Die südkoreanische Regierung solle unbeirrt an ihren politischen Zusagen festhalten, ihrer Verantwortung nachkommen und das Ein-China-Prinzip mit konkreten Handlungen umsetzen. Das betonte Außenamtssprecher Guo Jiakun am Donnerstag in Beijing.
Die Organisatoren der Gwangju-Biennale in Südkorea hätten das Ein-China-Prinzip offenkundig verletzt. China habe bereits offiziellen Protest eingelegt.
Im gemeinsamen Kommuniqué über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Südkorea sei klar festgehalten, dass die südkoreanische Regierung die Regierung der Volksrepublik China als alleinige legitime Regierung ganz Chinas anerkenne. Die Organisatoren der Veranstaltung hätten jedoch beharrlich an ihrem fehlerhaften Kurs festgehalten und die Teilnahme des chinesischen Taiwan-Gebiets unter einer Bezeichnung unterstützt, die dessen Identität nicht entspreche. Dies sei eine klare Verletzung des Ein-China-Prinzips, die China entschieden ablehne. China fordere die betreffenden Seiten auf, ihr Fehlverhalten umgehend zu korrigieren.