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Bildung und Kultur

Leopold Leeb – Wie ein Professor aus Österreich den Chinesen Latein näherbringt

Sollten auch Chinesen Latein lernen? Auf jeden Fall, findet der Österreicher Leopold Leeb. Der Philologe, Philosoph, Sinologe und Übersetzer lehrt seit 22 Jahren an der Renmin-Universität in Beijing nicht nur Latein, sondern auch Altgriechisch und Hebräisch. Klassische Sprachen hält der 50-Jährige für einen unentbehrlichen Schlüssel, um die Denkweise des Westens zu verstehen und die interkulturelle Kompetenz zu schulen. Und das Interesse wachse. Wir haben Leeb in seiner Wahlheimat Beijing getroffen.

Methode und Lektüre
– François Jullien und die Deutung chinesischer Philosophie

Wie lassen sich die chinesischen Philosophen verstehen? Wie lesen wir einen chinesischen Text und erkennen seinen Kern? Und welche Rolle spielt bei alledem das Üben? In diesem Gastbeitrag für „China heute“ beschäftigt sich Wolfgang Kubin mit Methode und Lektüre und dem Verständnis der chinesischen Philosophie.

„Ich habe in meinem Leben das gemacht, was mir wichtig war.“ Alfons Labisch über seine Erfahrungen mit der chinesischen Kultur

Im aktuellen internationalen Dialog ist interdisziplinäres Arbeiten eine grundlegende Kompetenz und tiefgreifende interkulturelle Zusammenarbeit gelingt nur unter der Maxime, sich gleichberechtigt auszutauschen. Eine Persönlichkeit, die Außergewöhnliches zum internationalen Forschungsstand auf globaler Ebene und zum wissenschaftlichen und kulturellen Austausch mit China beigetragen hat, ist der Deutsche Alfons Labisch. Wir haben mit dem promovierten Philosophen und Mediziner gesprochen.

„Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

Von Gaotie bis AliPay: Die „Vier große Erfindungen“ des modernen China

„Made in China“ steht für mindere Qualität und Fake-Produkte? Von wegen! Kürzlich befragte die Beijing Foreign Studies University ausländische Austauschstudenten verschiedener Nationen, welche Produkte „Made in China“ sie am liebsten in ihre Heimatländer exportieren würden. Die Antworten fielen überraschend aus.

Mobil mit Mobike und Co: Bike-Sharing macht das Pendeln in China grüner

In den 1950er Jahren galt das Fahrrad in der Volksrepublik nicht nur als günstiges Fortbewegungsmittel, sondern auch als familiäres Statussymbol. Zusammen mit Armbanduhr und Nähmaschine galt es als eine der „drei Voraussetzungen“, um eine Ehe zu schließen. Dann kam der wirtschaftliche Aufstieg und die Zahl der Autoneuzulassungen schnellte in die Höhe. Heute erlebt das Fahrrad in Chinas Metropolen ein hippes Revival.

Ausländische Investoren willkommen – Chinas Markt für Seniorenbetreuung vor goldenen Zeiten

Auch China sieht sich mit dem Problem einer alternden Bevölkerung konfrontiert. Eine Herausforderung, die in den vergangenen Jahren dem Sektor der Seniorenbetreuung großen Auftrieb gegeben hat. Bei manchem Investor kommt schon Goldgräberstimmung auf angesichts der prognostizierten Entwicklung. Auch viele ausländische Kapitalgeber zeigen zunehmendes Interesse an der aufstrebenden Branche.

Nachwort

In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

Lianyungang – Chinas „Silicon Valley“ der Pharmaindustrie

Produkte „Made in China“ finden sich heute fast überall auf der Welt in den Verkaufsregalen. Pharmazeutika und medizinische Produkte aus dem Reich der Mitte aber werden noch immer kaum ins Ausland exportiert. Das könnte sich bald ändern. Eine Schlüsselrolle bei der Internationalisierung chinesischer Pharma-Unternehmen soll die südostchinesische Kleinstadt Lianyungang spielen.

Die TCM geht in die Welt

Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.