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Fünf außergewöhnliche Jahre – Ein Rückblick auf Chinas Entwicklung der vergangenen Jahre

Fünf Jahre sind mittlerweile verstrichen, seit in Beijing der XVIII. Parteitag der KP Chinas stattfand. Seither ist unter Führung des Zentralkomitees mit Xi Jinping als Kern viel passiert im Reich der Mitte. Gastautor Wu Sike, hochrangiger Diplomat und ehemaliger chinesischer Sondergesandter für Nahost-Fragen, nimmt eine tief greifende Analyse der Entwicklungen und Erfolge Chinas der letzten Jahre vor.

Wertvolle Lösungskonzepte für die Welt – China vor dem XIX. Parteitag

Wenn am 18. Oktober der XIX. Parteitag der KP Chinas einberufen wird, werden wieder die Augen des In- und Auslands auf Chinas Hauptstadt gerichtet sein. In den fünf Jahren seit dem letzten Parteitag wurde vieles erreicht. Wer die Errungenschaften der vergangenen Jahren sowie Chinas heutige Politik besser verstehen möchte, für den lohnt sich ein Blick in die Geschichte.

Welche Signale setzt die KP Chinas vor ihrem XIX. Parteitag?

Am 18. Oktober wird in Beijing der XIX. Parteitag der KP Chinas stattfinden. Dort wolle die Partei der Welt nicht nur verkünden, welches Banner sie hochhält, welchen Weg sie beschreitet und welche Geisteshaltung sie einnimmt, sondern auch welche historische Mission sie schultert und für welche Ziele sie kämpft, wie Chinas Staatspräsident Xi Jinping Ende Juli erklärte. Die Erwartungen an die Zusammenkunft sind entsprechend hoch.

Ein irrtümliches historisches Verständnis – Kommentar zum Vergleich des heutigen Chinas mit dem wilhelminischen Kaiserreich

Das kaiserliche Deutschland, genauer das wilhelminische Kaiserreich, trägt unter anderem nach dem Historiker Fritz Fischer die Hauptschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. In einem deutschen Nachrichtenportal wurde nun vor kurzem das gegenwärtige China mit dem imperialistisch geprägten Kaiserreich verglichen. Eine Parallele, die zu ziehen, abwegig und irreführend ist. Dieser Beitrag setzt sich mit dieser Behauptung unter historischem und politologischem Aspekt sowie dem Aspekt der interkulturellen Kommunikation kritisch auseinander.

  • Chinesischer Botschafter:Wir werden unsere Innovationspartnerschaft upgraden
  • „Die Seidenstraßen-Initiative bietet Europa viele Chancen“ – Ein Interview mit dem langjährigen Schweizer China-Kenner Dr. Thomas Wagner
  • Chinesisch-amerikanische Beziehungen: Kommunikation und Zusammenarbeit als Kern
  • Der Nationale Volkskongress – Grundpfeiler des politischen Systems der Volksrepublik China
  • Kommentar: Chinas umfassende strenge Führung der Partei bringt der Welt neue Denkanstöße
  • Kommentar: Geschichte und Völkerrecht müssen in der Frage des Südchinesischen Meeres respektiert werden
  • Vom Trümmerfeld zur Wirtschaftsmacht – Gedanken zum XIX. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas

    „Das chinesische Volk hat sich erhoben.“ Mit diesen Worten hatte der Vorsitzende Mao Zedong am 1. Oktober 1949 den Sieg der Revolution und damit zugleich die Gründung der Volksrepublik China verkündet. Es war die Geburtsstunde des neuen Chinas. Doch wo steht das Land heute? Und welche wichtigen Erfolge wurden insbesondere seit dem XVIII. Parteitag erzielt? Ein Gastbeitrag des langjährigen Chinakenners Helmut Matt.

    Mobil mit Mobike und Co: Bike-Sharing macht das Pendeln in China grüner

    In den 1950er Jahren galt das Fahrrad in der Volksrepublik nicht nur als günstiges Fortbewegungsmittel, sondern auch als familiäres Statussymbol. Zusammen mit Armbanduhr und Nähmaschine galt es als eine der „drei Voraussetzungen“, um eine Ehe zu schließen. Dann kam der wirtschaftliche Aufstieg und die Zahl der Autoneuzulassungen schnellte in die Höhe. Heute erlebt das Fahrrad in Chinas Metropolen ein hippes Revival.

    Ausländische Investoren willkommen – Chinas Markt für Seniorenbetreuung vor goldenen Zeiten

    Auch China sieht sich mit dem Problem einer alternden Bevölkerung konfrontiert. Eine Herausforderung, die in den vergangenen Jahren dem Sektor der Seniorenbetreuung großen Auftrieb gegeben hat. Bei manchem Investor kommt schon Goldgräberstimmung auf angesichts der prognostizierten Entwicklung. Auch viele ausländische Kapitalgeber zeigen zunehmendes Interesse an der aufstrebenden Branche.

    Leopold Leeb – Wie ein Professor aus Österreich den Chinesen Latein näherbringt

    Sollten auch Chinesen Latein lernen? Auf jeden Fall, findet der Österreicher Leopold Leeb. Der Philologe, Philosoph, Sinologe und Übersetzer lehrt seit 22 Jahren an der Renmin-Universität in Beijing nicht nur Latein, sondern auch Altgriechisch und Hebräisch. Klassische Sprachen hält der 50-Jährige für einen unentbehrlichen Schlüssel, um die Denkweise des Westens zu verstehen und die interkulturelle Kompetenz zu schulen. Und das Interesse wachse. Wir haben Leeb in seiner Wahlheimat Beijing getroffen.

    Methode und Lektüre
    – François Jullien und die Deutung chinesischer Philosophie

    Wie lassen sich die chinesischen Philosophen verstehen? Wie lesen wir einen chinesischen Text und erkennen seinen Kern? Und welche Rolle spielt bei alledem das Üben? In diesem Gastbeitrag für „China heute“ beschäftigt sich Wolfgang Kubin mit Methode und Lektüre und dem Verständnis der chinesischen Philosophie.

    „Ich habe in meinem Leben das gemacht, was mir wichtig war.“ Alfons Labisch über seine Erfahrungen mit der chinesischen Kultur

    Im aktuellen internationalen Dialog ist interdisziplinäres Arbeiten eine grundlegende Kompetenz und tiefgreifende interkulturelle Zusammenarbeit gelingt nur unter der Maxime, sich gleichberechtigt auszutauschen. Eine Persönlichkeit, die Außergewöhnliches zum internationalen Forschungsstand auf globaler Ebene und zum wissenschaftlichen und kulturellen Austausch mit China beigetragen hat, ist der Deutsche Alfons Labisch. Wir haben mit dem promovierten Philosophen und Mediziner gesprochen.

    „Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

    Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

    Lianyungang – Chinas „Silicon Valley“ der Pharmaindustrie

    Produkte „Made in China“ finden sich heute fast überall auf der Welt in den Verkaufsregalen. Pharmazeutika und medizinische Produkte aus dem Reich der Mitte aber werden noch immer kaum ins Ausland exportiert. Das könnte sich bald ändern. Eine Schlüsselrolle bei der Internationalisierung chinesischer Pharma-Unternehmen soll die südostchinesische Kleinstadt Lianyungang spielen.

    Die TCM geht in die Welt

    Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

    TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

    Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.

    Nachwort

    In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

    Das Verhältnis von guter Regierungsführung und Demokratie – Ein Kommentar zu Zhang Weiweis „chinesischem Modell“

    Sollte die Unterscheidung zwischen „Obrigkeitsstaat“ und „Demokratie“ als Maßstab zur Beurteilung von Staaten dienen? Der chinesische Wissenschaftler Zhang Weiwei plädiert stattdessen für eine Unterscheidung von Staaten mit „guter“ oder „schlechter Regierungsführung“. Zheng Ruolin diskutiert in ihrem Gastbeitrag für „China heute“ Zhangs „chinesisches Modell“, das jüngst in China genauso wie im Ausland eine Kontroverse angestoßen hat.

    Aus maritimer Sicht: Die chinesisch-deutsche Vergangenheit Qingdaos

    Es sei für ihn sehr wichtig, dass man auch in China sein Werk kennenlerne, betonte er in unserem Gespräch. Vielleicht könne es ja auch chinesischen Lesern viel Neues und Interessantes über die Geschichte der chinesisch-deutschen Beziehungen vermitteln. Das wäre in seinen Augen eine ganz wesentliche Bereicherung und erfüllende Abrundung seines Lebenswerkes. Ich wünsche es ihm von ganzem Herzen.

    Bilderserien

    Salzsee Chaka: Weiße Märchenwelt wird zum Touristenmagnet

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