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Konzept der Schicksalsgemeinschaft: Seidenstraßen-Initiative lässt Weltgemeinschaft noch enger zusammenwachsen

In den vergangenen vier Jahren ist Chinas Staatspräsident Xi Jinping bei verschiedenen Gelegenheiten im In- und Ausland immer wieder auf das Konzept der Schicksalsgemeinschaft eingegangen. Es hat großen Anklang in der internationalen Gemeinschaft gefunden und im Februar dieses Jahres nahmen die Vereinten Nationen es in einen ihrer Beschlüsse auf. Was verbirgt sich hinter dem Konzept? Ein Gastbeitrag des erfahrenen chinesischen Diplomaten Wu Sike.

Seidenstraßen-Initiative: Gemeinsam auf der Straße der Entwicklung

Im September 2013 stellte Chinas Staatspräsident Xi Jinping erstmals den Plan zum gemeinsamen Aufbau des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts vor. Immer mehr Staaten und internationale Organisationen haben seither signalisiert, sich am Aufbau der neuen Seidenstraße beteiligen zu wollen. Das Großprojekt setzt auf die Idee des gemeinsamen Gewinnens.

Industrielle Zusammenarbeit: Seidenstraßen-Initiative erweitert Kooperationsräume

In den Ländern entlang der neuen Seidenstraße leben rund 4,4 Milliarden Menschen und damit 63 Prozent der Weltbevölkerung. Sie erwirtschaften zudem rund ein Drittel des globalen BIP. Von daher wird erwartet, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ländern entlang der neuen Seidenstraße nicht nur die gesamte Weltwirtschaft, sondern auch die globale Politik und Kultur tief gehend beeinflussen wird. Sie verspricht allen Ländern der Welt neue Entwicklungschancen.

Der Nationale Volkskongress – Grundpfeiler des politischen Systems der Volksrepublik China

Anfang März werden in der Großen Halle des Volkes in Beijing wieder der Nationale Volkskongress (NVK) und die Politische Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes (PKKCV) zu ihren Jahrestagungen zusammenkommen. Das System der Volkskongresse bildet das grundlegende politische System Chinas. Unser Gastautor Helmut Matt, der selbst schon einmal die Ehre hatte, die Große Halle des Volkes zu besuchen, hat Funktion und Zusammensetzung von NVK und PKKCV noch einmal in verständlicher Weise für unsere Leser zusammengefasst.

  • Kommentar: Chinas umfassende strenge Führung der Partei bringt der Welt neue Denkanstöße
  • Kommentar: Geschichte und Völkerrecht müssen in der Frage des Südchinesischen Meeres respektiert werden
  • Ein Gürtel, eine Straße – Die Wiedergeburt der Seidenstraße
  • Glückwunsch zum 95. Jahrestag der Gründung der KP Chinas
  • Warum ist die Kommunistische Partei Chinas erfolgreich?
  • China, ein konstruktiver Reformer der internationalen Ordnung
  • Flüchten ausländische Unternehmen aus China? – Ein Faktencheck am Beispiel Siemens

    Seit 2015 kursieren in westlichen Medien immer wieder Meldungen darüber, dass ausländische Unternehmen und Investoren China fluchtartig den Rücken kehrten und ihre Produktionsstandorte zunehmend in andere südostasiatische Länder bzw. andere Regionen der Welt verlagerten. Im Zusammenhang damit wird die Qualität des chinesischen Geschäftsumfeldes in den Fokus gerückt. Ist China wirklich nicht mehr attraktiv für ausländische Firmen? Ein Faktencheck anhand des China-Engagements der deutschen Siemens AG.

    Ausländische Investoren willkommen – Chinas Markt für Seniorenbetreuung vor goldenen Zeiten

    Auch China sieht sich mit dem Problem einer alternden Bevölkerung konfrontiert. Eine Herausforderung, die in den vergangenen Jahren dem Sektor der Seniorenbetreuung großen Auftrieb gegeben hat. Bei manchem Investor kommt schon Goldgräberstimmung auf angesichts der prognostizierten Entwicklung. Auch viele ausländische Kapitalgeber zeigen zunehmendes Interesse an der aufstrebenden Branche.

    Wandel im Denken – China setzt auf neue Wege aus der Armut

    Was bedeutet eigentlich „arm“, vor allem in einem Land in dem die Einkommensschere so weit auseinander klafft wie in China? Und wie kann es tatsächlich gelingen, Armut langfristig und nachhaltig zu überwinden? Wir sind in die Stadt Xingtai gereist, in der sich – direkt vor den Toren Beijings–  einige der ärmsten Landstriche Chinas finden. Eine Suche nach Wegen aus der Armut.

    Ein deutscher Sprachforscher – nach hundert Jahren wieder hochaktuell

    „Gabelentz ist nicht tot“, „Gabelentz lebt“, „Gabelentz hat uns so viel zu sagen“. So und ähnlich äußerten sich die Teilnehmer eines internationalen wissenschaftlichen Symposiums, das Anfang April in der Beijing Foreign Studies University (BFSU) tagte. Die Wissenschaftler aus China, Deutschland, Australien und Dänemark zogen dieses gemeinsame Fazit, nachdem sie sich zwei Tage lang intensiv mit den Leistungen des deutschen Sinologen und Sprachwissenschaftlers Georg von der Gabelentz beschäftigt und ihre Meinungen und eigenen Forschungsergebnisse ausgetauscht hatten.

    Konfuzius-Institute weltweit – Ein wachsendes Netzwerk und wachsende Herausforderungen

    Das erste Konfuzius-Institut öffnete im November 2004 in Seoul seine Pforten. Heute, 12 Jahre später, gibt es bereits 511 Konfuzius-Institute und 1073 Konfuzius-Klassenzimmer in 140 Ländern weltweit, an denen sich rund 2,1 Millionen Lerner mit der chinesischen Sprache und Kultur beschäftigen. Was ist das Ziel der Einrichtungen und wie wird sich die Entwicklung in Zukunft fortsetzen?

    Going Global – Chinas Kultur und ihre neue Rolle in der Welt

    Lange prägte vor allem das Bild der Wirtschaftsmacht China das Image der Volksrepublik im Ausland. Dabei hat das Land auch kulturell große Schätze zu bieten, nicht nur was die traditionelle chinesische Kultur angeht, sondern auch moderne Kultur und Gegenwartskunst. In Zukunft will China seine kulturelle Soft Power im Ausland weiter ausbauen.

    „Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

    Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

    Die TCM geht in die Welt

    Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

    TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

    Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.

    Kräutermedizin heilt Krankheiten – Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin

    Im Vergleich zur westlichen Medizin erscheint die traditionelle chinesische Medizin (TCM) um einiges geheimnisvoller. Das chinesische Schriftzeichen für „Medizin“ (药,yao) beinhaltet ein Radikal, das „Kräuter“ bedeutet, denn Heilkräuter sind die grundlegenden Elemente der traditionellen chinesischen Pharmakologie.

    Nachwort

    In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

    Das Verhältnis von guter Regierungsführung und Demokratie – Ein Kommentar zu Zhang Weiweis „chinesischem Modell“

    Sollte die Unterscheidung zwischen „Obrigkeitsstaat“ und „Demokratie“ als Maßstab zur Beurteilung von Staaten dienen? Der chinesische Wissenschaftler Zhang Weiwei plädiert stattdessen für eine Unterscheidung von Staaten mit „guter“ oder „schlechter Regierungsführung“. Zheng Ruolin diskutiert in ihrem Gastbeitrag für „China heute“ Zhangs „chinesisches Modell“, das jüngst in China genauso wie im Ausland eine Kontroverse angestoßen hat.

    Aus maritimer Sicht: Die chinesisch-deutsche Vergangenheit Qingdaos

    Es sei für ihn sehr wichtig, dass man auch in China sein Werk kennenlerne, betonte er in unserem Gespräch. Vielleicht könne es ja auch chinesischen Lesern viel Neues und Interessantes über die Geschichte der chinesisch-deutschen Beziehungen vermitteln. Das wäre in seinen Augen eine ganz wesentliche Bereicherung und erfüllende Abrundung seines Lebenswerkes. Ich wünsche es ihm von ganzem Herzen.

    Bilderserien

    Schneewelt auf dem Cangshan-Berg

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