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Zum Frühlingsfest: Besuch auf einem quirligen Neujahrsmarkt in der Inneren Mongolei

2024-02-04 13:10:00 Source:german.chinatoday.com.cn Author:Yu Xiangjun
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Im Vorfeld des Frühlingsfests (auf Chinesisch „Chunjie“) ist derzeit in ganz China feierliche Atmosphäre zu spüren, die wir für Sie vor Ort aufgesogen haben. Dafür ist unser Reporter am 31. Januar eigens in die Innere Mongolei aufgebrochen, genauer gesagt in das Kreisstädtchen Shagedu in der Nähe von Ordos. Jedes Jahr vor dem chinesischen Jahreswechsel finden hier nämlich quirlige Frühlingsfestmärkte statt, zu denen es Menschen aus dem gesamten Umland zieht, die hier letzte Neujahrseinkäufe tätigen und sich auf den bevorstehenden Jahreswechsel einstimmen. 

  

Der sonst verschlafene Ort wird so rund um die Festtage alljährlich Schauplatz eines lebhaften Spektakels. Auf den kunterbunten Märkten sind unter anderem allerlei Lebensmittel zu haben. Daneben preisen die Marktschreier ihre Frühlingsfestdekorationen an - leuchtend rote Spruchrollen, aufwendige Scherenschnitte und Laternen in verschiedensten Farben und Formen. In jedem Marktwinkel schwingt also Chunjie-Atmosphäre. 

  

Ein Verkäufer erzählt uns, dass die Menschen hier den ersten, elften und einundzwanzigsten Tag jedes Mondmonats „Handelstag“ nennen. An diesem Tag ist nämlich Markttag und die Landwirte und Händler der Region karren ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse zum Verkauf an. Der Handelstag sei hier längst eine unverzichtbare Tradition für die Einheimischen. Besonders vor dem Frühlingsfest erfreuen sich die Märkte großen Zulaufs. 

  

Das Leben mag sich im Zuge des Fortschritts wandeln, die Begeisterung für die Neujahrsmärkte und die Vorfreude auf den Jahreswechsel aber sind bei den Menschen ungebrochen. Der Handelstag ist in Shagedu längst selbst zu einem Symbol für das wichtige Fest geworden. Die festlichen Neujahrsmärkte tragen nicht nur die Erinnerungen an das traditionelle Fest von Generation zu Generation weiter, sondern spiegeln auch die Hoffnung der Menschen auf ein Jahr für Jahr besseres Leben. 

 

  

 

Shagedu im Winterkleid: Das Kreisstädtchen ist in der ganzen Region bekannt für ihre Neujahrsmärkte. 


  

 

Menschenmeer: Die Neujahrsmärkte in Shagedu ziehen jedes Jahr große Besucherströme an. 


  

 

Qual der Wahl: Das Sortiment an Neujahrsartikeln wie Scherenschnitten ist so groß, dass die Kaufentscheidung manchmal schwer fällt. 


  

 

Absatzgarant: Die farbenfrohen Neujahrsfestbilder sind beliebt bei den Dorfbewohnern. 


  

 

Glücksbringer zum eigenen Tierkreiszeichenjahr: Wer im Jahr des Drachen geboren ist, trägt in China am besten ab dem Jahreswechsel rote Unterwäsche. Das soll nämlich Glück bringen und böse Geister fernhalten. Dieser Standinhaber hat praktischerweise eine große Auswahl parat - von Baumwolle bis Lycra-Faser. 


  

 

Jede Menge Glücksbringer: Die festliche Deko sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch Sinnbild für ein besseres Leben. 


  

 

Handgefertigte Tigerschuhe und traditionelles Essen sind in Shagedu stets sehr beliebt. 


  

 

Von wegen Fußabtreter! Diese roten Matten bringen Besuchern dem Volksglauben nach Glück und Wohlbefinden. 


  

 

Nicht nur etwas für die Kleinen: Ein Bonbon-Stand auf dem Neujahrsmarkt. 


 


Große Qualität zum kleinen Preis: Auch jede Menge frisches Obst ist auf dem Markt zu haben. 


  

 

Ausgelassene Stimmung: Der Markt ist ein Erlebnis für Groß und Klein. 


  

 

Hält warm und sieht gut aus: Diese Kinder haben ihre neue Kleidung für die Festtage schon einmal anprobiert. 


 


Die Geschäfte laufen: Dieser Marktbetreiber hat gut lachen. 


  

 

Unverzichtbare Tradition: Den ersten, elften und einundzwanzigsten Tag jedes Mondmonats nennen die Einheimischen „Handelstag“. Dann ist in Shagedu nämlich Markttag. 

 

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