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Xi Jinping erläutert chinesisch-europäische Beziehungen für die Zeit nach Corona

2020-06-23 14:37:00 Source:CRI Author:
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Am Montagabend (22. Juni) hat Staatspräsident Xi Jinping ein Video-Gespräch mit den neuen führenden EU-Politikern, dem Chef des Europäischen Rates Charles Michel und der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, geführt. Vor sechs Jahren hatte Xi Jinping in einer Rede während des Besuches im EU-Hauptquartier gesagt, „das Lagerfeuer der Prosperität kann die Kälte der Weltökonomie beseitigen“. Sechs Jahre später angesichts der Verbreitung der COVID-19-Pandemie wird dieses Gespräch zwischen chinesischen und europäischen Politikern der instabilen Welt Faktoren der Stabilität bringen.

 

Das gestrige Gespräch war der erste offizielle Kontakt zwischen Xi Jinping und den neuen EU-Politikern. Während des virtuellen Zusammentreffens bekräftigte Xi, dass China statt Hegemonie Frieden anstrebe. China bedeute keine Bedrohung, sondern Chancen, sei nicht Gegner, sondern Partner. Die EU-Politiker erwiderten, die EU wolle mit einer aufrichtigen Haltung strategische Dialoge mit China führen und den Konsens ausbauen.

 

 

 



Wie sollen die chinesisch-europäischen Beziehungen in der „Post-Pandemie-Periode“ vorangetrieben werden? Xi Jinping legte dazu gestern drei Punkte vor:

 

Erstens, China und die EU sollten als zwei starke Kräfte zur Wahrung von Frieden und Stabilität weltweit fungieren. China sei das größte Entwicklungsland und die EU die größte Gemeinschaft der Industriestaaten. China und die EU sollten in globalen Fragen Koordination und Austausch verstärken, was für die Wahrung von Frieden und Stabilität der Welt eine ausschlaggebende Rolle spielen könne.

 

 

Zweitens, China und die EU sollten als zwei große Märkte zur Förderung der globalen Entwicklung und Prosperität beitragen. Nach dem Ausbruch der Pandemie sollten die beiden großen Volkswirtschaften die Rolle eines „doppelten Motors“ für die Weltwirtschaft spielen und eine Wiederbelebung der Weltökonomie bewirken.

 

Drittens, als zwei große Zivilisationen sollten China und Europa unbeirrt am Multilateralismus festhalten und die globale Verwaltung vervollständigen. Xi Jinping bekräftigte erneut, egal wie sich die internationale Situation auch verändere, werde China unerschütterlich den Multilateralismus unterstützen und am Konzept der Global Governance mit gemeinsamer Beratung, gemeinsamem Aufbau und gemeinsamer Teilhabe festhalten.

 

 

 

Im laufenden Jahr wird das 45. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der EU gefeiert. Im April 2014 hatte Xi Jinping als erster Staatschef Chinas das EU-Hauptquartier besucht und dabei zum ersten Mal die vier Partnerschaften im Bereich Frieden, Wachstum, Reform und Zivilisation initiiert. Während des gestrigen Video-Gespräches betonte Xi, eine umfassende strategische China-EU-Partnerschaft mit größerem weltweiten Einfluss solle gestaltet werden.

 

Man könne sehen, dass die wichtige politische Interaktion zwischen China und der EU den Aufbau einer umfassenden strategischen Partnerschaft mit größerem weltweiten Einfluss vorantreibe. Diese Partnerschaft könne der Welt im Schatten der Pandemie starke positive Impulse geben.

 

Quelle: CRI vom 23.06.2020

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