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Bildung und Kultur

Ralf Jauch aus Jena: Ein deutscher Biowissenschaftler schlägt Wurzeln in China

Anfänglich war es auch Abenteuerlust, die Wissenschaftler Ralf Jauch ins Reich der Mitte führte. Mittlerweile lebt der junge Mann aus Jena bereits seit 2013 in China, wo er als ausländischer Wissenschaftler ein führendes Forscherteam am Guangzhou Institute of Biomedicine and Health (kurz: GIBH) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften leitet. Seine Arbeit trägt reiche Früchte und fördert auch maßgeblich den wissenschaftlichen Austausch zwischen beiden Ländern.

Wer fürchtet sich vor Konfuzius?

Ende April eröffnete an der Universität Bonn ein neues Konfuzius-Institut. Und dass trotz einiger Kritik an der Bildungs- und Kultureinrichtung, die vom chinesischen Bildungsministerium finanziert wird. Noch ein Konfuzius-Institut auf deutschem Boden, ist das ein Grund zur Sorge? Keineswegs, findet der renommierte Sinologe Wolfgang Kubin. Warum sich niemand vor Konfuzius zu fürchten braucht, erklärt er in diesem Gastbeitrag.

Ein deutscher Sprachforscher – nach hundert Jahren wieder hochaktuell

„Gabelentz ist nicht tot“, „Gabelentz lebt“, „Gabelentz hat uns so viel zu sagen“. So und ähnlich äußerten sich die Teilnehmer eines internationalen wissenschaftlichen Symposiums, das Anfang April in der Beijing Foreign Studies University (BFSU) tagte. Die Wissenschaftler aus China, Deutschland, Australien und Dänemark zogen dieses gemeinsame Fazit, nachdem sie sich zwei Tage lang intensiv mit den Leistungen des deutschen Sinologen und Sprachwissenschaftlers Georg von der Gabelentz beschäftigt und ihre Meinungen und eigenen Forschungsergebnisse ausgetauscht hatten.

„Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

Mobil mit Mobike und Co: Bike-Sharing macht das Pendeln in China grüner

In den 1950er Jahren galt das Fahrrad in der Volksrepublik nicht nur als günstiges Fortbewegungsmittel, sondern auch als familiäres Statussymbol. Zusammen mit Armbanduhr und Nähmaschine galt es als eine der „drei Voraussetzungen“, um eine Ehe zu schließen. Dann kam der wirtschaftliche Aufstieg und die Zahl der Autoneuzulassungen schnellte in die Höhe. Heute erlebt das Fahrrad in Chinas Metropolen ein hippes Revival.

Ausländische Investoren willkommen – Chinas Markt für Seniorenbetreuung vor goldenen Zeiten

Auch China sieht sich mit dem Problem einer alternden Bevölkerung konfrontiert. Eine Herausforderung, die in den vergangenen Jahren dem Sektor der Seniorenbetreuung großen Auftrieb gegeben hat. Bei manchem Investor kommt schon Goldgräberstimmung auf angesichts der prognostizierten Entwicklung. Auch viele ausländische Kapitalgeber zeigen zunehmendes Interesse an der aufstrebenden Branche.

Wandel im Denken – China setzt auf neue Wege aus der Armut

Was bedeutet eigentlich „arm“, vor allem in einem Land in dem die Einkommensschere so weit auseinander klafft wie in China? Und wie kann es tatsächlich gelingen, Armut langfristig und nachhaltig zu überwinden? Wir sind in die Stadt Xingtai gereist, in der sich – direkt vor den Toren Beijings–  einige der ärmsten Landstriche Chinas finden. Eine Suche nach Wegen aus der Armut.

Nachwort

In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

Die TCM geht in die Welt

Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.

Kräutermedizin heilt Krankheiten – Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin

Im Vergleich zur westlichen Medizin erscheint die traditionelle chinesische Medizin (TCM) um einiges geheimnisvoller. Das chinesische Schriftzeichen für „Medizin“ (药,yao) beinhaltet ein Radikal, das „Kräuter“ bedeutet, denn Heilkräuter sind die grundlegenden Elemente der traditionellen chinesischen Pharmakologie.