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„Wer sich selbst kennen will, muss zuerst die anderen besser kennen lernen“ – Meine 40-jährigen Beziehungen zu Frankreich

2018-04-28 10:40:00 Source:China heute Author:
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Von Zheng Ruolin

 

Vor 40 Jahren, also im Jahr 1978, arbeitete ich in einer Fabrik in Shanghai. Damals schienen mir fremde Länder noch weiter entfernt als das Paradies. Von Frankreich hatte ich zwar gehört, aber nur aus den Erzählungen meines Vaters Zheng Yonghui, der fließend Französisch sprach und es zu einem ausgezeichneten Übersetzer französischer Literatur gebracht hatte.

 

Mein Vater erblickte in Vietnam das Licht der Welt, kam aber schon in jungen Jahren nach Shanghai, wo er später an der Aurora University studierte, einer katholischen Universität, die 1903 durch den chinesischen Pater Ma Xiangbo gegründet worden war. Seit seiner Jugend zeigte mein Vater großes Interesse an französischer Literatur und schaffte sich schon früh zahlreiche Klassiker an. Als er 1978 freigesetzt wurde, begann er, französische Meisterwerke für mich und meine beiden Geschwister zu übersetzen.

 

1979 erhielt ich die Zulassung zur Universität. Ich entschied mich, Französisch zu studieren und damit in die Fußstapfen meines Vaters zu treten. Ich wollte mich dem chinesisch-französischen Kulturaustausch widmen. In meiner Freizeit begann ich deshalb, französische Romane ins Chinesische zu übersetzen. Mein anfänglicher Elan verflog allerdings schon bald, da mich die großen Schwierigkeiten, auf die ich während des Übersetzens traf, schnell entmutigten. Übersetzen ist eine harte Arbeit, die dem Übersetzer nicht nur Ausdauer und Entschlossenheit abverlangt, sondern auch exzellente Sprachkenntnisse und ein hohes Bildungsniveau erfordert. Viel wichtiger aber ist, dass man ein gründliches Verständnis des jeweils anderen Landes besitzen muss.

 

Nach meinem Studienabschluss 1983 wandte ich mich deshalb zunächst dem Journalismus zu und trat eine Stelle als Redakteur bei der „China Youth Daily“ an. Diese Zeitung hegte damals den ehrgeizigen Plan, ein Korrespondenzbüro in Paris einzurichten. Ich war zum damaligen Zeitpunkt der einzige Journalist in der Redaktion, der Französisch sprach, was mich zum besten Kandidaten für die Stelle in Paris machte.



 Schnappschuss aus dem Jahr 1988: Vor seiner Abreise nach Frankreich besuchte der Autor 

mit seinem Sohn den Platz des Himmlischen Friedens in Beijing.


Eine dreifache Premiere

 

Es sollte allerdings noch bis zum Jahr 1988 dauern, bis ich erstmals französischen Boden betrat. Der Youth Club der UNESCO hatte mich eingeladen, ein Buch über die UNESCO und die Jugend zu schreiben, da die Organisation ihre Grundsätze in China verbreiten und die Errichtung von Jugendclubs in China fördern wollte. Zu dieser Zeit war es nur wenigen Chinesen vergönnt, ins Ausland zu gehen.

 

Ich verbrachte schließlich drei lange Monate in der Grande Nation, um Interviews zu führen. Für mich war die Reise gleich eine dreifache Prämiere: Es war das erste Mal, dass ich mein Vaterland verließ, das erste Mal, dass ich europäischen Boden betrat, und auch das erste Mal, dass ich mir mit eigenen Augen ein Bild von einer Industrienation machen konnte!

 

Man sollte vielleicht dazusagen, dass China und Frankreich in Sachen Entwicklungsstand damals noch Welten trennten. 1988 betrug mein Monatsgehalt spärliche 56 Yuan, was damals 47 Francs entsprach. Das Durchschnittseinkommen in Frankreich lag hingegen bei rund 4.000 Francs pro Monat. Aber mich schockierte weniger die materielle Kluft als der Unterschied in Bezug auf die geistige Entwicklung. Zu jener Zeit gab es in China weder Internet noch private Publikationen. Und so stachen mir, als ich in Frankreich ankam, sofort der Reichtum und die Vielfalt der französischen Presselandschaft ins Auge. Insbesondere die Fülle nichtstaatlicher und teils regierungskritischer Publikationen beeindruckte mich tief. Es war ein regelrechter Realitätsschock!

 

Diese neue Erfahrung weckte in mir den starken Wunsch, länger in Frankreich zu bleiben und dort zu studieren. Der Shanghaier Tageszeitung „Wenhuibao“ habe ich es zu verdanken, dass sich dieser Herzenswunsch erfüllen sollte und ich schließlich ein Stipendium für eine Fortbildung in Frankreich erhielt. Noch im selben Jahr reiste ich also erneut nach Europa, um an der berühmten Journalistenschule CFPG (Centre de formation et de perfectionnement des journalists) an der Rue du Louvre in Paris zu studieren.

 

Das CFPG ist eine Privatschule. Mein Stipendium reichte damals gerade so aus, um meinen Lebensunterhalt zu decken. Um meine finanziellen Nöte zu lindern, traf ich eine Vereinbarung mit der Schule: Da ich der erste chinesische Student der Privatschule war, wurde mir vorgeschlagen, einen chinesischen Klub zu gründen und dort kostenlos Vorträge über China zu halten. Im Gegenzug sollten mir meine Studiengebühren erlassen werden. Doch es sollte sich herausstellen, dass es damals nur sehr wenige Franzosen gab, die Interesse an China hatten. Letztlich hielt ich während meiner einjährigen Studienzeit nur einen einzigen Vortrag.

 

Ende 1989, als mein Studium sich dem Ende neigte, nahm der französische Verlag La Découverte mit mir Kontakt auf. Die Verantwortlichen bereiteten sich gerade auf die Veröffentlichung eines Sammelbandes unter dem Titel „L'État du Monde“ („Die gegenwärtige Lage der Welt“) vor. Der Chefredakteur Pierre Gentelle lud mich ein, ein Kapitel über chinesische Medien zu schreiben. Ohne zu zögern, sagte ich zu. Doch weil damals weder mein Verständnis für China noch für Frankreich die nötige Tiefe besaß, fürchte ich, dass ich mit meinem bescheidenen Beitrag wohl viele französische Leser in die Irre geführt habe.

 

Aber wie viele Menschen auf der Welt, einschließlich der Chinesen selbst, waren damals schon in der Lage, das Phänomen China umfassend zu verstehen? Als ich das Buch gut 20 Jahre später noch einmal zur Hand nahm, stellte ich fest, dass fast jeder, der in der französischen Sinologie heute Rang und Namen hat, damals an diesem Band mitgewirkt hat. Das Werk spiegelte also den Spitzenstand der französischen Chinaforschung der damaligen Zeit.

 

Gleichzeitig musste ich feststellen, dass sich keine der Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung Chinas, die in dem Buch getroffen worden waren, letztlich bewahrheitet hat. Das aber ist keineswegs die Schuld Pierre Gentelles, sondern die „Schuld“ Chinas. Wer hätte damals schon ahnen können, dass sich China nur 20 Jahre später zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt entwickeln würde? In der Tat habe ich damals keinen einzigen französischen Sinologen getroffen, der diese Entwicklungstendenz vorhergesagt hätte.



 

Zurück in der Heimat: Nach seiner Rückkehr aus Europa besuchte Zheng Ruolin seine Familie in Shanghai (1992).


Streben nach mehr Objektivität

 

Ende 1990 ging für mich dann ein weiterer Herzenswunsch in Erfüllung: Von der Zeitung „Wenhuibao“ wurde ich als ständiger Korrespondent nach Paris entsandt. Zu jener Zeit hatten die Chinesen noch immer nur geringe Kenntnisse über die Außenwelt, auch über Frankreich. Nur etwa ein Dutzend chinesischer Korrespondenten lebte und arbeitete damals dauerhaft in Frankreich, die Zahl französischer Korrespondenten in China war sogar noch geringer. Man kann sagen, dass sich beide Länder gegenseitig durch ein „Schlüsselloch“ betrachteten, was es ihnen verwehrte, einen allgemeinen Überblick zu bekommen.

 

Die ständige Vertiefung meiner Kenntnisse über Frankreich verschaffte mir hingegen einen relativ zuverlässigen Bezugsrahmen, der es mir ermöglichte, mein Heimatland mit Frankreich in Relation zu setzen. Allmählich lernte ich dadurch auch mich selbst besser kennen und erkannte, wie wenig ich doch über mein eigenes Land wusste. Mir wurde bewusst, dass China eine äußerst komplexe Realität besitzt: Das Land verfügt über eine komplexe Bevölkerungszusammensetzung, eine komplexe Geschichte, ein ausgedehntes Territorium, das sich über verschiedene Klimazonen erstreckt, und eine vielschichtige Gesellschaft. All dies erschwert es, China in seiner Gesamtheit zu erkennen.

 

In Paris lernte ich nach und nach die meisten der Sinologen kennen, die an „L'État de la Chine“ mitgearbeitet hatten. Und oft zitierte ich ihre Standpunkte in meiner Berichterstattung. Aber bald wurde mir klar, dass ein Großteil ihrer Kritik an China sehr subjektiv war, weil sie in Wirklichkeit nur wenig über das Land wussten und es noch weniger verstanden. Einige dieser Chinakenner waren selbst noch nie in China gewesen, andere nur zu kurzen Stippvisiten, und fast alle betrachteten dieses riesige Land nur oberflächlich.

 

Ferner gab es einige Sinologen, die sich zwar in der Vergangenheit länger in China aufgehalten hatten, danach aber viele Jahre keinen Fuß mehr auf chinesischen Boden gesetzt hatten. Und wieder anderen gelang es selbst nach Jahren in China nicht, ihre Vorurteile über das Land abzustreifen.

 

Noch entscheidender aber war, dass eine Großzahl der französischen Sinologen ein gemeinsames Problem verband, nämlich dass ihre chinesischen Sprachkenntnisse doch sehr begrenzt waren. Ihr Verständnis der chinesischen Realität erwies sich nicht zuletzt deshalb oft als spärlich.

 

Als Informationsquelle verließen sich viele von ihnen auf diejenigen, die als Dissidenten im Westen oder in Hongkong im Exil lebten. Als Folge gelang es Frankreichs Chinaexperten nie, die wesentliche Tatsache zu erfassen, dass sich China im Zuge der Industrialisierung sprunghaft entwickelte. Dank seines relativ hohen Wirtschaftswachstums der letzten Jahrzehnte hat sich China von einem Land, das einst weit hinter Frankreich zurücklag, zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gemausert. Heute erreicht Chinas Bruttoinlandsprodukt 11 Billionen US-Dollar, während es in Frankreich gerade einmal 2,42 Billionen US-Dollar sind.

 

Um den französischen Lesern einen objektiveren Blick auf China zu ermöglichen, begann ich, wieder Artikel über mein Heimatland für französische Medien zu schreiben. Um das Jahr 2005 lernte ich den Chefredakteur Jacques Bertoin der Wochenzeitschrift „Jeune Afrique“ sowie Béchir Ben Yahmed, den Präsidenten des Magazins, kennen. Zu dieser Zeit waren die offiziellen Beziehungen zwischen China und Frankreich angesichts der Politik des damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac sowie der außenpolitischen Lage, die durch den zweiten Golfkrieg geprägt war, sehr eng. Ich musste jedoch feststellen, dass die französischen Massenmedien in ihrer Berichterstattung weiterhin unbeirrt am Chinabild aus den neunziger Jahre festhielten.



Im Gespräch: Der französische Außenminister Hubert Védrine gewährte dem Autor 2003 ein Exklusivinterview. 


Als mir klar wurde, dass die Franzosen noch immer kaum etwas über China wussten, betrübte mich dies zutiefst. Besagt doch ein altes chinesisches Sprichwort, dass die Beziehungen zwischen zwei Ländern in der Freundschaft zwischen ihren Völkern wurzeln. Und eine solche Freundschaft kann ganz offensichtlich nicht ohne ein tieferes Verständnis des jeweils anderen funktionieren.

 

Und so begann ich, Artikel über China für die Wochenzeitschrift „Jeune Afrique“ und das Monatsmagazin „La Revue pour l'intelligence du Monde“ zu schreiben. An dieser Stelle sei meinen alten Freunden Renaud de Rochebrune und Jacques Bertoin sowie ihrem Vorgänger Béchir Ben Yahmed meine große Dankbarkeit ausgesprochen, dass sie mir diese Möglichkeit haben zuteil werden lassen. Sie stimmten meinen Ansichten gewiss nicht immer zu, erkannten aber, dass meine Artikel auf Tatsachen basierten, die von den großen französischen Medien bewusst ausgeblendet wurden, da sie manchmal gegen die political correctness verstießen. Sie garantierten dennoch stets meine „Redefreiheit“ in meinen Beiträgen über China.

 

In einem Artikel ging ich beispielsweise darauf ein, dass die Zahl der chinesischen Gläubigen verschiedener Religionen (einschließlich des Katholizismus, des Buddhismus und des Islam, jedoch der Taoismus nicht mitgerechnet) mehr als 100 Millionen Menschen beträgt, was die Zahl aller Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas übertrifft. Eine Aussage, die damals für einiges Aufsehen in der französischen Öffentlichkeit sorgte. Die Zeitung „Le Monde“ führte daraufhin eine eigene Recherche durch, kam aber letztlich zu dem Schluss, dass meine Aussage den Tatsachen entsprach.

 

Das gegenseitige Verständnis fördern

 

Durch meine Beiträge machte ich mir allmählich einen Namen in der französischen Medienlandschaft. Einige französische Autoren zitierten die von mir dargelegten Fakten und Ansichten in ihren Büchern über China. Das war einer der Gründe, weshalb mich das Fernsehprogramm Kiosque von TV5 Monde und auch andere berühmte Fernsehprogramme 2008 einluden, über die Unruhen in Lhasa sowie die Olympischen Spiele in Beijing zu sprechen.

 

Zu dieser Zeit war ich einer der wenigen Chinesen, die regelmäßig im französischen Fernsehen auftraten. Meine Ausführungen zu den aktuellen Geschehnissen in China und der chinesischen Realität haben viele französische Fernsehzuschauer erreicht und wohl nachhaltig beeinflusst. Gleichzeitig wurde ich auch von Universitäten und NGOs eingeladen, Vorträge über Themen mit Chinabezug zu halten.

 

Mit zunehmender Tiefe meines Frankreichwissens erkannte ich, dass die drei wichtigsten Kanäle (Massenmedien, Bücher und Filme), durch welche die Franzosen ihre Informationen über China bezogen, im Großen und Ganzen von negativen Informationen über das Land überschwemmt waren, so dass objektive Fakten häufig übersehen wurden. Dies brachte mich auf die Idee, ein Buch über China zu schreiben.

 

Nach drei Jahren stellte ich 2012 schließlich das Buch „Les Chinois sont des hommes comme les autres“ (Die Chinesen sind Menschen wie wir) fertig. Zu meiner großen Freude war die erste Auflage nach nur drei Monaten komplett vergriffen. Auf diese Weise habe ich zumindest einen kleinen persönlichen Beitrag zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses zwischen China und Frankreich geleistet.



 Im Rampenlicht: 2007 veröffentlichte eine französische Zeitung ein ausführliches Interview mit Zheng Ruolin.


An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass der Schlüssel für den Erfolg meines Buches letztlich auch darin lag, dass ich gut mit dem Kenntnisstand der französischen Öffentlichkeit in Bezug auf China vertraut war. Dies lässt sich an einem einfachen Beispiel illustrieren: Die Franzosen verurteilen China oft als „Diktatur“, die von einer einzigen politischen Partei regiert wird. Nachdem ich umfangreiche Untersuchungen über Frankreich angestellt hatte, wurde mir klar, dass es für Franzosen nur folgerichtig war, zu dieser Schlussfolgerung zu kommen, da die politischen Parteien Frankreichs bei genauerem Hinsehen Sprecher bestimmter gesellschaftlicher Schichten sind. Beispielsweise ist die Sozialistische Partei Frankreichs die Partei der französischen Mittelschicht. Mit nur 200.000 Mitgliedern regierte sie unter Staatspräsident Hollande als alleinige Regierungspartei rund 66 Millionen Franzosen. In den Köpfen vieler Franzosen ist dies eine „Ein-Parteien-Herrschaft“. Die derzeitige Regierungspartei „En Marche“ unter Führung des Staatspräsidenten Emmanuel Macron hat zwar deutlich mehr Mitglieder, jedoch auch nicht mehr als 400.000. Aus diesem Grund spielen in Frankreich Oppositionsparteien eine Schlüsselrolle im politischen Geschehen. Viele Franzosen haben keine Vorstellung davon, dass die KP Chinas eine politische Partei mit mehr als 89 Millionen Mitgliedern ist. Sie zahlen ihre Parteibeiträge und vertreten die Interessen des gesamten Volkes. Die Mitglieder der KP Chinas machen dabei acht Prozent aller erwachsenen Chinesen aus. Neben der KP Chinas als Regierungspartei gibt es in China außerdem noch mehrere andere demokratische Parteien, die sich an den Staats- und Regierungsangelegenheiten und deren Beratung beteiligen. Daraus ergibt sich, was wir in China konsultative Demokratie nennen.

 

Im Gegensatz dazu machen die Mitglieder aller politischen Parteien in Frankreich nur ein Prozent der erwachsenen Franzosen aus. Wer ist repräsentativer?

 

Ich habe mich intensiv mit den Vor- und Nachteilen des chinesischen und des französischen Modells auseinandergesetzt, ersteres ist durch eine Ein-Parteien-Regierungsführung gekennzeichnet, letzteres durch den Wechsel der Parteien an der Macht. So konnte ich bei meinem Versuch, die Franzosen mit der KP Chinas vertraut zu machen, viel objektiver vorgehen.

 

Eines Tages führte ich schließlich ein langes Gespräch mit meinem Vater darüber, wie es gelingen kann, größere gegenseitige Kenntnis und besseres Verständnis zwischen Chinesen und Franzosen zu erreichen. Dazu sagte mein Vater: „Wer sich selbst gut kennen will, muss zuerst die anderen besser kennen lernen. Und in diesem Prozess ist es außerdem wichtig, es auch den anderen zu ermöglichen, uns besser kennen zu lernen. Aber dies ist zehnmal, ja vielleicht sogar zwanzigmal schwieriger, als es für uns ist, zu versuchen, andere kennen zu lernen. Wir müssen also zehnmal, ja sogar zwanzigmal so große Anstrengungen unternehmen, um ans Ziel zu gelangen.“ 

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