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Ausblick für China: KPMG erwartet BIP-Wachstum von 8,8 Prozent für 2021

2020-12-11 11:53:00 Source:china.org Author:
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Laut einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG könnte Chinas Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 8,8 Prozent erreichen. Dies liege vor allem an dem robusten Momentum der wesentlichen wirtschaftlichen Sektoren, hieß es in dem Bericht.

 

Im dritten Quartal war das verfügbare Einkommen der Chinesen in den positiven Bereich zurückgekehrt und auch der Konsum erholte sich. Der Optimismus der Konsumenten und die Normalisierung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Kontrolle von COVID-19 würden das Offline-Einkaufspotenzial in den kommenden Monaten noch einmal befeuern. Die fortgesetzte Wende bei Konsum und Dienstleistungen werde der wesentliche Treiber der Wirtschaft im kommenden Jahr sein, sagte Kang Yong, der Chefökonom bei KPMG China.

 

Wie im 14. Fünfjahresplan für die Jahre 2021 bis 2025 festgelegt, wird das verarbeitende Gewerbe, vor allem der Sektor für hochwertige Verarbeitung, eine wesentliche Triebfeder für Chinas langfristiges Wirtschaftswachstum sein. Die KPMG erwartet, dass die Entwicklung von Hightech-Verarbeitung und der Aufwertung der Industrie die Investitionen in den kommenden zwölf Monaten stimulieren werden.

 

Da private Unternehmen 90 Prozent des verarbeitenden Gewerbes in China ausmachen, stünden die guten Zahlen auch für Verbesserungen im Privatsektor, sagte Kang.

 

Daten der Allgemeinen Zollverwaltung zeigen, dass Chinas Exportwert in den ersten zehn Monaten des Jahres im Jahresvergleich um 2,4 Prozent gestiegen ist und damit die Erwartungen der Märkte übertroffen hat. Doch der Wert des Welthandels mit Waren ging nach Schätzung der Welthandelsorganisation in den ersten sechs Monaten um 14 Prozent zurück.

 

Einige globale Aufträge, die in diesem Jahr in China dank der frühen Erholung des Landes von der Pandemie eingegangen sind, hätten den Anstieg der Exporte befeuert, sagte Kang. Da aufgrund der Pandemie in einigen Auslandsmärkten noch immer Nachfragelücken bestünden, bleibe Chinas Exportwert auch im kommenden Jahr auf einem relativ hohen Niveau.

 

Während zu Beginn des Jahres noch Sorgen bezüglich ausländischer Investitionen geäußert wurden, da sich die Pandemie auf der ganzen Welt ausbreitete, stieg der Wert des tatsächlich genutzten ausländischen Kapitals in China in den ersten zehn Monaten des Jahres um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung schätzt, dass ausländische Investitionen in diesem Jahr um 40 Prozent zurückgehen werden. Unterdessen rechnet auch die KPMG mit einer fortgesetzten finanziellen Öffnung im Jahr 2021, die ausländischen Investitionen in Renminbi weiter Auftrieb geben wird. Daher wird der Wechselkurs des Renminbi im kommenden Jahr voraussichtlich stabil bleiben, was Spielraum für eine Aufwertung ermöglicht. Aber die Unternehmen müssten auch die Veränderungen in der Geld- und Steuerpolitik im Auge behalten, so die KPMG.

 

Mit der Unterzeichnung des RCEP-Freihandelsabkommens wird die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Asien-Pazifik-Region im kommenden Jahr gestärkt. Die im Abkommen festgelegten Regeln zu Zöllen, Negativlisten von Investitionen und E-Kommerz werden die Beziehungen in Handel und Wirtschaft zwischen den Teilnehmerländern weiter konsolidieren, womit die verschiedenen Branchen in der Region flexibler aufgestellt sein werden, sagte Kang.

 

Quelle: China.org vom 11.12.2020

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