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Deutsche Filmkunst findet in Beijing nach der Pandemie wieder ihren Rhythmus

2023-11-20 16:15:00 Source:german.china.org.cn Author:Ren Bin
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Am Freitagabend wurde im Goethe-Institut China in Beijing die Eröffnung des diesjährigen Deutschen Filmfestivals gefeiert. Chinesische Filmliebhaber können nun in nächster Zeit in der chinesischen Hauptstadt zwölf zeitgenössische deutsche Filme hautnah erleben.

 

 

(v.l.n.r.) Stephan Grabherr, Stellvertreter der Deutschen Botschafterin in Beijing, Anke Redl, China-Repräsentantin von German Films, und Robin Mallick, Leiter des Goethe-Instituts China, auf der Eröffnung des Filmfestivals (Mit freundlicher Genehmigung vom Organisator)

 

Trotz pandemiebedingter Herausforderungen und Verschiebungen, die dazu geführt hatten, dass die für letztes Jahr geplante Ausgabe des Festivals erst im März dieses Jahrs stattfinden konnte, kehrt die 11. Ausgabe der Veranstaltung nun wieder in den gewohnten Rhythmus zurück. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Festival wieder wie geplant durchführen können“, so Anke Redl, Gastgeberin und China-Repräsentantin von German Films.

Robin Mallick, Leiter des Goethe-Instituts China, unterstrich die Bedeutung des kulturellen Austauschs und begrüßte den Besuch weiterer deutscher Künstler in China. Er zeigte sich zuversichtlich, dass „der Weg der Kommunikation zwischen beiden Ländern immer breiter wird.“

 

Simone Baumann, Geschäftsführerin von German Films, richtete per Video Grußworte aus Deutschland an die Gäste. Darin hob sie unter anderem die Vielfalt der zu präsentierenden Filme hervor, die alle zwischen 2022 und 2023 fertiggestellt wurden und von denen viele bereits auf verschiedenen Filmfestivals ausgezeichnet wurden.

 

 


Die Online-Fragestunde mit Sonja Heiss, der Regisseurin des Films WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO WIE ES NIE WAR. (Mit freundlicher Genehmigung vom Organisator)

 

Der Eröffnungsfilm des Festivals WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER SO WIE ES NIE WAR wurde beispielsweise bereits in der Sektion „Generation 14plus“ der Berlinale 2023 gezeigt. Das Publikum hatte während der Eröffnung die Möglichkeit, sich in einer Online-Fragestunde mit der Regisseurin Sonja Heiss auszutauschen.

 

Eine zusätzliche Ehre wurde der Veranstaltung durch die Anwesenheit von Stephan Grabherr, dem Stellvertreter der Deutschen Botschafterin in Beijing, zuteil. In seiner Rede drückte er die Hoffnung aus, dass das Festival in Zukunft noch mehr Städte erreichen und so einem breiteren Publikum den Zugang zur deutschen Filmkultur ermöglichen möge. „Ich hoffe, dass dieser Film dazu beitragen kann, dass jeder versteht, dass die Deutschen nicht nur gut denken können, sondern auch einen Sinn für Humor haben“, scherzte der Diplomat.

 

Seit seiner Gründung hat German Films in China eine Vielzahl von Filmen (in der Sektion Kino und in Special Screenings) in den unterschiedlichsten Genres gezeigt, darunter Dramen, Dokumentarfilme, Komödien, Thriller, experimentelle Videos und interaktive Filme. Ziel sei es, dem chinesischen Publikum kontinuierlich die neuesten deutschsprachigen Filme vorzustellen und eine Plattform für den Austausch zwischen Filmmachern und Filmliebhabern beider Länder zu schaffen, heißt es im öffentlichen Blog des Veranstalters.

 

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