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Architekt Wu Liangyong: Ideengeber und Wegbereiter der modernen chinesischen Stadtplanung

2019-11-27 11:13:00 Source: Author:
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Von Dang Xiaofei

 

In den vielen aufeinanderfolgenden Kriegsjahren vor Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 wurden viele Wohnhäuser und städtische Gebäude des Landes zerstört. Die Menschen verloren Hab und Gut sowie auch ihr Dach über dem Kopf und ganze Städte waren regelrecht verwüstet.

 

Angesichts unzähliger Städte und Häuser, die dringend des Wiederaufbaus harrten, schenkte Chinas Regierung nach der Gründung des Neuen Chinas dem Wiederaufbau der Städte und der alten Heimat größte Aufmerksamkeit.

 

„Bereit für den Bau tausender Häuser“ – dies war stets Traum und Losung von Wu Liangyong, berühmter Architekt, Stadt- und Raumplaner sowie ein renommiertes Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften sowie der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften. Getreu dieser Losung widmete Wu sein gesamtes Leben der Architektur und der Erforschung ihrer Weiterentwicklung im modernen China.

 

 

 

Der berühmte Architekt, Stadt- und Raumplaner Wu Liangyong, auch Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften.

 

 

Die Flammen des Krieges entfachen Wus Traum

 

Wu Liangyong kam im Frühjahr 1922 in der Stadt Nanjing in der ostchinesischen Provinz Jiangsu in einer gewöhnlichen Angestelltenfamilie zur Welt. Damals, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wüteten in ganz China noch die Flammen des Krieges.

 

In seinen Kindertagen bekam Wu einen bitteren Geschmack vom Los der Mittel- und Obdachlosigkeit und atmete den Geruch von Schießpulver. Mit eigenen Augen musste er mit ansehen, wie sein Heimatland verwüstet wurde. Die Spuren des Schreckens, die sich in seiner Erinnerung überlagerten, entfachten in ihm den brennenden Wunsch, seine Heimat wieder aufzubauen.

 

Einen ersten Schritt in Richtung der Verwirklichung dieses Traums unternahm Wu im Jahr 1940, als er sein Architekturstudium an der Universität Chongqing antrat. Zu seinen Lehrern zählten große chinesische Baupioniere wie Bao Ding, Xu Zhong, Tan Yuan, Yang Tingbao und Liu Dunzhen.

 

In der Dunkelkammer der Universitätsbibliothek las Wu ausländische Architekturzeitschriften auf Mikrofilm. Erstaunt stellte er fest, dass die Architekturkreise des Westens, der ebenfalls von bitteren Kriegswirren heimgesucht worden war, keineswegs den Kopf in den Sand steckten, sondern im Gegenteil vor Selbstvertrauen strotzend den Blick weit in die Zukunft richteten und mutig den Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Städte sowie den Bau neuer Wohnhäuser erforschten. China lag am Boden, seine Gebirgs- und Flusslandschaften waren zerstört – doch der schöne Traum des Wiederaufbaus der Heimat erleuchtete wie ein Blitz die Dunkelheit in Wus Herzen und die Idee des Neuaufbaus brannte sich ihm tief in die Seele.

 

Nach dem Sieg im Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression und nur zwei Jahre nach seinem Studienabschluss nahm der berühmte Architekt Liang Sicheng Wu unter seine Fittiche und machte ihn zu seinem Assistenten beim Aufbau der Architekturfakultät der Tsinghua-Universität. Im Sommer 1948 empfahl Liang seinem Zögling Wu, seine Studien am Institut für Architektur und Stadtplanung der Cranbrook Academy of Art in den USA fortzusetzen, um vom weltberühmten finnisch-amerikanischen Städteplaner und „Vater des modernen amerikanischen Designs“ Eero Saarinen zu lernen. Wu folgte dem Rat seines akademischen Mentors und erforschte einen neuen architektonischen Weg des Austausches zwischen China und dem Westen und der Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Während seiner Studienzeit in den USA heimste er die Ehrenauszeichnung des römischen Preises für Architekturzeichnung und Skulpturengestaltung ein und machte sich in amerikanischen Architekturkreisen einen Namen.

 

 

Das Jiangning Imperial Silk Manufacturing Museum in Nanjing wurde von Wu Liangyong entworfen.

 

 

Nach der Gründung der Volksrepublik sendeten Liang Sicheng und dessen Frau Lin Huiyin Wu einen Brief in die Vereinigten Staaten. Darin brachte das Ehepaar seine Freude über die Wiedergeburt des Vaterlandes und ihre Hoffnung zum Ausdruck, Wu möge nun rasch nach China zurückkehren, um beim Wiederaufbau des Landes mitzuwirken. Es gelte, „alles Versäumte nachzuholen“, schrieben die beiden. Als Wu diese Worte las, stand seine Entscheidung schnell fest.

 

Ende 1950 trotzte Wu Liangyong, genauso wie viele andere chinesische Wissenschaftler und Künstler im Ausland der damaligen Zeit, welche die Euphorie des Neuanfangs ergriffen hatte, einer Schwierigkeit nach der anderen und zahlreichen Rückschlägen, um schließlich aus den USA in die Heimat zurückzukehren und sich dort dem Wiederaufbau des Vaterlandes sowie dem Lehrbetrieb zu widmen. Zurück in China stürzte sich Wu Liangyong mit großem Eifer in die Arbeit. Er war an den Planungen zur Erweiterung des Tiananmen-Platzes beteiligt und entwarf außerdem gemeinsam mit seinem Mentor Liang Sicheng nicht nur das Design des Denkmals für die Helden des Volkes, das bis heute auf dem Platz steht, sondern wirkte auch an der neuen Stadtplanung für die Hauptstadt mit.

 

Wu, der während all dieser Zeit noch immer an der renommierten Tsinghua-Universität dozierte, regte 1959 zudem die Errichtung einer Akademie für Architekturdesign an dieser Universität an. Außerdem leitete er die nationale Konferenz für Architektur, formulierte einen allgemeinen Lehrplan für sein Fach und spielte eine führende Rolle bei der Ausarbeitung nationaler Standardlehrwerke für das Hauptfach Architektur sowie des Lehrbuchs „Urban and Rural Planning“.

 

Balance zwischen Altstadtschutz und baulicher Innovation

 

Nachdem in den 1950er Jahren der sogenannte „Liang-Cheng-Plan“ zum Schutz der Beijinger Altstadt abgelehnt worden war, traf das Bild Liang Sichengs, der an den Ruinen der alten Stadtmauer bitterliche Tränen vergoss, viele Menschen bis ins Mark und wirkte in ihrer Erinnerung nach. Insbesondere Wu Liangyong, der stets Liangs rechte Hand gewesen war, zeigte sich tief betroffen. Liang Sichengs Beharrlichkeit und seine Verbundenheit zur chinesischen Kultur wurden letztlich zu einer wichtigen Grundlage für die Herausbildung von Wus eigenem akademischen Standpunkt, ja mehr noch stellten sie die Weichen für den Tenor, dem er seine berufliche Laufbahn für den Rest seines Lebens verschrieb – den Schutz berühmter städtische Bauwerke.

 

Die Dynamik des chinesischen Neuanfangs und der rasanten Stadtentwicklung stellte viele berühmte Städte des Landes und ihre kultur- und geschichtsträchtigen Bauwerke vor die kritische Frage des Fortbestands oder Verschwindens. Wu Liangyong reiste durch ganz China, um Möglichkeiten zu finden, kulturhistorische Bauwerke nach Kräften vor dem Verschwinden zu bewahren. Besonders zu nennen ist sein Einsatz für die Restauration des Beijinger Ju’er-Hutongs. Durch seine Anstrengungen für dessen Erhalt spendete Wu vielen Liebhabern alter chinesischer Architektur neue Hoffnung. Auch Beijing erforschte also neue Wege für die Erneuerung der Altstadt und die Transformation baufälliger historischer Gebäude.

 

Der Ju’er-Hutong mit seinen blaugrünen Ziegelsteinbauten mit roter Traufe in elegantem und doch einfachem Stil zieht sich über rund 450 Meter von der südlichen Jiaodaokou-Straße im Osten bis zur heutigen Touristengasse Nanluoguxiang im Westen. Rund 200 Menschen wohnen hier.

 

 

„Organische Erneuerung“ des Ju'er-Hutongs: In Wus Augen befinden sich Städte stets im Übergang von Alt zu Neu.

 

 

Eine besondere Adresse ist der Wohnhof Nummer 41, ein Mehrfamilienhof, der einst aus einer alten Tempelanlage entstanden ist. Es war der Wohnhof der Hutong-Gasse, der am stärksten verfallen war. Mehr als 40 Bewohner teilten sich hier einen einzigen Wasserhahn und einen einzigen Abwasserkanal. Die Toilette lag außerhalb des Wohnhofs in rund 100 Meter Entfernung. Mit wachsender Bewohnerzahl wurde der Hofkomplex allmählich dicht an dicht mit Hütten und Verschlägen zugepflastert, so dass man sich kaum noch drehen und wenden konnte. Einsturzgefährdete Häuser, Wasseransammlungen und undichte Dächer machten den Bewohnern das Leben schwer.

 

In den 1980er Jahren startete die Stadt Beijing ein Projekt zur Erneuerung alter und baufälliger Behausungen. Doch der Ju’er-Hutong viel unter den Schutz für besondere antike Bauwerke im Stil der alten Kaiserhauptstadt. Da viele der Erneuerungspläne im Konflikt zu den Schutzmaßnahmen für antike Stilelemente der alten Hauptstadt standen, stagnierten die Umbaumaßnahmen lange in der Planungsphase. Deshalb lud man Wu Liangyong ein, um einen Durchbruch zu erzielen.

 

Nach langem Vortasten legte sich Wu letztlich auf das Prinzip der „organischen Erneuerung“ fest. „Gebäude organisch zu erneuern, ist wie wenn man ein kaputtes Kleidungsstück mit Flicken repariert. Letztlich gilt: Solange wir nur sorgfältig nähen, bleibt die ursprüngliche Schönheit erhalten, auch wenn das Ganze alt und ein Flickwerk ist“, verdeutlichte er sein Konzept.

 

In Wus Augen befinden sich Städte stets im Übergang von Alt zu Neu. Grundlegendes Prinzip sei es, das zu bewahren, was vergleichsweise gut erhalten ist, und allmählich das zu entfernen, was verkommen und nicht mehr dienlich ist, wobei sich neue Bauwerke ganz selbstverständlich in harmonischer Weise in die Hauttextur des Stadtbildes einfügen müssten und Neues das Alte durch Einfügen ersetzen sollte.

 

Nach der erfolgreichen Restaurierung des Ju’er-Hutongs haben sich die verfallenen Wohnhöfe von einst in neue Wohneinheiten im traditionellen Vierhofstil mit bester Funktionstüchtigkeit und kompletter Ausstattung verwandelt. Die ursprünglichen Bewohner kehrten zu ihrer alten Adresse zurück, an der die neuen Häuser nun über Zentralheizung, eigene sanitäre Anlagen und ein gut ausgebautes Zu- und Abwassersystem verfügten. Die neuen Wohneinheiten für Kleinfamilien waren auch für die einfache Bevölkerung erschwinglich. Alle Projekte, die Wu verwirklichte, folgten dieser Logik, nämlich Chinas reale Probleme im Bereich der Stadtentwicklung und Raumplanung zu lösen.

 

Nach und nach griffen auch andere berühmte historische Kulturstädte wie Suzhou, Xi’an oder Jinan Wus Stadtentwicklungskonzept auf und trieben beim Schutz der Altstadt den Wechsel von einer Politik des Abrisses und Neubaus im großen Stil hin zu einer Politik der „organischen Erneuerung“ sowie den Wandel im gesellschaftlichen Bewusstsein vom „einzelnen“ hin zu „umfassendem Schutz“ voran.

 

Die Transformation des Ju’er-Hutongs erntete allgemeinen Zuspruch als erfolgreiches Vorbild für städtische Erneuerung. Als Anerkennung für seine Leistungen wurde Wu Liangyong 1992 von der Asiatischen Architektenvereinigung mit der Goldmedaille für hervorragende Architekten sowie mit dem UN-Habitat Scroll of Honour Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

 

Rezept gegen ausufernde Mega-Städte

 

Nach dem Beginn der Reform und Öffnung schritten Industrialisierung und Verstädterung in China rasch voran. Verschiedene Ressourcen akkumulierten sich allmählich in den Städten, insbesondere in den großen Metropolen des Landes. „Stadtkrankheiten“ wie hohes Verkehrsaufkommen, Wohnungsnot und Umweltzerstörung stachen immer deutlicher hervor.

 

In Chinas Hauptstadt Beijing beispielsweise bildet der Tiananmen-Platz das Zentrum, von dem aus sich die Stadt in konzentrischen Kreisen zunehmend nach außen ausdehnt. Hier zeigt sich also eine baumrindenförmige Wachstumsentwicklung. Das alte Stadtzentrum erfüllt dabei multiple Funktionen und dient unter anderem als Verwaltungs-, Geschäfts-, Bildungs- und Tourismuszentrum. Zudem sieht sich Chinas Hauptstadt mit Problemen wie einem übermäßigen Einwohneranstieg, hoher Luftverschmutzung, Verkehrsstaus, einigen schlecht in Schuss befindlichen Stadtbereichen und illegalen Bauten konfrontiert, die sich bereits negativ auf die nachhaltige Stadtentwicklung auswirken. All dies beeinflusst sowohl das Hauptstadtimage als auch Arbeits- und Alltagsleben der Einwohner.

 

 

 

2011 erhielt Wu Liangyong den höchsten Wissenschafts- und Technologiepreis der Volksrepublik.

 

 

In Anbetracht dieser Probleme ging Wu Liangyong bei einem öffentlichen Vortrag im Jahr 1993 auf das Konzept der „Lehre über städtische menschliche Siedlungen“ ein. Er erklärte, die Wohnumwelt schließe Gebäude, Städte und Dörfer sowie ganze Regionen ein. Es handle sich um ein großes, komplexes Gesamtsystem. „Früher nahmen wir an, das Bauen sei Sache der Architekten. Seit dem Aufkommen der Stadtplanung wissen wir, dass selbst gesellschaftliche Phänomene im Zusammenhang mit dem Wohnen zum Abdeckungsbereich der Architektur zählen. Momentan sehen wir uns im Bereich Städtebau in China mit zahlreichen Problemen konfrontiert, die es nachhaltig von der Ursache her zu lösen gilt. Wir dürfen uns nicht darauf beschränken, bloß die Symptome zu behandeln.“

 

Später übertrug Wu Liangyong sein neues Konzept auf den Bereich der Stadtplanung. Er sprach sich dafür aus, eine „Wissenschaftsgemeinschaft“ für Stadtplanung aufzubauen, um die hervorstechenden Probleme der Hauptstadt zu lösen, auf welche diese im Zuge ihrer Entwicklung getroffen ist. Er plädierte für einen konzeptionellen Wechsel in Bezug auf die Planung von Stadt und Land im Raum Beijing und sprengte somit die gedanklichen Fesseln, dass Stadtentwicklung lediglich die Stadt selbst zum Gegenstand habe.

 

Im Oktober 1999 wurde unter Wus Federführung das Forschungsvorhaben für einen gemeinsamen Entwicklungsplan der Region Beijing-Tianjin-Hebei initiiert. In den darauffolgenden zehn Jahren leitete er ein Planungsforschungsteam, um kontinuierliche Folgeforschung zur Entwicklung der Hauptstadtregion durchzuführen. Die Forschungsergebnisse seines Teams haben die Planungsentscheidungen Beijings mehrfach beeinflusst.

 

Unter Anleitung seiner Lehre über städtische menschliche Siedlungen wirkte Wu Liangyong von 2003 bis 2005 federführend bei der Vollendung einer Studie über die Strategie zur Raumentwicklung Beijings, die schließlich den Grundstein für eine Gesamtraumplanung nach dem Prinzip zweier Achsen, zweier Zonen und multipler Zentren legte und so das Problem der übermäßigen Ausdehnung der Stadt sowie des Schutzes der Altstadt löste. Durch diese Strategie wurde eine neue Situation der Stadt- und Landschaftsplanung in Beijing in der neuen Entwicklungsperiode geschaffen.

 

Darüber hinaus wirkte Wu auch aktiv an zahlreichen Stadtplanungsprojekten in anderen Teilen Chinas mit, etwa bei der detaillierten Planung der kontrollierten Entwicklung des Stadtzentrums der Touristenmetropole Guilin im Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang-Nationaliät, beim Entwurf des Stadtzentrums der Küstenstadt Sanya der Inselprovinz Hainan sowie bei den strategischen Raumplanungen und -forschungen der Städte Tianjin, Xuzhou, Wuxi und Suzhou. Auch an der baulichen Umgebungsplanung der mittleren Trasse des groß angelegten Wassertransferprojektes von Süd- nach Nordchina war Wu beteiligt.

 

2010 wurde die von Wu entwickelte Lehre über städtische menschliche Siedlungen als große wissenschaftliche-technologische Errungenschaft mit dem in China renommierten Chen-Jiageng-Forschungspreis ausgezeichnet. 2011 erhielt Wu den höchsten Wissenschafts- und Technologiepreis der Volksrepublik. Auch wurden ihm bedeutende Ehrentitel von Ländern wie unter anderem den USA, Frankreich und Russland zuerkannt.

 

Als Humanist, der sich um das Wohlergehen der Menschen sorgt, begreift Wu Liangyong Architektur und Städte von der hohen Warte der Entwicklung der menschlichen Zivilisation aus. All seinen Überlegungen liegen stets die Grundbedürfnisse der Menschen zugrunde. Er sagt: „Was einen wahrhaft großen Architekten auszeichnet, ist nicht, ob er Gebäudeklassiker wie den Eifelturm, die über Generationen bestand haben, entwirft, sondern ob es ihm gelingt, eine Antwort auf die Fragen in Bezug auf die Wohnbedürfnisse der einfachen Leute in seinem Land zu geben.“ 

 

 

 

 

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