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Chinesisch-pakistanischer Wirtschaftskorridor: Paradebeispiel für den gemeinsamen Aufbau der Seidenstraßeninitiative

2019-04-23 16:52:00 Source:China heute Author:
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Von Zhang Hui

 

Im Mai 2013 schlug Chinas Ministerpräsident Li Keqiang bei seinem Pakistanbesuch die Errichtung eines chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors vor mit dem Ziel, die infrastrukturelle Verbindung und Vernetzung zwischen beiden Ländern zu verstärken und die gemeinsame Entwicklung voranzutreiben.




Am 19. März 2019 fand in Beijing die erste Konferenz im Rahmen des Konsultationsmechanismus zwischen Parteien für den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor statt. 



Während seines Staatsbesuchs in Pakistan betonte auch Chinas Staatspräsident Xi Jinping, dass es gelte, die führende Funktion des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors für eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern gut zu entfalten. Dabei solle der neue Korridor als Zentrum dienen und der Hafen Gwadar, die Bereiche Energie und infrastruktureller Aufbau sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Produktionskapazitäten sollten die Schwerpunkte bilden. Ziel sei es, ein Kooperationsgefüge „1+4“ zu schaffen, sagte Xi, um der gesamten Bevölkerung Pakistans die Entwicklungsfrüchte zuteil werden zu lassen. Die ganze Region und auch die Völker anderer Länder müssten von dem Projekt profitieren, so der chinesische Staatspräsident.

 

Der Wirtschaftskorridor, von dem hier die Rede ist, reicht von Kashgar in Xinjiang bis zum pakistanischen Hafen Gwadar und bildet einen Schlüsselknotenpunkt zur Vernetzung der nördlichen und der südlichen Seidenstraße und damit einen wichtigen Bestandteil der neuen Seidenstraße.

 

Am 19. März 2019 traten der chinesische Staatskommissar und Außenminister Wang Yi und sein pakistanischer Amtskollege Shah Mahmood Qureshi vor die internationale Presse, nachdem sie den ersten strategischen Dialog der Außenminister beider Länder geführt hatten. Auf der Pressekonferenz betonten beide, dass der chinesisch-pakistanische Wirtschaftskorridor ein Projekt mit Symbolcharakter für die chinesisch-pakistanische Zusammenarbeit im neuen Zeitalter sei und zugleich ein wichtiges Pilotprojekt für den Aufbau der Seidenstraßeninitiative. Der Wirtschaftskorridor diene ganz Pakistan, das heißt, er beschränke sich keineswegs nur auf eine bestimmte Region. In Zukunft werde die Ausstrahlung dieses Korridors noch weitere Teile Pakistans erfassen. Ziel sei es, dass noch breitere Bevölkerungsgruppen davon profitierten, so der Konsens der beiden Außenminister.

 

Großprojekt von weitreichender Bedeutung

 

Im Dezember 2017 genehmigten die Regierungen beider Länder den „Langfristigen Plan für den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor (2017 – 2030)“. In dem Papier wird festgehalten, dass die chinesische Seidenstraßeninitiative an den pakistanischen „Entwicklungsplan 2025“ anknüpfen soll. Die Schwerpunktbereiche der Zusammenarbeit umfassen demnach die infrastrukturelle Verbindung und Vernetzung, den Energiesektor, Wirtschaft und Handel, den Aufbau von Industrieparks, Landwirtschaft und Armutsüberwindung sowie die Lebenshaltung der Bevölkerung und das Finanzwesen.

 

Seit Beginn des Aufbaus des neuen Wirtschaftskorridors wurde eine Reihe von Konsultations- und Dialogmechanismen etabliert, einschließlich des eingangs erwähnten strategischen Dialogs der Außenminister sowie eines Mechanismus der Parteienkonsultation zwischen beiden Ländern. Zudem wurde unter Federführung der chinesischen Staatlichen Kommission für Reform und Entwicklung und des pakistanischen Ministeriums für Planung, Entwicklung und Reform eine Kommission für die Zusammenarbeit in Bezug auf den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor eingerichtet, an der Regierungsabteilungen, Unternehmen, Finanzinstitutionen und Denkfabriken beider Länder beteiligt sind.

 

Am 19. März 2019 wurde die erste Konferenz im Rahmen des Konsultationsmechanismus zwischen Parteien für den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor in Beijing abgehalten. Song Tao, Leiter der Internationalen Abteilung beim Zentralkomitee der KP Chinas, verdeutlichte die bisherigen Erfolge mit einigen Zahlen: „Bei der Errichtung des Korridors, der Symbolcharakter für den gemeinsamen Aufbau der Seidenstraßeninitiative besitzt, wurden beachtliche Fortschritte erzielt: 22 Projekte befinden sich derzeit im Bau oder wurden bereits abgeschlossen. In diese Projekte wurden 19 Milliarden US-Dollar investiert. Durch die Errichtung des Korridors wurden zudem 70.000 Arbeitsplätze in Pakistan geschaffen. Die pakistanische Wirtschaft wurde so insgesamt kräftig angekurbelt.“

 

Zur Finanzierung des Wirtschaftskorridors, die Aufmerksamkeit im Ausland auf sich gezogen hat, sagte der chinesische Außenminister Wang Yi kürzlich: „Die Projekte im Rahmen des Wirtschaftskorridors werden zu mehr als 80 Prozent durch chinesische Direktinvestitionen und chinesische Hilfen ohne Gegenleistung finanziert. Die durch chinesische Kredite finanzierten Projekte machen dagegen nicht einmal 20 Prozent aller Projekte aus.“ Der Aufbau des neuen Wirtschaftskorridors habe in keiner Weise zu neuen finanziellen Abhängigkeiten der pakistanischen Seite geführt. Im Gegenteil: Das Projekt stütze die pakistanische Wirtschaft maßgeblich, so der chinesische Chefdiplomat.

 

Auf der oben erwähnten Konferenz im März 2019 ging auch Zhai Dongsheng, Direktor des Zentrums zur Förderung des Aufbaus der Seidenstraßeninitiative bei der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, auf die bisherigen Erfolge des Großprojektes ein: „Wie vereinbart konnte die Frühphase der bisherigen 30 Projekte bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Im Energiebereich wurden bereits sieben Projekte in Betrieb genommen, deren Gesamtinvestition sich auf 5,1 Milliarden US-Dollar beläuft. Jährlich werden 19,5 Milliarden Kilowattstunden (kWh)Strom erzeugt. Damit wurde der Energiebedarf von 8,6 Millionen Haushalten gedeckt. Zudem befinden sich im Energiebereich fünf weitere Projekte in der Ausführung, deren installierte Generatorkapazität bei 3,9 Millionen Kilowatt (kW) liegt. Die Gesamtinvestition beläuft sich hier auf 8,2 Milliarden US-Dollar.“

 

Im Verkehrswesen seien drei Großprojekte in Angriff genommen worden, deren Gesamtinvestitionen bei 5,8 Milliarden US-Dollar lägen, so Zhao weiter. Dabei handele es sich um die zweite Bauphase des Ausbaus der Straße nach Kalakora, der Autobahn Karachi-Peshawar und des städtischen Schienenverkehrs in Lahore. Im Rahmen des Hafenprojekts Gwadar seien drei Teilprojekte gestartet worden mit einer Gesamtinvestitionssumme von 500 Millionen US-Dollar.

 

Zhai erklärte weiter: „Beide Seiten sind der Ansicht, dass im Rahmen des Wirtschaftskorridors auch die Zusammenarbeit in wichtigen Bereichen der Lebenshaltung der Bevölkerung verstärkt werden sollte, etwa in den Bereichen Landwirtschaft, Bildung, medizinische Betreuung, Wasserversorgung, Armutsüberwindung und Berufsausbildung.“ Es gelte, die industrielle Zusammenarbeit und den Aufbau von Industrieparks zu verstärken, Pakistans Industrialisierung zu beschleunigen und den integralen Aufbau Gwadars hinsichtlich des Hafens, des Hafengebiets und der Stadtentwicklung weiter voranzutreiben, so Zhai. Außerdem würden die Aufbauprojekte in Bezug auf den neuen internationalen Flughafen, eine Fabrik für Meereswasserentsalzung, das chinesisch-pakistanische Freundschaftskrankenhaus sowie die gemeinsame Fachschule für Berufsausbildung beschleunigt, so Zhai weiter.

 

Hafen Gwadar: Eine Geschichte des gemeinsamen Gewinnens

 



Blick auf den pakistanischen Hafen Gwadar


Sobald die Sprache auf den Aufbau des Hafens Gwadar kommt, ist Zhang Baozhong, Vorstandsvorsitzender der China Overseas Port Holdings Limited, Feuer und Flamme. „Ich bin begeistert von diesem Projekt“, sagte der Topmanager am Rande der oben genannten Konferenz. „Der Grund, warum dieses Hafenprojekt so große Aufmerksamkeit auf sich lenkt, liegt darin, dass seine Umsetzung zum einen eine große technische Herausforderung dargestellt hat, und dass es zum anderen in einem unglaublichen Tempo realisiert wurde. Nicht zuletzt findet es große Unterstützung in der Bevölkerung beider Länder“, so Zhang.

 

Der Ort Gwadar ist geographisch günstig gelegen und wurde von der Natur mit guten natürlichen Voraussetzungen gesegnet. Die Pakistaner und ihre Regierung hegen den starken Wunsch, die sozioökonomische Entwicklung der Provinz Belutschistan, in der der Hafen liegt, durch Schifffahrt und Handel zu fördern. Der Startschuss für den Hafenbau fiel bereits im Jahr 2000. 2005 waren die Bauarbeiten offiziell abgeschlossen. Doch bis 2013 gab es kaum Schiffe, die regelmäßig am Kai des Hafens anlegten. Die Hafenlandschaft war geprägt durch ärmliche und öde Fischerdörfer.

 

2013 wurde zur Umsetzung der Seidenstraßeninitiative die chinesisch-pakistanische Zusammenarbeit schließlich auch auf den Hafenausbau übertragen. Auf Grundlage freundschaftlicher Konsultationen wurden Verwaltung und Bewirtschaftung des Hafens an die China Overseas Port Holdings Limited übertragen, wobei man das zuvor abgeschlossene „Abkommen über die Bewirtschaftung von Gwadar“ unverändert beibehielt.

 

„Damals war das Hafengebiet Gwadar durch weitläufige Ödnis geprägt. Es gab keine Strom- und Wasserversorgung und das Leben der Einheimischen war kärglich“, erinnert sich Topmanager Zhang Baozhong zurück. Mittlerweile habe sich das Bild grundlegend gewandelt. „Bis Ende 2018 hat unser Unternehmen 50 Millionen US-Dollar in den Um- und Ausbau der Hafenanlagen investiert. Die löcherigen Straßen im Hafengebiet wurden grunderneuert, baufällige Lagerhallen restauriert und eine heruntergekommene Fabrik für Meerwasserentsalzung wieder in Schuss gebracht. Wir haben ein Lagergelände von 100 000 Quadratmetern angelegt und fünf Containerverladebrücken errichtet“, so der chinesische Manager. Durch die neuen Anlagen entwickelte sich der Hafen zum Vorzeigehafen der Region. Er besitzt heute die höchste Effizienz vor Ort. Am 7. März 2018 sei zudem eine Containerschifffahrtslinie von Gwadar nach Nahost eröffnet worden. „Damit haben wir unser Ziel erreicht, Gwadar mit den wichtigsten Häfen der Welt zu verbinden“, zeigt sich Zhang zufrieden.

 

Neben dem Hafenbau haben chinesische Unternehmen noch einige weitere Erfolge in Pakistan erzielt, und das innerhalb von nur zwei Jahren. Am 28. Januar 2018 wurde mit einer Investition von 150 Millionen US-Dollar die erste Bauphase der Freizone Gwadar fertig gestellt. In dieser Zone stehen zukünftigen Investoren ausreichende Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Telekommunikationsdienstleistungen sowie ein sicheres und angenehmes Arbeitsumfeld zur Verfügung. Durch den Abschluss der ersten Bauphase wurden bereits weitere Investitionen in verschiedene Wirtschaftsbranchen in Höhe von nahezu drei Milliarden Millionen Yuan, umgerechnet rund 447 Millionen US-Dollar, angezogen. „Sobald die Zone offiziell in Betrieb ist, erwarten wir einen jährlichen Produktionswert in Höhe von einer Milliarde Yuan (rund 150 Millionen US-Dollar)“, so Zhang. Außerdem sollen nahezu 10.000 neue Arbeitsplätze für die Region entstehen.

 

Die chinesischen Unternehmer schultern auch gesellschaftliche Verantwortung und engagieren sich für die Lösung lokaler Probleme. Seit Mai 2018 versorgt der Hafen Gwadar beispielsweise heimische Stadtbewohner jeden Tag mit 300.000 Gallonen Trinkwasser, wodurch sich die örtliche Trinkwasserversorgung erheblich verbessert hat.

 

Der pakistanische Entwicklungstraum geht in Erfüllung

 

Die Umsetzung des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors findet große Unterstützung in allen Gesellschaftskreisen Pakistans. Der pakistanische Premierminister Imran Khan sagte auf einer Sitzung im Januar 2019: „Die bereits abgeschlossenen Projekte im Rahmen des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors entsprechen Pakistans Interessen und werden dem pakistanischen Volk große Chancen für die sozioökonomische Entwicklung bescheren.“ Er hoffe, den Aufbau dieses Großprojekts zu beschleunigen. Dafür ordnete Khan auf dieser Sitzung an, eine Beratungskommission für den gemeinsamen Wirtschaftskorridor einzurichten, die der Regierung Vorschläge für den Aufbau von Industrieparks im Rahmen des Korridors unterbreiten soll.

 

Qasim Suri, stellvertretender Sprecher der Nationalversammlung Pakistans, erklärte am Rande der zuvor erwähnten Konferenz im März 2019: „Der Aufbau des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors bringt nicht nur den Völkern beider Länder, sondern auch der gesamten Region Vorteile und Nutzen.“ Aus seiner Sicht stelle der Aufbau des gemeinsamen Wirtschaftskorridors eine historische Entwicklungschance für Pakistan dar. „Der Aufbau dieses Korridors wird uns nicht nur viele Arbeitsplätze bringen, sondern auch die berufliche Qualifikation unserer Bevölkerung erhöhen“, so der führende Politiker. Er sei den chinesischen Unternehmen von daher sehr dankbar, insbesondere dafür, dass sie soziale Verantwortung übernähmen und durch Trinkwasserversorgung und andere Hilfsmaßnahmen Alltagsprobleme der Einheimischen lösten.

 

Mushahid Hussain, Vorsitzender der Kommission für auswärtige Angelegenheiten der pakistanischen Senats, sagte am Rande der Konferenz, dass sich die Vorteile und der Nutzen des Aufbaus des Wirtschaftskorridors vor allem durch drei Aspekte verdeutlichen ließen: Erstens habe der Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Pakistan 2015 dem Land Hoffnung und Zuversicht gebracht. „Zuvor war kein Land gewillt, in Pakistan zu investieren. Der Aufbau des neuen Wirtschaftskorridors hat dies grundsätzlich verändert, insbesondere war das Projekt ein Imagegewinn für unser Land. Heute gilt Pakistan als investitionsfreundliches Land. Wir locken mittlerweile auch viele Touristen an“, so der pakistanische Politiker.



 

Das Unternehmen China Petroleum Engineering (CPEC) präsentierte auf der Fachmesse 19th International Conference & Exhibition On Liquefied Natural Gas (LNG 2019) in Shanghai ihre Bauprojekte im Rahmen des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors.  


Zweitens habe der Korridor die Zuversicht des pakistanischen Volkes in die eigene Zukunft gestärkt. „Das Projekt festigt den Zusammenhalt verschiedener Regionen und Parteien in Pakistan. Sie gelangen zu der Einsicht, dass sie für eine schöne Zukunft unseres Landes am gleichen Strang ziehen müssen“, so Hussain.

 

Drittens stelle die von Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping verkündete Seidenstraßeninitiative die wichtigste außenpolitische und entwicklungsbezogene Initiative des 21. Jahrhunderts dar. „Im Rahmen dieser Initiative wird Pakistan durch den Aufbau des Wirtschaftskorridors zum Zentrum der infrastrukturellen Verbindung und Vernetzung in Süd- und Mittelasien avancieren“, so Said weiter.

 

Auf derselben Konferenz sagte Sherry Rehman, Vorsitzende der Kommission für den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor des pakistanischen Senats: „Die chinesisch-pakistanische Zusammenarbeit ist für mich durch ein dreifaches C gekennzeichnet, nämlich consensus (Konsens), clarity (Klarheit) und communication (Kommunikation).“

 

Damit die Konsultation zwischen beiden Seiten noch effektiver vonstattengehen könne, sollte der Konsens (consensus) unterstrichen werden, so die Politikerin. „Zweifelsohne wird das große Korridorprojekt der pakistanischen Entwicklung unter anderem in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, medizinische Versorgung und Bildung immensen Schub verleihen und der pakistanischen Bevölkerung zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten bringen. Aber welche Bereiche bilden die Kooperationsschwerpunkte? Darüber sollten wir uns Klarheit (clarity) verschaffen“, betonte Rehman. Ihrer Meinung nach sollten sechs Bereiche die Kooperationsschwerpunkte bilden, nämlich Handel, industrielle Entwicklung, Armutsüberwindung, moderne Landwirtschaft, maritime Wirtschaft sowie regionale infrastrukturelle Verbindung und Vernetzung.

 

Zum Schluss ging die pakistanische Politikerin auf den Aspekt der Verständigung und Kommunikation (communication) ein: „Das Korridorprojekt ist von weitreichender Bedeutung. Gute Kommunikation bildet dabei eine notwendige Voraussetzung für sein Gelingen. Für Pakistan bedeutet das, dass wir eine ausreichende Kommunikation zwischen verschiedenen Provinzen gewährleisten müssen, damit Einigkeit in Sachen Planung und in Bezug auf die konkreten Ziele besteht.“

 

Amanullah Khan, Gouverneur der Provinz Belutschistan, in der der Hafen Gwadar liegt, erklärte: „Der chinesisch-pakistanische Wirtschaftskorridor verkörpert die ungewöhnliche Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern. Das Großprojekt gibt den Völkern beider Länder neue Hoffnung in Sachen Entwicklung. Insbesondere für die pakistanische Wirtschaft setzt es positive Impulse.“ Und er fuhr fort: „Das Korridorprojekt bringt der einheimischen Wirtschaft früher nie dagewesene Entwicklungschancen. Zudem fördert es den regionalen Frieden. Für mich besteht kein Zweifel, dass die Seidenstraßeninitiative den Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft zwischen den Anrainerländern der neuen Seidenstraße fördern wird.“  

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