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Olympia 2022 in Beijing – Ein Ausblick auf die Winterspiele

2019-12-31 10:40:00 Source: Author:
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Alle Austragungsstätten im Überblick

 

Die Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing werden an insgesamt 25 Sportstätten ausgetragen, die sich auf drei Wettbewerbszonen verteilen, nämlich Beijing, Yanqing und Zhangjiakou.

 

 

 

 

Überblickskarte der Wettbewerbszone Yanqing

 

 

Die Wettbewerbszone Beijing:

 

In dieser Zone finden sich insgesamt zwölf Wettbewerbs- und Nichtwettbewerbsstätten, darunter acht bestehende, drei neue und eine temporäre. 32 Wettkämpfe der fünf Disziplinen Eisstockschießen, Eishockey, Kurzstrecken-Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf werden hier ausgetragen.

 

Der Beijinger Olympiapark im Norden der Hauptstadt ist ein wichtiges Erbe der Olympischen Sommerspiele 2008 und wird auch 2022 einer der Olympia-Schlüsselbereiche sein. Hier werden sich sieben der 25 Austragungsstätten der kommenden Olympiade befinden. Das Nationalstadion (im Volksmund als „Vogelnest“ bekannt) wird Schauplatz der Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der Olympischen und der Paralympischen Winterspiele 2022. Das National Aquatics Centre („Wasserwürfel“) ist Austragungsstätte der Wettbewerbe im Eisstockschießen und Rollstuhl-Eisstockschießen, während im Nationalstadion die Matches des Herren-Eishockey und Herren-Schlittenhockey stattfinden werden. Im Wukesong-Sportzentrum im Westen der Hauptstadt finden derweil die Wettbewerbe für Frauen-Eishockey und im Capital Stadium die Kurzstrecken- und Eiskunstlaufwettbewerbe statt. In der neu gebauten National Speed Skating Hall werden die Eisschnelllauf-Wettbewerbe ausgetragen. Das Olympische Dorf in der Wettbewerbszone Beijing wird insgesamt 2260 Athleten und Mannschaftsfunktionäre begrüßen.

 

Die Wettbewerbszone Yanqing:

 

Insgesamt gibt es hier fünf Wettbewerbs- und Nichtwettbewerbsstätten, in denen 20 Wettkampfveranstaltungen der vier Disziplinen Ski Alpin, Rodeln, Skeleton und Rennrodeln stattfinden werden. Das Olympische Dorf in Yanqing wird 1430 Athleten und Mannschaftsfunktionäre empfangen.

 

Die Wettbewerbszone Zhangjiakou:

 

Diese Zone befindet sich im Bezirk Chongli der Stadt Zhangjiakou in Beijings Nachbarprovinz Hebei. Zhangjiakou liegt nur 180 Kilometer von Beijing entfernt und dient als Haupttor von Beijing nach Westen. Darüber hinaus bildet die Stadt einen wichtigen Durchgang zwischen Chinas Nordwesten zu den östlichen Regionen des Landes. Und sie ist auch ein wichtiger Teil des Wirtschaftskreises der chinesischen Hauptstadt.

 

Der Bezirk Chongli hat eine 20-jährige Geschichte in der Entwicklung der Schnee- und Wintersportindustrie. Fünf Skigebiete sind schon heute für die Öffentlichkeit zugänglich. In der Entwicklung der chinesischen Schneeindustrie spielt der Bezirk eine führende Rolle. Auch für viele Skifahrer aus Chinas Nachbarländern ist er schon heute ein beliebtes Reiseziel.

 

In der Zone Zhangjiakou gibt es insgesamt acht Wettbewerbs- und Nichtwettbewerbsstätten, in denen 50 Wettkämpfe in den sechs Disziplinen Snowboard, Freestyle-Skiing, Skilanglauf, Skispringen, Nordische Kombination und Biathlon ausgetragen werden. Für die Winterolympiade 2022 werden alle Ressourcen der vorhandenen Skigebiete voll genutzt. Sie werden den Wettkampfbedürfnissen entsprechend umgestaltet, wodurch Kosten gespart werden können. Das Olympische Dorf in Zhangjiakou wird 2022 insgesamt 2640 Athleten und Mannschaftsfunktionäre begrüßen.

 

 

 

Skisprungschanze im Shougang-Sportzentrum in der Wettbewerbszone Beijing

 

 

Wintertraum – das Olympialogo der Winterspiele 2022

 

Das Emblem der Beijinger Winterspiele 2022 ist inspiriert vom chinesischen Schriftzeichen für „Winter“ (冬). Es verbindet die künstlerische Form chinesischer Kalligraphie mit einem internationalen modernen Stil. Das Olympialogo präsentiert das Image und den Traum Chinas im neuen Zeitalter. Darüber hinaus spiegelt es Chinas Bemühungen um die erfolgreiche Austragung der Winterolympiade 2022 mit dem Ziel, 300 Millionen Menschen im eigenen Land für den Wintersport zu begeistern, sowie Chinas Traum, das eigene Land zu einer starken Wintersportnation zu entwickeln und neue Beiträge für die Weiterentwicklung der internationalen Olympischen Spiele zu leisten.

 

Das Olympialogo ähnelt im oberen Teil einem Eiskunstläufer und im unteren einem Skifahrer. Im mittleren Bereich steht ein bandartiges Motiv, das die Berge sowie die Austragungsorte im Gastgeberland symbolisiert. Die kunstvoll geschwungenen Bänder, aus denen sich das Logo zusammensetzt, vermitteln eine feierliche Atmosphäre und sind zudem ein Hinweis darauf, dass die Spiele während des chinesischen Frühlingsfestes, des wichtigsten familiären Feiertags im Land, stattfinden werden.

 

Die blaue Grundfarbe des Emblems soll Traum und Zukunft sowie die Reinheit von Eis und Schnee symbolisieren. Die weiteren Farben Rot und Gelb, die sich an denen der chinesischen Nationalflagge orientieren, stehen für Leidenschaft, Jugend und Kraft.

 

Im begleitenden Schriftzug „Beijing 2022“ spiegeln sich nicht nur die Merkmale der chinesischen Kalligraphie, sondern auch der traditionellen chinesischen Scherenschnittkunst wider, was nicht nur die kulturelle Bedeutung und die Ausdruckskraft der Schrift stärkt, sondern auch zur Harmonie des gesamten Emblems beiträgt.

 

 

 

In Innern des Beijinger „Wasserwürfels“: Das National Aquatics Centre wird 2022 Austragungsstätte der Wettbewerbe

 im Eisstockschießen und Rollstuhl-Eisstockschießen sein.

 

 

Bing Dwen Dwen – das Olympia-Maskottchen

 

Das offizielle Maskottchen der Winterspiele 2022 ist Bing Dwen Dwen, ein molliger, mit einer glänzenden Eisschicht überzogener Panda. Während das Eis für Reinheit und Stärke steht und somit die Haupteigenschaften der Olympischen Winterspiele verkörpert, symbolisiert der Pandabär mit seinem ehrlichen, gesunden, lebhaften und liebenswürdigen Image den starken Körper und den harten Wille der Athleten sowie den inspirierenden olympischen Geist.

 

Der Große Panda gilt als Nationalschatz Chinas. Er ist ein Symbol für ein liebenswertes, sonniges Gemüt und ist bei Menschen in aller Welt, insbesondere unter Jugendlichen sehr beliebt. Der in 3D gestaltete Panda mit seinen menschlichen Zügen soll laut Veranstalter das Konzept des harmonischen Zusammenseins von Mensch und Natur verkörpern. Die Kombination des Pandas mit der ihn umgebenden Eiskristallhülle, die wie ein kristallener Ganzkörperanzug anmutet, verkörpert die Eigenschaften des Wintersports sowie der modernen Wissenschaft und Technik.

 

Die Form der Kopfschale ist einem Schneesporthelm nachempfunden und mit einem bläulichen Glitzerrand verziert. Sie ist inspiriert vom „Ice Ribbon“, der National Speed Skating Hall der Olympischen Winterspiele in Beijing. Die fließenden und bunten Farblinien symbolisieren die Wintersportrennstrecken und die moderne 5G-Technologie. Das herzförmige Muster auf der linken Handfläche des Maskottchens drückt das herzliche Willkommen des Gastgeberlandes für die erwarteten Gäste aus aller Welt aus.

 

Das Gesamterscheinungsbild des Maskottchens erinnert an einen Astronauten und steht somit für die Schaffung von Außergewöhnlichem und die Erforschung der Zukunft. Darüber hinaus verkörpert es das Streben nach Exzellenz und die unendlichen Möglichkeiten, die die Zukunft bietet, um den Trend der Zeit anzuführen.

 

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