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Politik

Ein irrtümliches historisches Verständnis – Kommentar zum Vergleich des heutigen Chinas mit dem wilhelminischen Kaiserreich

Das kaiserliche Deutschland, genauer das wilhelminische Kaiserreich, trägt unter anderem nach dem Historiker Fritz Fischer die Hauptschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. In einem deutschen Nachrichtenportal wurde nun vor kurzem das gegenwärtige China mit dem imperialistisch geprägten Kaiserreich verglichen. Eine Parallele, die zu ziehen, abwegig und irreführend ist. Dieser Beitrag setzt sich mit dieser Behauptung unter historischem und politologischem Aspekt sowie dem Aspekt der interkulturellen Kommunikation kritisch auseinander.

Chinesischer Botschafter:Wir werden unsere Innovationspartnerschaft upgraden

Die 1972 aufgenommenen diplomatischen Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland blicken inzwischen auf 45 Jahre an Höhen und Tiefen zurück. Ab Mittwoch stattet Staatspräsident Xi Jinping Deutschland einen Staatsbesuch ab. Zudem nimmt er am G20-Gipfel in Hamburg teil. Vor dem Besuch von Xi Jinping in Deutschland führte China.org.cn ein Interview mit dem chinesischen Botschafter in Deutschland, Shi Mingde.

„Die Seidenstraßen-Initiative bietet Europa viele Chancen“ – Ein Interview mit dem langjährigen Schweizer China-Kenner Dr. Thomas Wagner

Seit China seine Initiative zum Aufbau der neuen Seidenstraße vorgestellt hat, sind Skepsis und Vorbehalte groß bei vielen westeuropäischen Journalisten. Muss sich Europa vor dem langen Arm der neuen Seidenstraße fürchten? Ein Gespräch mit China-Kenner Dr. Thomas Wagner, Vorsitzender der Gesellschaft Schweiz-China.

„Qiongyou“ – Die neue, große Lust der Chinesen am Reisen mit kleinem Budget

Die Chinesen sind im Reisefieber. Das gilt vor allem für die Angehörigen der aufstrebenden Mittelschicht. Viele Menschen im Reich der Mitte wollen sich ihren Urlaub längst nicht mehr gehetzt durch das hektische Anpeitschen eines Reiseführers per Megaphon oder durch aufreibende Sehenswürdigkeitenmarathons trüben lassen. Der Individualtourismus boomt und mit ihm einige neue aufstrebende Reiseportale für den kleinen Geldbeutel.

Mobil mit Mobike und Co: Bike-Sharing macht das Pendeln in China grüner

In den 1950er Jahren galt das Fahrrad in der Volksrepublik nicht nur als günstiges Fortbewegungsmittel, sondern auch als familiäres Statussymbol. Zusammen mit Armbanduhr und Nähmaschine galt es als eine der „drei Voraussetzungen“, um eine Ehe zu schließen. Dann kam der wirtschaftliche Aufstieg und die Zahl der Autoneuzulassungen schnellte in die Höhe. Heute erlebt das Fahrrad in Chinas Metropolen ein hippes Revival.

Ausländische Investoren willkommen – Chinas Markt für Seniorenbetreuung vor goldenen Zeiten

Auch China sieht sich mit dem Problem einer alternden Bevölkerung konfrontiert. Eine Herausforderung, die in den vergangenen Jahren dem Sektor der Seniorenbetreuung großen Auftrieb gegeben hat. Bei manchem Investor kommt schon Goldgräberstimmung auf angesichts der prognostizierten Entwicklung. Auch viele ausländische Kapitalgeber zeigen zunehmendes Interesse an der aufstrebenden Branche.

Wandel im Denken – China setzt auf neue Wege aus der Armut

Was bedeutet eigentlich „arm“, vor allem in einem Land in dem die Einkommensschere so weit auseinander klafft wie in China? Und wie kann es tatsächlich gelingen, Armut langfristig und nachhaltig zu überwinden? Wir sind in die Stadt Xingtai gereist, in der sich – direkt vor den Toren Beijings–  einige der ärmsten Landstriche Chinas finden. Eine Suche nach Wegen aus der Armut.

Nachwort

In der Gegenwart erlebt die tibetische Literatur eine beispiellose Blüte. Im vorliegenden Buch können nur wenige, repräsentative Werke vorgestellt und kommentiert werden. Und natürlich geht es vor allem um von tibetischen Schriftstellern geschaffene Werke.

Lianyungang – Chinas „Silicon Valley“ der Pharmaindustrie

Produkte „Made in China“ finden sich heute fast überall auf der Welt in den Verkaufsregalen. Pharmazeutika und medizinische Produkte aus dem Reich der Mitte aber werden noch immer kaum ins Ausland exportiert. Das könnte sich bald ändern. Eine Schlüsselrolle bei der Internationalisierung chinesischer Pharma-Unternehmen soll die südostchinesische Kleinstadt Lianyungang spielen.

Die TCM geht in die Welt

Wenn die herkömmliche Medizin keinen Rat mehr weiß, hilft nicht selten die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. So wie im Falle von Ursula Wolf, die sich nach langem Leidensweg in die TCM-Klinik Bad Kötzting begab und dort Hilfe fand. Mit ihren ganzheitlichen Heilmethoden wird die fernöstliche Lehre in Deutschland zunehmend anerkannt.

TCM-Gebirge Luofushan – Hype um Medizin-Nobelpreis bringt neue Entwicklungschancen

Anfang Oktober 2015 stand fest, dass die 84-jährige Chinesin Tu Youyou den Nobelpreis für Medizin erhält. Die Nachricht hat die Traditionelle Chinesische Medizin als solches auf die Bühne der Weltöffentlichkeit gehievt. Ein geschichtsträchtiger Ort, der davon besonders profitiert, ist das Luofushan-Gebirge in der Provinz Guangdong. Denn hier liegen die Ursprünge der Auszeichnung für Tu Youyou.