Khaled Ahmed El-Enany Ali Ezz hält eine Rede, nachdem er am 6. Oktober 2025 in Paris die Wahl zum Kandidaten für das Amt des UNESCO-Generaldirektors gewonnen hat. (Foto: Xinhua/Zhang Baihui)
Beijing wurde von der UNESCO und der Internationalen Vereinigung der Architekten (UIA) zur UNESCO-UIA-Welthauptstadt der Architektur 2029 ernannt, gab die UNESCO am Mittwoch bekannt.
Die Ernennung folgte der Empfehlung des Gemeinsamen Ausschusses für die Welthauptstadt der Architektur.
Das gemeinsam von der UNESCO und der UIA gegründete Programm „Welthauptstadt der Architektur“ unterstreicht die transformative Rolle von Architektur, Stadtplanung, Kultur und Kulturerbe bei der Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Alle drei Jahre ernennt die UNESCO die Gastgeberstadt des UIA-Weltkongresses zur UNESCO-UIA-Welthauptstadt der Architektur.
Ein Regenbogen am Himmel über Beijing am 3. August 2026. (Foto: Xinhua/Du Juanjuan)
Laut UNESCO wurde Beijing aufgrund seiner „außergewöhnlichen Fähigkeit, eines der reichsten architektonischen Erbe der Welt mit einer zukunftsweisenden Vision nachhaltiger Stadtentwicklung zu vereinen“, ausgewählt.
„Sein historisches Stadtgefüge, erfolgreiche Sanierungsprojekte und eine lebendige Architekturkultur zeigen, wie sich Erbe, Innovation und Gemeinschaftsleben gegenseitig verstärken können, um widerstandsfähige und lebenswerte Städte zu gestalten“, teilt die UNESCO in einer Pressemitteilung mit.
Mit Blick auf Beijing 2029 zeigte sich UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany in der Pressemitteilung zuversichtlich, dass das außergewöhnliche architektonische Erbe, der dynamische städtische Wandel und die zukunftsweisende Vision der Stadt einen neuen internationalen Dialog über die Kraft der Architektur anregen würden.
Im Jahr 2020 wurde Rio de Janeiro in Brasilien als erste Stadt von der UNESCO zur Welthauptstadt der Architektur ernannt, gefolgt von Kopenhagen und Barcelona.