einstige chinesische Start-up weltführende Positionen in wichtigen Bereichen der Wahrnehmung unter Zuhilfenahme von KI erobert, darunter die Sparten phonetische Synthese und akustisch-phonetische Spracherkennung. Auch in Schlüsselbereichen der technischen KI-Anwendung trumpft die Firma mit beachtlichen Errungenschaften auf, wie beispielsweise bei logischen Schlussfolgerungen des Alltagswissens, Wissensfindung sowie maschinellem Lesen und Verstehen. „Unsere Durchbrüche der originären Forschungen haben allen Zweiflern den Wind aus den Segeln genommen“, freut sich Liu.  

  

KI soll das Leben der Menschen verbessern 

  

In seinem Tätigkeitsbericht der Regierung forderte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang im März dieses Jahres dazu auf, die Aktion „KI Plus“ zu entfalten. Dazu sagt Liu: „Das Jahr 2019 markiert die entscheidende Phase der weitgehenden Anwendung der KI, nachdem zuvor bereits vielfältige Pilotversuche im Bereich der Anwendung künstlicher Intelligenz durchgeführt wurden.“  

  

Tatsächlich ist man bei iFLYTEK bereits dabei, den Einsatz der KI im Alltagsleben der Menschen zu erproben und hat hier schon erste Erfolge vorzuweisen. „Ein Paradebeispiel ist unser maschineller Medi-Assistent, den wir in Zusammenarbeit mit der renommierten Tsinghua-Universität entwickelt haben. Er hat seine Fähigkeiten bereits beeindruckend unter Beweis gestellt, indem er die schriftliche Prüfung der National Medical Licensing Examination mit guter Leistung bestanden hat – mit 456 von insgesamt 600 Punkten gehörte er zu den besten vier Prüfungskandidaten. Dieses Ergebnis zeigt, dass unser KI-basierter maschineller Arzthelfer die Fachkompetenz eines Allgemeinmediziners besitzt“, so Liu. Im März 2018 wurde ein iFLYTEK-Medi-Assistent erstmals in einer Klinik eingesetzt, nämlich der des Straßenkomitees Shuanggang, das verwaltungsmäßig dem Bezirk Luyang der Stadt Hefei der Provinz Anhui untersteht. Seither unterstützt er den örtlichen Arzt He Qi und seinen Kollegen dabei, Diagnosen zu stellen.  

  

Wenn der Arzt seine Patienten nach deren Wohlbefinden befragt, bietet der KI-Assistent Hilfe, indem er anhand der durch die Patienten geäußerten Beschwerden Vorschläge zur Diagnose und Behandlung macht. Arzt He Qi, der am Pilotprojekt teilnahm, sagt: „Mein Assistent wirkt gut mit. Durch seine Hilfe ist meine Arbeit deutlich effizienter geworden.“  

 

 

 

KI trifft Medizin: Der Medi-Assistent von iFLYTEK soll

Allgemeinmediziner bei ihren Diagnosen unterstützen.

  

2018 wurden die KI-Medi-Assistenten, die sich bereits als Helfer im Bereich Allgemeinmedizin bewährt hatten, in vier Kreisen sowie einem Distrikt der Provinz Anhui eingesetzt. Ihre Stärke liegt vor allem darin, dass sie in der Lage sind, die Diagnose von 1000 Krankheitsbildern zu unterstützen, und zwar pro Tag bis zu 12.000 Mal. Dank ihrer Arbeit lässt sich die Quote von Fehldiagnosen erheblich senken, zudem werden Engpässe bei medizinischen Ressourcen entschärft. Bereits heute werden die KI-Produkte von iFLYTEK in ganz China in nahezu einhundert der ranghöchsten Krankenhäuser (Rangstufe eins der Kategorie drei) und in 2000 medizinischen Versorgungszentren auf Basisebene eingesetzt. Sie haben bei der Behandlung von mehr als drei Millionen Patienten geholfen, manchen darunter mehrmals. In diesem Jahr wird eine noch stärkere Anwendung erwartet. „In Zukunft können Ärzte auch in jedem noch so abgelegenen Zipfel des Landes auf die KI-Helfer zurückgreifen. Wir hoffen, dass das Problem des schwierigen Arztbesuchs unter Zuhilfenahme der künstlichen Intelligenz gelöst wird und so alle Menschen in den Genuss einer guten medizinischen Versorgung kommen“, beschreibt der KI-Fachmann seine Vision. 

  

 

 

KI im Einsatz: Am 20. September 2018 waren die Hightech-Produkte von iFLYTEK, d

arunter Medi-Assistenten und Geräte zur elektronischen Stimmenaufzeichnung,

auf der China International Industry Fair zu sehen.

 

Und auch im Bildungsbereich setzt die junge Hightech-Firma zu Höhenflügen an. Sie hat ein individualisiertes Handbuch für Lernende bzw. Studierende erstellt. Durch Auswertung und Analyse von Unterrichts-Big-Data und Prüfungsergebnissen werden Übungsaufgaben zusammengestellt, die passgenau auf einzelne Studierende zugeschnitten sind. Mit diesen individualisierten Übungsaufgaben können die Lernenden bzw. Studierenden gezielt ihre Wissenslücken schließen und ihre Lerneffizienz erhöhen. Das entspricht dem klassischen konfuzianischen Konzept, Schüler nach ihrer jeweiligen Veranlagung zu unterrichten. Von iFLYTEK entwickelte KI-Bildungsprodukte werden heute landesweit in 31 Provinzen, autonomen Gebieten bzw. regierungsunmittelbaren Städten sowie auch in anderen Ländern wie beispielsweise in Singapur verwendet. Davon profitieren 15.000 Bildungsanstalten und 25 Millionen Schüler bzw. Studenten und natürlich auch Lehrer.    

  

Auch im sozialen Bereich engagiert sich die Hightech-Firma, und zwar gemeinnützig. Über seine Sparte für gemeinnützige KI-Projekte hat die Firma Lösungen entwickelt, mit denen Blinde Schriftzeichen hören und Taube Stimmen lesen können. NVK-Abgeordneter Liu ist überzeugt, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz eine eindeutige Bereicherung für die menschliche Gesellschaft darstellt.  

  

Als wäre all dies noch nicht genug, hat die Firma iFLYTEK außerdem noch die multifunktionale Dienstleistungsplattform „Open Platform“ im Internet eingerichtet, ein Onlineportal für Existenzgründung und Innovation, das regelmäßig upgedatet wird. Zu den Beweggründen für diesen Schritt sagt Liu: „Beschäftigung ist die Grundlage der Lebenshaltung der Bevölkerung und Existenzgründung ist ein guter Weg zur Beschäftigung. Wir möchten über unsere Plattform und unsere Grundlagenforschung gesellschaftliche Kräfte bündeln und es immer mehr Menschen ermöglichen, ihre Träume zu verwirklichen.“ Damit dies gelingt, müssten die Existenzgründungen und Innovationen durch die breite Bevölkerung vorangetrieben werden.  

  

Bis zum 28. Februar 2019 haben 940.000 Markteilnehmer beim Aufbau der von iFLYTEK initiierten Plattform mitgewirkt. 600.000 Menschen nutzen sie für Existenzgründung und Innovation sowie andere Zwecke. Die Gesamtzahl der User lag bei 2,28 Milliarden, die Gesamtzahl der täglichen Klicks bei 4,7 Milliarden. An der KI-Hochschule der Plattform sind derzeit 260.000 Studierende eingeschrieben. Von seiner eigenen Plattform als Zentrum ausgehend baut das Unternehmen derzeit ein umfassendes Umfeld für KI-Industrie auf. 

  

Auf dem Weg zur Internationalisierung 

  

Gegenwärtig ist Chinas Wirtschaft bereits in eine Phase der qualitativ hochwertigen Entwicklung eingetreten. Um in dieser Periode ein gutes Fortkommen zu realisieren, sollte die Privatwirtschaft, so meint Liu, einerseits auf Schlüsseltechnologien beruhende, innovative und grüne Produkte auf den Markt bringen und sich mehr Mitspracherechte in der Wertschöpfungskette erkämpfen, andererseits sollte sie bekanntere Marken kreieren und mehr Profite aus diesen ziehen. Sonst drohten die Unternehmen in der Talsohle der so genannten „Kurve des Lächelns“ (Smiling Curve) der Wertschöpfungskette zu verharren, denn die beiden höheren Enden dieser Kurve, sprich Entwicklung und Vertrieb, lägen in den Händen anderer, und von einer Entwicklung hoher Qualität könne auf diese Weise nicht die Rede sein.  

  

iFLYTEK besitzt heute Schlüsseltechnologien in Bereichen wie Spracherkennung, phonetische Synthese und logisches Verstehen für Dutzende Sprachen. „Wie aber lassen sich unsere Produkte im Ausland an den Mann bringen und wie lässt sich dadurch unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit erhöhen? Hier Antworten zu finden, bildet eine wichtige Aufgabe für uns“, sagt Liu. „Wir arbeiten bereits mit dem Massachusetts Institute of Technology, der Princeton University sowie der kanadischen York University bei der Integration von Schlüsseltechnologien zusammen. Außerdem haben wir die globale Verbreitung von Dolmetschgeräten verstärkt und Kooperationen mit europäischen und japanischen Autokonzernen im Bereichen KI angestoßen und dabei gute Ergebnisse erzielt“, berichtet er. „Demnächst werden wir unsere Produkte im Bereich Bildung verstärkt verbreiten.“ 

  

Zu den Chancen, die die von Chinas Regierung angestoßene Seidenstraßeninitiative für Unternehmen wie iFLYTEK bietet, sagt der Starunternehmer: „Für den Aufbau der Seidenstraßeninitiative bildet erfolgreiche sprachliche Verständigung eine wichtige Grundlage. Nur durch reibungslose Kommunikation kann Vertrauen aufgebaut und letztendlich gemeinsames Gewinnen verwirklicht werden. Damit dies gelingt, haben wir die Sprachen der Länder entlang den Routen der neuen Seidenstraße in unsere Forschung und Entwicklung aufgenommen. Hier streben wir eine umfassende Abdeckung an. Zudem sollte die Anwendung unserer Forschungsergebnisse in Bereichen wie Medizin, Bildung und Justiz in diesen Ländern verbreitet werden. Damit werden wir wichtige Beiträge für den Aufbau der Seidenstraßeninitiative leisten.“ 

  

Ende des vorigen Jahres hat Staatspräsident Xi Jinping eine Diskussionsrunde mit Privatunternehmern geführt und sie ermutigt, ihre Unternehmen groß und stark zu machen. 

  

„Es war begeisternd! Xis Rede hat unsere Zuversicht in ein besseres politisches und wirtschaftliches Umfeld gestärkt und er hat uns feste Zusicherungen gemacht. Je mehr Aufmerksamkeit der Staat den Privatunternehmen schenkt, umso größeres Selbstvertrauen und umso mehr Elan sollten die Privatunternehmer an den Tag legen. Wir haben heute die Freiheit, uns völlig auf den Handel und unsere betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten zu konzentrieren. Beides wird bestimmt weiter gehörigen Aufschwung nehmen.“ 

  

Aus Lius Sicht sollten sich Chinas Privatunternehmer noch höhere Ziele setzen und danach streben, in großen strategischen Bereichen und im Wettbewerb um Innovationen im In- und Ausland zunehmend heimische und internationale Anerkennung zu erlangen. 

  

„In Zukunft wird KI allgegenwärtig sein, so normal wie Elektrizität und fließend Wasser. Aber ich glaube nicht, dass sie die Menschen ersetzen wird. Stattdessen werden wir Menschen auf der Schulter der KI stehen und von dort aus nach Höherem streben“, prognostiziert der KI-Wissenschaftler.  

 

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